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Buckert

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Buckert
Stadt Solingen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Buckert 51° 12′ N, 7° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 11′ 44″ N, 7° 2′ 54″ O
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Höhe: etwa 180 m ü. NHN
Postleitzahl: 42719
Vorwahl: 0212
Buckert (Solingen)
Buckert (Solingen)
Lage von Buckert in Solingen
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Buckert ist eine Ortslage in der bergischen Großstadt Solingen.

Geographie[Bearbeiten]

Buckert liegt auf einer Anhöhe oberhalb der Itter im Norden des Stadtteils Wald nahe der Grenze zu Gräfrath. Der Ort liegt entlang der unteren Bausmühlenstraße sowie in Teilen auch an einem Talhang, der nach Norden hin zum Itterstausee abfällt. In der Nähe ist die von der Bausmühlenstraße abzweigende Buckerter Straße, die in östlicher Richtung über Ehrener Mühle nach Ehren und Nümmen führt, nach dem Ort benannt. Im Norden liegen Eschbach, die Bausmühle, der Baus- und der Zieleskotten sowie im Nordwesten Knynsbusch. Im Südwesten von Buckert liegen Lindersberg, südlich liegt Westersburg. Im Südosten liegt die Fuhr.

Etymologie[Bearbeiten]

Der Name des Ortes lautete ursprünglich In der Buckert. Das Wort könnte sich aus den Bestandteilen Buck- für Buche und -ert (= -art) für Ackerland zusammensetzen.<ref name=":0">Hans Brangs: Erklärungen und Erläuterungen zu den Flur-, Orts-, Hof- und Straßennamen in der Stadt Solingen, Solingen 1936</ref> Vermutlich bedeutet es daher etwa: Acker am Buchenwald.<ref name=":12">Stadt Solingen: Straßen- und Ortsbezeichnungen in unserer Stadt Solingen, Eigenverlag, Solingen 1972</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals urkundlich im Jahre 1718 in einem Dokument erwähnt.<ref name=":12" /> Er gehörte zur Honschaft Itter innerhalb des Amtes Solingen. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1824 verzeichnet den Ort als Buckert und die Preußische Uraufnahme von 1844 ebenfalls als Buckert. In der Topographischen Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf von 1871 ist der Ort als Buckert verzeichnet.<ref>Topographische Karte des Regierungsbezirks Düsseldorf. Entworfen und ausgeführt nach den Katastral-Aufnahmen und den denselben zum Grunde liegenden und sonstigen trigonometrischen Arbeiten durch den kgl. Regierungssekretär W. Werner. Hrsg. von dem kgl. Regierungssekretär F. W. Grube. 4. rev. Auflage / Verlag von A. Bagel in Wesel, 1859 / Ddf., 17. Dez. 1870. J. Emmerich, Landbaumeister. - Nach den ministeriellen Abänderungen berichtigt. Ddf. d. 1. Sept. 1871. Bruns.</ref>

Nach Gründung der Mairien und späteren Bürgermeistereien Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte Buckert zur Bürgermeisterei Wald, dort lag er in der Flur II. (Holz). 1815/16 lebten 31, im Jahr 1830 34 Menschen im als Weiler bezeichneten Buckert.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref><ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> 1832 war der Ort Teil der Ersten Dorfhonschaft innerhalb der Bürgermeisterei Wald.<ref name="Viebahn" /> Der nach der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Hofstadt kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit sechs Wohnhäuser und zwei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 47 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Bekenntnisses.<ref name="Viebahn" /> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt den Ort 1871 mit elf Wohnhäusern und 70 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Buckert zwölf Wohnhäuser mit 57 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ortsteil 16 Wohnhäuser mit 95 Einwohnern,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden 16 Wohnhäuser und 112 Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>

Mit der Städtevereinigung zu Groß-Solingen im Jahre 1929 wurde Buckert ein Ortsteil Solingens. Große Teile des Ortes mit seinen historischen Fachwerkhäusern wurden durch den Großangriff auf Wald im Rahmen der Luftangriffe auf Solingen am 31. Dezember 1944 und am 1. Januar 1945 zerstört.<ref>Marina Alice Mutz: Buckert. In: Zeitspurensuche. Abgerufen am 5. April 2017.</ref> In der Nachkriegszeit ist der Ort durch bauliche Ausdehnung nach Südwesten hin mit dem nahen Lindersberg zusammengewachsen, so dass beide Orte heute nicht mehr voneinander zu trennen sind.

Quellen[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende