Bufonia
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| Bufonia | ||||||||||||
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| Datei:Neuchâtel Herbarium - Bufonia paniculata - NEU000031676.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Bufonia | ||||||||||||
| L. |
Bufonia ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Alsinoideae innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Die Bufonia-Arten sind einjährige oder ausdauernde, seltener zweijährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind gewöhnlich am Grunde stark verzweigt, die blühenden Triebe sind aufrecht. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind linealisch-borstenförmig und dem Stängel angedrückt. An den blühenden Trieben sind sie kürzer als die Internodien.<ref name="FE1" />
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Der rispenähnliche Blütenstand ist zymös.<ref name="FE1" /> Die Blütenstiele sind kurz.
Die zwittrigen Blüten sind vierzählig und selbstbestäubend. Von den vier Kelchblättern sind die äußeren zwei kürzer als die inneren; sie sind lanzettlich mit einem häutigen Rand. Die vier Kronblätter sind so lang oder kürzer als die Kelchblätter und weiß. Es sind zwei bis acht Staubblätter vorhanden. Es sind zwei Griffel vorhanden.<ref name="FE1" />
Die von der Blütenhülle eingeschlossenen Kapselfrüchte springen mit zwei Zähnen auf. Die ein oder zwei Samen sind zusammengedrückt, eilänglich und warzig.<ref name="FE1" />
Standorte[Bearbeiten]
Alle in Europa vorkommenden Bufonia-Arten gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden.<ref name="FE1" />
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung der Gattung Bufonia erfolgte 1753 durch Carl von Linné.<ref name="SpPl" /><ref name="GenPl" /><ref name="Euro+Med" /><ref name="FE1" /> Typusart ist Bufonia tenuifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname ehrt den französischen Naturforscher Georges-Louis Leclerc de Buffon (1707–1788).<ref name="Sauvages" /><ref name="Burkhardt_2018" />
Das Verbreitungsgebiet der Gattung Bufonia umfasst die Kanaren, den Mittelmeerraum und die Irano-Turanische Region ostwärts bis Afghanistan und Pakistan.<ref name=FoPakistan />
Die Gattung Bufonia enthält 20 bis 32 Arten. Hier eine Auswahl der Arten:<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia calyculata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss. & Balansa: Sie kommt in der Türkei vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia chevallieri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Batt.: Sie kommt in Algerien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia duvaljouvei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Batt. & Trab.: Sie kommt in drei Unterarten in Algerien und Marokko vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia ephedrina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rech. f.: Sie kommt von Syrien bis Israel vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia euboica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Phitos & Kamari: Sie kommt in Griechenland vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia macropetala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Willk. (Syn.: Bufonia willkommiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss.): Sie kommt in Portugal und Spanien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia mauritanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Murb.: Die Heimat ist Marokko und Algerien.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia multiceps Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Decne.: Dieser Endemit kommt nur auf der Sinai-Halbinsel vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia murbeckii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Emb.: Sie kommt nur in Marokko vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia oliveriana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ser.: Sie kommt von der Türkei und Armenien ostwärts bis Pakistan<ref name="FoPakistan" /> vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia paniculata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dubois: Sie kommt auf den Kanaren, in Spanien, Frankreich, der Schweiz, Italien, Kroatien, Nordmazedonien, Bulgarien, Griechenland, auf Inseln der Ägäis und in Syrien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia perennis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pourr.: Sie kommt nur im nordöstlichen Spanien und im südlichen Frankreich vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia stricta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt. (Sm.) Gürke: Sie kommt in zwei Unterarten im Gebirge in Griechenland und Kreta vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia strohlii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Emb. & Maire: Sie kommt nur in Marokko vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia tenuifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.: Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, in Südeuropa von Spanien bis Griechenland, der Türkei, Armenien, Aserbaidschan, der Ukraine und Moldawien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Bufonia virgata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss.: Sie kommt in der Türkei, in Israel und Jordanien vor.<ref name="Euro+Med" />
Literatur[Bearbeiten]
- Geoffrey Halliday: Bufonia L. In:
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Bufonia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoPakistan"> Shahina Ghazanfar, Yasin J. Nasir: Bufonia. In: Shahina Ghazanfar (Hrsg.): Flora of Pakistan 175: Caryophyllaceae. Department of Botany, University of Karachi, Karachi 1986, S. 45 Eintrag bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum. </ref> <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold: Caryophyllaceae.: Datenblatt Bufonia. In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2011. </ref> <ref name="FE1"> Geoffrey Halliday: Bufonia L. In: </ref> <ref name="SpPl"> Carl von Linné: Species Plantarum. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 123 (Digitalisat). </ref> <ref name="GenPl"> Carl von Linné: Genera Plantarum. 5. Auflage. Lars Salvius, Stockholm 1754, S. 17 (Digitalisat). </ref> <ref name="Sauvages">François Boissier de Sauvages de la Croix: Methodus Foliorum. Den Haag 1751, S. 141 (online). Abgerufen am 18. Februar 2024.</ref> <ref name="Burkhardt_2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018.</ref> </references>