Bulbul (Band)
| Bulbul | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Wien, Österreich |
| Gründung | 1996 |
| Website | bulbul.klingt.org |
| Aktuelle Besetzung | |
| Manfred Engelmayr | |
| Roland Rathmair | |
| Dieter Kern | |
Bulbul ist eine 1996 gegründete Noise-Rock-Band aus Wien, Österreich.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Gitarrist und Sänger Manfred Engelmayr gründete Bulbul als experimentelles Ein-Mann-Projekt in Wels, Oberösterreich. Sein erstes Konzert fand am 30. Mai 1996 im Alten Schlachthof Wels statt.<ref name=":1">„Endlich“ 25+5 Jahre Bulbul: featuring Isabelle Duthoit und Mona Matbou Riahi. In: Liccht – Verein für Nischenmusik und Populärkultur. 28. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref> Er produzierte die ersten beiden Tonträger noch im Alleingang mit Mehrspurrecordern. Die 1997 bei Trost Records erschienene, zweite CD Bulbul fiel vor allem durch ihre besondere Verpackung auf. Sämtliche Hüllen wurden von Engelmayer aus zwei Millimeter starkem Baustahl gefertigt.<ref>Bulbul – s/t (2). Trost TR065. CD, 1997. In: Trost Records. 1997, abgerufen am 25. April 2026.</ref>
1999 war Bulbul zur Aufnahme der dritten LP bereits zum Trio angewachsen.<ref>Bulbul – s/t (blaue). In: Bandcamp. Abgerufen am 25. April 2026.</ref> Engelmayr wurde von Roland Rathmair am E-Bass und von Andreas Gatterbauer am Schlagzeug unterstützt. 2001 übernahm Dieter Kern die Drums.<ref>Bulbul. In: Music Austria Musikdatenbank. MICA – Music Information Center Austria, abgerufen am 25. April 2026.</ref>
Bulbul spielt eine experimentelle Synthese aus Rock- und elektronischer Musik mit „ausgeklügelten Songstrukturen und knackig komplexen Rhythmen“, die stets „Richtung Kunstperformance ausfransen“ können.<ref name=":0">Bekanntgabe der Preise der Stadt Wien und der Förderungspreise 2025. In: APA-OTS Originaltext-Service. APA – Austria Presse Agentur, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Die Bandmitglieder sind Teil der von Dieter Kovacic initiierten Plattform klingt.org und in vielen weiteren Formationen aktiv, etwa Broken Heart Collector, Fuckhead oder Quehenberger/Kern.
Am 14. Mai 2026 findet das Jubiläumskonzert zum 30. Geburtstag der Projektgründung und zum 25. Geburtstag der Band in Stammbesetzung in Wien statt.<ref name=":1" />
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Bulbul ist Teil des vom BMEIA und des Music Information Center Austria kuratierten Programms The New Austrian Sound of Music.<ref>NASOM – The New Austrian Sound of Music. In: Music Austria Musikdatenbank. MICA – Music Information Center Austria, abgerufen am 25. April 2026.</ref>
- Die Band wurde für ihre außerordentlichen Leistungen mit dem Preis der Stadt Wien für Musik 2025 ausgezeichnet.<ref name=":0" /><ref>Preise der Stadt Wien 2025 – Musik. In: Stadt Wien. 2025, abgerufen am 25. April 2026.</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
- 1997: Bulbul (CD, Trost Records)
- 1998: Bulbul (LP/CD, Trost Records)
- 2000: Bulbul (LP/CD, Trost Records)
- 2003: Bulbul (LP/CD, Trost Records)
- 2005: Bulbul (LP/CD, Rasputin Records)
- 2005: Drabule (12″ EP, Mego)
- 2006: BlllBlll (LP/CD, Imvated)
- 2008: Album#6!$* (LP/CD, Rock Is Hell Records / Exile on Mainstream Records)
- 2013: Wuk Out of Orbit (7" Single, Rock Is Hell Records)
- 2014: Hirn Fein Hacken (DoLP/CD, Rock Is Hell Records / Exile on Mainstream Records)
- 2016: Hilfreich seit 1996 (10x7", Rock Is Hell Records)
- 2020: Kodak Dream (Siluh Records)
- 2022: It’s Like the Earth Is Angry (Rock Is Hell Records)
- 2023: Silence (Rock Is Hell Records)
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website
- Bulbul bei Discogs
- Bulbul im SR-Archiv österreichischer Popularmusik
- cba.fro.at: Christian Aichmayr – „Bulbul“ Exzentrik pur … – VOR ORT 214 Radiointerview mit Bulbul
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />