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Burg Sendai

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Burg Sendai
Datei:Sendai castle01s3872.jpg
Burg Sendai, Wachturm am Ōte-mon

Burg Sendai, Wachturm am Ōte-mon

Staat Japan
Ort Sendai
Entstehungszeit 1601–1610
Burgentyp Hirayamajiro (Hügelburg)
Erhaltungszustand Teilweise rekonstruiert
Geographische Lage 38° 15′ N, 140° 51′ OKoordinaten: 38° 15′ 8,9″ N, 140° 51′ 22,2″ O
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Burg Sendai (Präfektur Miyagi)
Burg Sendai (Präfektur Miyagi)

Die Burg Sendai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Sendai-jō), auch Burg Aoba ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Aoba-jō), befindet sich in der Stadt Sendai, Präfektur Miyagi. In der Edo-Zeit residierten dort die Date, die mit einem Einkommen von 580.000 Koku zu den großen Tozama-Daimyō gehörten.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1600, gleich nach der Schlacht von Sekigahara, erhielt Date Masamune von Tokugawa Ieyasu die Erlaubnis, in Sendai eine Burg zu bauen. Der Bau auf dem Höhenrücken des Aobayama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) begann im folgenden Jahr und war 1602 im Großen und Ganzen fertiggestellt, so dass Masamune einziehen konnte. Der Ausbau ging in den folgenden Jahren weiter, so dass 1610 die Vergrößerung des inneren Bereiches, des Hommaru, abgeschlossen werden konnte.

Es war jedoch unbequem, den zentralen Teil auf der Anhöhe zu erreichen. Daher beschloss Masamunes Sohn Tadamune ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), unterhalb des Berges einen zweiten Burgbereich, das Ni-no-maru zu bauen und ab der Fertigstellung 1639 als Residenz zu nutzen.

Die Anlage[Bearbeiten]

Datei:Burg Sendai Plan.jpg
Plan der Burg (s.Text) Dunkelblau: Gewässer heute

Der Burgberg wird im Norden und Osten vom Hirose-gawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umflossen, im Süden schützt ein steiler Abhang. Das Hommaru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) liegt auf etwa 115 m Höhe, nördlich davon das Ni-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2) und San-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 3), davor östlich der Bereich der höheren Samurai (S). Über den Fluss führt eine Brücke, von der es hinauf geht zum im Norden gelegenen Haupttor, dem Ōte-mon (大手門, H). Oberhalb dieses Eingangsbereiches befand sich der Burgbereich Higashi-no-maru (東の丸). – Die Burg besaß nur die Basis für einen Burgturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tenshukaku; Rot), dafür wurde das Hommaru durch vier dreistöckige Wachtürme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sanjū-yagura) geschützt. Sowohl im Hommaru als auch im Ni-no-maru gab es eine Residenz. Die Residenz im Hommaru war prächtig im Stil der Momoyama-Zeit erbaut und soll vergleichbar mit dem Tokyotomi Hideyoshis Palast Jurakudai in Kyōto gewesen sein.

Bereits 1648 zerstörte ein Erdbeben Teile der Burg, nicht alle Wachtürme wurden wieder aufgebaut. In dieser Form existierte die Burg dann bis zur Aufgabe in Folge der Meiji-Restauration 1868 als Sitz der Date. Nach 1868 blieben kaum Gebäude erhalten, der Rest ging bei einem Brand 1882 verloren. Einem Luftangriff 1945 fiel dann auch das letzte originale Bauwerk, das mächtige Haupttor, zum Opfer. Der Wachturm seitlich davon wurde 1967 wieder hergestellt.

Bilder[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Mizoguchi, Masafumi: Sendai-jo. In: Masayuki Miura (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006, ISBN 4-05-604379-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Burg Sendai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien