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Burg Steglitz

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Burg Steglitz
Alternativname(n) Burg Stachilize<ref name="Schultes">Ludwig August Schultes: Directorium diplomaticum oder chronologisch geordnete Auszüge von sämmtliche über die Geschichte Obersachsens vorhandenen Urkunden von dem Jahre 704 bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. Band 1, Altenburg 1820, S. 287, Nr. 73.</ref>
Staat Deutschland
Ort Bad Staffelstein-Altenbanz-„Steglitz“
Entstehungszeit vermutlich 1237–38
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Burgstall, geringe Reste
Ständische Stellung unbekannt
Geographische Lage 50° 8′ N, 10° 58′ OKoordinaten: 50° 8′ 21,9″ N, 10° 57′ 58,9″ O
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Die Burg Steglitz ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Steglitz bei Altenbanz, einem Ortsteil von Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels in Bayern.

Geschichte[Bearbeiten]

Die etwa um 1237/38 erbaute Burg (wohl durch den damals amtierenden Klostervogt Otto VIII.<ref>Durch die verschiedenen Besitzungen als Herzog Otto II. von Meranien, als Otto VIII. von Andechs und als Otto III. Pfalzgraf von Burgund.</ref> von Andechs-Meranien errichtet), die vermutlich die Altstraße zwischen Stadel und Altenbanz kontrollieren sollte, wurde schon während des Baues abgebrochen und die unfertige Anlage 1239 auf Druck der Würzburger und Bamberger Bischöfe geschleift.<ref name="tafel">Infotafel vor Ort.</ref>

Eine Urkunde des etwa 1,5 km südöstlich gelegenen hochmittelalterlichen Klosters Banz scheint aber zu belegen (so die Urkunde keine Fälschung ist), dass die Burg bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts bestanden hat und 1127 der Besitz der Burg und dieselbe durch den Bamberger Bischof Otto I. an das Kloster Banz übereignet wurde.<ref name="Schultes" /> Im Umfeld der Burg befinden sich außerdem zwei frühmittelalterliche Befestigungen, nördlich der Ringwall Kulch, östlich der Ringwall Banzer Berg, genauso wie das nahe Kloster einen frühmittelalterlichen Vorgänger hatte, die Burg Banz.

1969/70 wurde die Anlage auf dem Steglitz archäologisch untersucht, dabei wurden jedoch keine Mauerreste gefunden.<ref name="alleburgen">Burg Steglitz in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum</ref> Heute sind jedoch Grundmauerreste mit sorgfältig behauenen Mauersteinen sichtbar. Diese wohl zum Palas und den an der Nordostecke desselben anstehenden Bergfried gehörend.<ref name="tafel" />

Von der Burganlage mit einer Fläche von etwa 30 auf 70 Meter<ref name="tafel" /> sind nur noch geringe Reste erhalten. Die Lidardarstellung zeigt für die Bergkuppe eine stark zerfurchte Bergspitze. Nur nach Süden lässt sich eine Wallstruktur deuten, der südöstlich eine Terrasse vorgelagert ist.<ref name="alleburgen" /> Ein Pfad führt heute von West nach Ost über die Bergkuppe. Mehrere heute kaum noch bekannte Sagen ranken sich um den Burgstall.<ref>Andreas Motschmann: Sagenhafte Orte: Das Ende der Burg Steglitz, Obermain-Tagblatt vom 21. Juni 2021.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Burger-Segl, Ingrid, Bezirk Oberfranken (Hrsg.): Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain, Bayreuth 1999
  • Chevalley, Denis Andre/Lübbecke, Hans Wolfram, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler: Band IV. Oberfranken, München 1985

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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