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Burg Yodo

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Burg Yodo
Datei:Yodo13.jpg
Burg Yodo, Basis des Burgturms

Burg Yodo, Basis des Burgturms

Staat Japan
Ort Yodo
Burgentyp Hirajiro (Niederungsburg)
Erhaltungszustand Teilweise Mauern und Gräben
Geographische Lage 34° 54′ N, 135° 43′ OKoordinaten: 34° 54′ 18,2″ N, 135° 43′ 3,7″ O
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Die Burg Yodo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Yodo-jō) befindet sich in Yodo-honmachi im südlichen Stadtbezirk Fushimi der Stadt Kyōto. In der Edo-Zeit residierte dort zuletzt ein Zweig der Inaba als größere Fudai-Daimyō.

Burgherren in der Edo-Zeit[Bearbeiten]

  • Ab 1625 ein Zweig der Hisamatsu-Matsudaira mit einem Einkommen von 35.000 Koku,
  • ab 1633 ein Zweig der Nagai mit 100.000 Koku,
  • ab 1669 ein Zweig der Ishikawa mit 60.000 Koku,
  • ab 1711 ein Zweig der Toda mit 60.000 Koku,
  • ab 1717 ein Zweig der Ōgyū-Matsudaira mit 60.000 Koku,
  • ab 1625 ein Zweig der Inaba mit 102.000 Koku.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1613 befahl der zweite Tokugawa-Shōgun Hidetada zu der Zeit, als er die Burg Fushimi abreißen ließ, am Yodo-Fluss eine Burg zu bauen. Das war ungefähr dort, wo Fürstin Yodo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yodo-dono; 1569–1615), die Frau Toyotomi Hideyoshis, einst eine Burg an einem Zweig des Yodo-Flusses als Wohnsitz hatte.

Man benutzte für den Bau Materialien der Burg Fushimi, hatte sogar vor, den Tenshu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), den Burgturm, von dort zu verwenden. Schließlich begnügte man sich aber damit, an den vier Ecken der bereits errichteten steinernen Basis Wachtürme zu errichten, die damit – ähnlich wie bei der Burg Himeji – ein Tenshu-Ensemble ergaben.

Als erster zog Matsudaira (Hisamatsu) Sadatsuna ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1592–1652) ein. Dann folgten weitere Daimyō, bis zuletzt ein Zweig der Inaba die Burg übernahm. Die Inaba blieben dann Burgherren bis zur Meiji-Restauration 1868.

Die Anlage[Bearbeiten]

Datei:Burg Yodo Plan.jpg
Burg Yodo (Siehe Text)

Die Burg wurde auf einer flachen Insel angelegt. Umflossen vom Uji-gawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Katsuragawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) kann man von einer „auf dem Wasser treibenden Burg“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ukijiro) sprechen.

Die Burg bestand wie üblich aus einem zentralen Bereich, dem Hommaru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1) mit dem Tenshu-Ensemble (in der Zeichnung orange markiert), dem sich im Norden der zweite Bereich, das Ni-no-maru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 2), anschloss. Im Westen war der West-Vorbereich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nishi-kuruwa; N) vorgebaut, im Osten schloss sich der dritte Bereich, das San-no-maru (三の丸; 3), und der Ost-Vorbereich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Higashi-kuruwa; H) an.

Als in der Schlacht von Toba-Fushimi im Jahr 1868 die Shogunats-Truppen sich nach Süden zurückzogen um in der Burg Schutz zu suchen, lehnten das die Burgherren, die Inaba, obwohl Fudai-Daimyō, ab. Die Burg entkam so einer Kriegszerstörung.

Nach der Meiji-Restauration wurde die Burg abgetragen. Erhalten ist aber unter anderem die mächtige Basis des Tenshu. Die Gräben wurden bis auf einen Teil im Westen und Süden des Hommaru (in der Zeichnung dunkelblau) zugeschüttet, ebenso die Wasserläufe.

Auf dem Burggelände befindet sich der Shikinai Yodo-Schrein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -jinja). Ursprünglich ein buddhistischer Tempel, wurde er nach 1868 im Rahmen der Trennung von Buddhismus und Shintoismus (Shinbutsu-Bunri) in einen Schrein umgewandelt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hashiba, Akira: Yodo-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006. S. 16. ISBN 978-4-05-604379-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Burg Yodo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien