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Burgstall Schwabegg

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Schwabegg
Alternativname(n) Schwabeck, Schlosskogel
Staat Österreich
Ort Schwabeck, Texingtal-St. Gotthard bzw. Frankenfels-Tiefgrabenrotte
Entstehungszeit 11./12. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Ruine (seit 14. Jh.)
Ständische Stellung Herrschaftssitz
Geographische Lage 48° 2′ N, 15° 21′ OKoordinaten: 48° 1′ 33″ N, 15° 20′ 34,3″ O
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Höhenlage 760 m ü. A.
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Burgstall Schwabegg (Niederösterreich)

Schwabegg, im Volksmund auch Schlosskogel genannt,<ref>Falko Daim: Burgen – Mostviertel, S. 341</ref> ist eine abgegangene mittelalterliche Höhenburg zwischen Texing und Frankenfels im Mostviertel in Niederösterreich.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Burgstelle liegt zwischen Texingtal (obere Mank) und Weißenbachtal, einem Nebental des Pielachtals, an der Grenze zwischen der Texingtaler Ortschaft St. Gotthard und der Frankenfelser Tiefgrabenrotte. Sie befindet sich am Ende des Haltgrabens, am Fuß des Bichlbergs (859 m ü. A.) auf etwa 760 m ü. A. Höhe. Unweit am Pass (E4/652) steht das Schwabeck-Kreuz (ein barocker Bildstock).

Die Ruine liegt auf Texingtaler Gemeindegebiet (Katastralgemeinde St. Gotthard).

Geschichte[Bearbeiten]

Im 13. Jahrhundert ist ein Henricus Suevus de Tessingen (‚Heinrich [der] Schwabe von Texing‘, * unbek., † 1227)<ref name="Büttner 1966">Rudolf Büttner: Niederösterreich. 3. Auflage. Band 2. Birken-Verlag, 1966, ISBN 3-85030-006-4, S. 95 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="primanocte">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Personen: 13. Jahrhundert. (Memento vom 5. Juli 2013 im Webarchiv archive.today) Liste auf Mittelalterverein Prima Nocte – Die Lanze des Wilhelm von Baumgarten: primanocte.at; dort diverse Quellen genannt.</ref> überliefert, dessen Todesdatum als urkundliche Ersterwähnung gilt. Er war mit einer Berta von Sooß vermählt. 1297 findet sich ein Ditricus de Swobsek (Dietrich von Schwabegg) erwähnt.<ref name="Büttner 1966" /><ref name="primanocte" /> 1367 verkaufte Konrad von Sooß den Besitz St. Gotthard – und wohl auch die Feste – an den St. Pöltner Dompropst Ulrich Feyertager. Der Ansitz dürfte in Folge bereits im 14. Jahrhundert aufgegeben worden sein,<ref name="Flurdenkmäler">Ortsbauernrat Frankenfels, Hubert Größbacher (Hrsg.): Frankenfelser Flurdenkmäler. Frankenfels um 1995, S. o.A.</ref> noch 1658 wird aber von der „öden Veste Schwabegg“ gesprochen.<ref name="Büttner 1966" /> Seither ist sie nahezu vollständig eingefallen, fiel aber durch die abseitige Lage nicht dem Steinraub anheim.

Datei:2009-05-10 Haltgraben in Frankenfels Richtung Schwabeck.JPG
Schwabeck vom Haltgraben aus gesehen (2009)
Datei:2019-04-25 (123) View from Grüntalkogel to east to Texingtal and Frankenfels, Austria.jpg
Blick auf Schwabeck vom Grüntalkogel aus gesehen (2019)

Das Gehöft Schwabeck – Tiefgrabenrotte 8, etwas unterhalb – existiert noch heute.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Burgstelle ist teilweise noch erhalten bzw. erkennbar. Sie ist frei aber erschwert zugänglich.<ref>Angabe nach NÖGIS: Schwabegg, Burgstall, Eintrag in Kartenthema Burgen und Schlösser (Information zur Verortung)</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Falko Daim (Hrsg.): Burgen – Mostviertel. 1. Auflage. Verlag Freytag & Berndt, Wien 2007, ISBN 978-3-7079-1041-4, S. 340–342.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]