Buscha (Ukraine)
| Buscha | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Oblast: | Oblast Winnyzja | |
| Rajon: | Rajon Mohyliw-Podilskyj | |
| Höhe: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m | |
| Fläche: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km² | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)
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| Postleitzahlen: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
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| KOATUU: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Dorf | |
| Verwaltung | ||
| Adresse: | вул. Гоголя 23 24523 с. Буша | |
| Website: | Webseite des Gemeinderates (ukrainisch) | |
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Buscha (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), rumänisch Bușa) ist ein Dorf im Rajon Jampil in der Oblast Winnyzja im Südwesten der Ukraine mit etwa 800 Einwohnern (2021)<ref>Парк скульптур и трипольская культура: что посмотреть в Винницкой области за уикенд. Abgerufen am 11. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Das Dorf liegt in Podolien an der Mündung der Buschanka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in die Murafa, die hier die Grenze zur Republik Moldau bildet.
Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der neugegründeten Stadtgemeinde Jampil,<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 707-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Вінницької області"</ref> bis dahin bildete es zusammen mit den Dörfern Derschanka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Doroschiwka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Sloboda-Buschanka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) die gleichnamige Landratsgemeinde Buscha (Бушанська сільська рада/Buschanska silska rada) im Westen des Rajons Jampil.
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Mohyliw-Podilskyj.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX Про утворення та ліквідацію районів</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Dem erstmals im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnten Dorf<ref>Ortsgeschichte Buscha in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 24. November 2017 (ukrainisch)</ref> wurde im frühen 17. Jahrhundert der Status einer Stadt verliehen. Um 1629 hatte diese Stadt ungefähr 2000 Einwohner.
Geschichtliche Bedeutung erlangte Buscha durch den Frieden von Busza, einem Friedensvertrag zwischen Polen-Litauen und dem Osmanischen Reich, der am 23. September 1617 unterzeichnet wurde.
Mitte des 17. Jahrhunderts war Buscha, das zur Woiwodschaft Bracław gehörte, einer administrative Einheit von Polen-Litauen, auch Schauplatz verschiedener Kämpfe zwischen Polen und ukrainischen Kosaken.
Die Festung[Bearbeiten]
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde im Zentrum der Stadt eine Festung mit 6 Türmen errichtet, die unter der Herrschaft einer administrativen und militärischen Einheit mit dem Namen Bratslav Regiment stand, das wiederum zum Regiment der ukrainischen Kosaken gehörte.
Während des Krieges der Kosaken gegen Polen unter Bohdan Chmelnyzkyj (1648–1657) wurde die Festung mehrere Male von der polnischen Armee angegriffen. 1654 konnte die Burg den Attacken schließlich nicht mehr standhalten und wurde komplett zerstört.<ref>Busha castle. In: butschal.de. 16. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2011; abgerufen am 27. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Busha. Abgerufen am 24. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ein Turm ist das einzig übriggebliebene Relikt und lässt die Macht aus vergangenen Tagen nur mehr erahnen.
Das Ende[Bearbeiten]
Obwohl Buscha mit seiner Festung lange Zeit eine starke Verteidigung für die ukrainischen Kosaken bildete, als man beispielsweise im März 1654 einen Angriff von ungefähr 3000 polnischen Soldaten erfolgreich abgewehrt hatte, wurde die Festung im November desselben Jahres durch eine 60.000-Mann starke polnische Armee, während des Russisch-Polnischen Krieges zerstört.<ref name=":0" />
Ungefähr 70 Frauen konnten gemeinsam mit ihren Kindern aus der Festung fliehen und suchten Schutz in einer anderen, nahegelegenen Burg. Die Polen beschlossen, ihnen nicht zu folgen, da deren Armee durch den nie endenden Widerstand der Festungsbewohner bereits erheblich geschwächt war.<ref>Welcome to Ukraine. Abgerufen am 24. November 2017.</ref>
Nachdem die Festung zerstört worden war, wurde Buscha bald der Stadtstatus aberkannt.<ref name=":1">Зеленый туризм. Буша, Винницкая обл. Ямпольский р-н Green tourism in Ukraine. Busha. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2017; abgerufen am 24. November 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Sozialer und kultureller Hintergrund[Bearbeiten]
Historische Ansiedlungen um Buscha gehen auf verschiedene historische Zivilisationen zurück, wie die Cucuteni-Tripolje-Kultur (um das 11. Jahrhundert v. Chr.), die Skythen (4800–3000 v. Chr.) und die Chernyakhov-Kultur (2.–5. Jahrhundert n. Chr.). Von 400 bis 800 n. Chr. erreichten alte ostslawische Stämme während der großen Völkerwanderung das Gebiet um Buscha.<ref name=":1" />
Im Jahr 1629 lebten ca. 2000 Menschen in der Stadt. Die Podillaregion, in der sich Buscha befindet, bewohnten sowohl Ukrainer, Polen, Rumänen und Armenier, als auch Deutschstämmige. Neben der Ukrainischen griechisch-katholischen und der orthodoxen Kirche, ist hier auch ein Teil der jüdischen Gemeinschaft der Ukraine vorzufinden, die laut World Jewish Congress die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas darstellte.
Kulturelle Hinterlassenschaften in Buscha beinhalten:
- einen heidnischen Tempel aus dem 5. Jahrhundert
- Ruinen der Festung mitsamt Rathaus und einem alten Stadtturm
- ein alter Friedhof aus dem 18. Jahrhundert
- vier archäologische Anlagen aus Tripolje-Kultur, Bronzezeit, Eisenzeit und der Zeit der Skythen<ref name=":1" />
Des Weiteren sind ein Park mit neo-völkischen Skulpturen, sowie außergewöhnliche Höhlen, die nahe dem Dorf gefunden werden können. Sie waren bis ins 20. Jahrhundert mit Sand bedeckt und wurden deshalb erst kürzlich entdeckt. Sogar der Dalai Lama besuchte die Stätte und beschrieb sie als einen sehr speziellen Ort, an dem die Erde mit Gott und dem Universum verbunden sein soll.<ref>Sacral Places of Power in Ukraine. Abgerufen am 24. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Heute zählt das Dorf 850 Einwohner. Agrotourismus in Form von Ökotourismus stieg in der Region über die letzten Jahre merklich.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
