Byhusen
Byhusen Gemeinde Farven
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(224)&title=Byhusen 53° 27′ N, 9° 16′ O
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| Höhe: | 18 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 11,5 km² | |||||
| Einwohner: | 224 (28. Feb. 2017)<ref>Nahverkehrsplan – Nahverkehrsplan 2023-2027 LK ROW Anlage 3-1 Erschließungsqualität. (PDF; 214 KB) Stadt Bremervörde, S. 3, abgerufen am 12. April 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 27446 | |||||
| Vorwahl: | 04762 | |||||
Lage von Byhusen in Niedersachsen
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Byhusen ist ein Ortsteil der Gemeinde Farven in der Samtgemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Byhusen grenzt im Südwesten an Farven, im Nordosten an Kutenholz, im Nordwesten an Hesedorf und im Südwesten an Deinstedt sowie an Bevern im Westen.
Geschichte[Bearbeiten]
Eine vorgeschichtliche Besiedlung lässt sich durch das Großsteingrab Byhusen belegen.
Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich von einem Bei- oder Nebenhaus ab (plattdeutsch Bihuus), das einem reicheren adeligen Besitzer gehörte. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um die Familie Byhusen, die hier ansässig war. Sie gehörte wohl zum bremischen Dienstadel. Ihr Siegel zeigte ein Herz im Schilde, das sich heute im Gemeindewappen wiederfindet. Die Familie verzog unbekannt nach Stade, wo 1293 ein Olricus de Byhusen als Amtmann belegt ist.<ref>Svend Wahlen: Gemeinde Farven – Samtgemeinde Selsingen. Abgerufen am 18. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> An der Uni Harburg arbeitete im Jahre 2001 ein Herr Bihusen als Pressesprecher. Unter seiner Verwaltung befand sich auch das „Haus im Stüh“, eine Jugendfreizeitstätte bei Farven. Dieser Herr Bihusen war nach eigener Aussage ein Nachkomme der Familie von Byhusen.
Im 12. Jahrhundert gehörte Byhusen dem Georgskloster Stade. Das wurde 1257 durch Erzbischof Gerhard II. von Bremen bestätigt. Um 1500 waren von den zehn Vollhöfen lediglich vier besetzt.
Im Ersten Weltkrieg fielen neun Soldaten aus Byhusen oder werden vermisst.<ref>Selsingen, Landkreis Rotenburg (Wümme) bei denkmalprojekt.org abgerufen am 24. Juli 2024</ref>
Von 1971 bis 1974 gehörte Byhusen als selbstständige Gemeinde zur Samtgemeinde Osteniederung. Am 1. März 1974 wurde Byhusen nach Farven eingemeindet.
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Zeitpunkt | Einwohner |
|---|---|
| 1925 | 217 |
| 1933 | 222 |
| 1939 | 223<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Baudenkmale[Bearbeiten]
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Feldstraße 3 von 1906 in Fachwerk
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Großsteingrab Byhusen
- Glockenturm mit Glocke „Anna“ von 1492
Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
Byhusen ist an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Durch das Ortsgebiet verlaufen die Kreisstraßen 127 und 108.
Kirche[Bearbeiten]
Byhusen ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Kirchspiel der St.-Lamberti-Kirche in Selsingen.
Vereine[Bearbeiten]
- TSV Byhusen von 1950: Bietet Turnen, Fußball und Tischtennis an<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.TSV Byhusen von 1950 e.V. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>
- Freiwillige Feuerwehr Byhusen von 1921: Einsatzfahrzeug ist ein Tragkraftspritzenfahrzeug<ref>http://byhusen.weebly.com/feuerwehr.html</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
