Zum Inhalt springen

Caesalpinien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Caesalpinien
Datei:Caesalpinia pulcherrima2.jpg

Pfauenstrauch (Caesalpinia pulcherrima)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Gattung: Caesalpinien
Wissenschaftlicher Name
Caesalpinia
L.

Die Caesalpinien (Caesalpinia) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Ein großer Teil der Arten wird heute in die Gattung Erythrostemon ausgegliedert.<ref>Erythrostemon Klotzsch. In: Royal Botanic Gardens, Kew / Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens, Kew, abgerufen am 22. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Beschreibung[Bearbeiten]

Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]

Die Caesalpinia-Arten wachsen als Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen oder selten als krautige Pflanzen. Oft sind sie bedornt. Bei vielen, aber nicht allen Arten stehen die Blätter und Blütenstände gehäuft an Kurztrieben.

Die wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind zusammengesetzt und einfach oder doppelt gefiedert. An der Blattrhachis stehen die kleinen bis großen Fiederblättchen gegen- oder wechselständig. Die Blätter sind bei einigen Arten zu Schuppen reduziert.

Datei:Crested Fever Nut (9320328205).jpg
Blütenstand von Caesalpinia crista

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

Es werden seiten- oder endständige, traubige oder ährige Blütenstände gebildet. Je nach Art sind die Blüten klein oder groß und mehr oder weniger zygomorph. Die Blüten sind zwittrig und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Von den fünf freien Kelchblättern ist das unterste das größte. Die fünf gelb über orangefarben bis rot gefärbten Kronblätter sind ausgebreitet und oft genagelt; meist vier von ihnen sind kreisförmig oder manchmal länglich, das oberste ist schmaler und besitzt eine andere Form oder Farbe und ist flaumig behaart. Es sind zwei Kreise mit je fünf freien Staubblättern vorhanden, von denen meist alle fertil sind; meistens ist die Hälfte deutlich kürzer als die andere. Die dicken Staubfäden sind an ihrer Basis behaart. Die Staubbeutel sind eiförmig oder elliptisch. Der einzelne, oberständige Fruchtknoten enthält eine bis sieben Samenanlagen. Der stabförmige Griffel endet in einer Narbe, die gestutzt oder hohl im Zentrum ist.

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Es werden abgeflachte oder angeschwollene, eiförmige, längliche, lanzettlich oder manchmal sichelförmige Hülsenfrüchte gebildet, die ledrig oder holzig, selten fleischig, glatt oder bei manchen Arten stachelig sind. Je nach Art öffnen sie sich bei Reife oder bleiben geschlossen. Die Samen sind eiförmig oder kugelig.

Nutzung[Bearbeiten]

Caesalpinia spinosa (Tara) wird im heimischen Südamerika (Peru, Ecuador) wegen der Eignung ihrer Früchte als Verdickungsmittel angebaut (siehe Tarakernmehl).

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Caesalpinia ist in tropischen bis subtropischen Zonen verbreitet.

Datei:Caesalpinia bonduc (2912827338).jpg
Caesalpinia bonduc
Datei:Caesalpinia cacalaco. the Cascalote (9340619062).jpg
Caesalpinia cacalaco
Datei:Dividivi on aruba.jpg
Caesalpinia coriaria
Datei:Ban-kareti (Marathi- बनकरेटी) (9320323165).jpg
Caesalpinia crista
Datei:Caesalpinia decapetala, bloeiwyses, Louwsburg.jpg
Caesalpinia decapetala
Datei:Caesalpinia-gilliesii.jpg
Paradiesvogelbusch (Caesalpinia gilliesii)
Datei:പതിമുഖം-ഇലകൾ്.JPG
Caesalpinia sappan
Datei:Caesalpinia spinosa.jpg
Caesalpinia spinosa
Datei:Caesalpinia in Celestún Estuary - Flickr - treegrow (4).jpg
Caesalpinia vesicaria

Systematik[Bearbeiten]

Der französische Botaniker Charles Plumier (1646–1704) benannte die Gattung Caesalpinia zu Ehren des italienischen Botanikers Andrea Cesalpino (1524 oder 1525–1603).<ref>Charles Plumier: Nova Plantarum Americanarum Genera. Paris 1703, S. 28.</ref> Carl von Linné übernahm später diesen Namen.<ref>Carl von Linné: Critica Botanica. Leiden 1737, S. 92</ref> Synonyme für Caesalpinia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind Cantuffa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.F.Gmel., Denisophytum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Vig., Guilandina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. und Poinciana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Die Gattung Caesalpinia gehört zur Tribus Caesalpinieae in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Die Abgrenzung der Gattung wird kontrovers gesehen; je nach Autor umfasst sie 70 bis 165 Arten. Hier eine Artenauswahl:<ref>Artenliste bei GRIN - Taxonomy for Plants.</ref><ref>Eintrag in der Flora of Madagascar. (englisch)</ref>

Nicht mehr zu dieser Gattung wird gerechnet:

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Caesalpinien (Caesalpinia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien