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Caesiumaurid

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Kristallstruktur
Struktur von Caesiumchlorid
Vorlage:Farbe Cs+ 0 Vorlage:Farbe Au−
Kristallsystem

kubisch

Raumgruppe

Pm3m (Nr. 221)Vorlage:Raumgruppe/221

Allgemeines
Name Caesiumaurid
Verhältnisformel CsAu
Kurzbeschreibung

gelbe bis rote Kristalle<ref name="Freyland"></ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 71308168
ChemSpider 65322210
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 329,87 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

7,065 g·cm−3<ref name="Freyland" />

Schmelzpunkt

590 °C<ref name="Freyland" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Caesiumaurid (CsAu) ist eine ionische Verbindung, die das ungewöhnliche Au− -Ion enthält. Sie wurde 1978 im Labor von Joseph J. Lagowski<ref>W. J. Peer and J. J. Lagowski (1978), Metal-Ammonia Solutions. 11. Au−, a Solvated Transition Metal Anion In: J. Am. Chem. Soc. 100, 6260–6261.</ref> entdeckt. Die Verbindung bildet sich beim Erhitzen einer stöchiometrischen Mischung aus Caesium und Gold; die beiden gelben Metalle ergeben ein klares Produkt. Die Lösung in flüssigem Ammoniak ist braun, während der Feststoff gelb aussieht; das Ammoniakaddukt ist dunkelblau. Obwohl die Verbindung aus zwei Metallen gebildet wird, hat sie keine metallischen Eigenschaften<ref> B. Busse, K. Weil: Existenz und Bindungsenergie des Caesiumaurid-Moleküls. In: Angewandte Chemie, (1979), doi:10.1002/ange.19790910825</ref><ref>James E. Huheey, Ellen A. Keiter, Richard L. Keiter: Anorganische Chemie: Prinzipien von Struktur und Reaktivität, 4. Auflage, Walter de Gruyter 2012, S. 599f</ref> und ist stattdessen ionisch aufgebaut. Aus polaren Lösungsmitteln kann das Gold an der Anode abgeschieden werden.
Die Verbindung reagiert heftig mit Wasser unter Bildung von Caesiumhydroxid, metallischem Gold und Wasserstoff. In flüssigem Ammoniak kann das Caesiumion durch Ionentauscher gegen das Tetramethylammonium-Ion ausgetauscht werden.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />