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Caesiumsulfat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
2 Caesiumion Sulfation
Kristallsystem

orthorhombisch

Raumgruppe

Pmcn (Nr. 62, Stellung 5)Vorlage:Raumgruppe/62.5

Allgemeines
Name Caesiumsulfat
Andere Namen

Dicaesiumsulfat

Summenformel Cs2SO4
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Sigma">Datenblatt Cesium sulfate, 99.99% trace metals basis bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 233-662-6
ECHA-InfoCard 100.030.589
PubChem 25137
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 361,87 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

4,243 g·cm−3 (25 °C)<ref name="Sigma" />

Schmelzpunkt

1019 °C<ref name="Sigma" />

Löslichkeit
  • löslich in Wasser (723 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="Sigma" />
  • nahezu unlöslich in organischen Lösungsmitteln<ref name="G. W. A. Milne">G. W. A. Milne: Gardner's Commercially Important Chemicals: Synonyms, Trade Names, and ... John Wiley & Sons, 2005, ISBN 0-471-73661-9, S. 123 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Cäsiumsulfat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​361f​‐​373
P: 201​‐​264​‐​280​‐​301+330+331​‐​312<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

2830 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="Sigma" />

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−1443,0 kJ/mol<ref name="CRC90_5_10">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-10.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Caesiumsulfat ist eine anorganische chemische Verbindung des Caesiums aus der Gruppe der Sulfate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Caesiumsulfat kann durch Reaktion von Caesiumcarbonat oder Caesiumchlorid mit Schwefelsäure oder Caesiumhydrogensulfat gewonnen werden.<ref name="Jane E. Macintyre">Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. CRC Press, 1992, ISBN 0-412-30120-2, S. 3097 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Es entsteht auch beim Aufschluss von Pollucit mit Schwefelsäure.<ref name="von Martin Bertau, Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg, Karl Heinz Büchel, Hans-Heinrich Moretto, Dietmar Werner">von Martin Bertau, Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg, Karl Heinz Büchel, Hans-Heinrich Moretto, Dietmar Werner: Industrielle Anorganische Chemie - Martin Bertau, Armin Müller, Peter Fröhlich, Michael Katzberg, Karl Heinz Büchel, Hans-Heinrich Moretto, Dietmar Werner. John Wiley & Sons, 2013, ISBN 978-3-527-64958-7, S. 3.1.1.5.5. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Caesiumsulfat ist ein weißer Feststoff, der löslich in Wasser ist.<ref name="Sigma" /> Er besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pmcn (Raumgruppen-Nr. 62, Stellung 5)Vorlage:Raumgruppe/62.5. Bei 667 °C geht die Verbindung in eine Hochtemperaturform über, die eine trigonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P3m1 (Nr. 156)Vorlage:Raumgruppe/156 besitzt.<ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik">Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1998, ISBN 3-642-58842-5, S. 418 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Caesiumsulfat wird zur Herstellung für Dichte-Gradienten bei der Ultrazentrifugentrennung verwendet.<ref name="G. W. A. Milne" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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