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Cailler

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Datei:Cailler-logo.svg
Logo von Cailler
Datei:Broc-fabrique Caillers 3189.jpg
Fabrik in Broc FR
Datei:CH-000957-X-13812 Cappiello.tif
Plakat von Leonetto Cappiello für Frigor von Cailler, 1929

Cailler ist ein 1819 gegründeter Schweizer Schokoladenproduzent, der 1929 mit Nestlé fusionierte und seitdem als Marke existiert.

Geschichte[Bearbeiten]

1819 erfolgte die Gründung durch François-Louis Cailler als Handelsunternehmen für Kakaopulver und Schokolade.<ref>Schokoladenpioniere: François-Louis Cailler, swissworld.org.</ref> Kurz darauf wurde die erste Schokoladenfabrik der Schweiz mit industrieller Fertigung gebaut. 1898 fand der Umzug in die neue Fabrik nach Broc statt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> Es folgte ein starkes Wachstum unter der Leitung von Alexandre-François-Louis Cailler. Um die Jahrhundertwende war Cailler die umsatzstärkste Firma der Schweizer Schokoladenindustrie. Wegen des starken Wachstums und dringend nötiger Investitionen wurde das Unternehmen 1900 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1911 fusionierte sie mit Peter und Kohler und begann ins Ausland zu exportieren.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> Während des Ersten Weltkriegs geriet das Unternehmen in die Krise, da die Exportmärkte zusammenbrachen, dafür konnte Cailler Schokolade als Proviant an die Schweizer Armee liefern und so die Männer auf den Geschmack nach Schokolade bringen.<ref>Andrej Abplanalp: Die dunkle Seite der Schokolade Im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums vom 4. Dezember 2017</ref> 1929 erfolgte die Fusion mit Nestlé.<ref>(Übertragung aus dem Französischen: Peter Siegenthaler): Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> Unter dem Markennamen Cailler kamen nun viele neue Produkte auf den Markt, bekannt wurden Frigor und Fémina. Während der Weltwirtschaftskrise drohte eine Schliessung. 2013 zählte das Maison Cailler 368'000 Besucher aus der ganzen Welt;<ref>Reto E. Wild: Reiseland Schweiz. Migros-Magazin, Zürich 13. Juli 2015, Seite 8</ref> 2016: 411'864, 2019: 417'429.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 13. März 2017, abgerufen am 2. Februar 2021.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Juni 2020, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2020; abgerufen am 2. Februar 2021.</ref>

Seit Anfang 2022 ist Cailler Lizenzpartner des Schweizerischen Fussballverbandes und somit offizielle Schokolade der Schweizer Herren/Frauen-Nationalteams.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 7. März 2023.</ref>

Seit August 2023 führt eine Zuglinie direkt von Bern zu der Schokoladenfabrik in Broc.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 31. August 2023, abgerufen am 10. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nestlé, der Eigentümer von Cailler, plant bis 2030 in Broc einen Erlebnispark zum Thema Schokolade zu bauen, welcher die Schokoladenfabrik von Cailler als Attraktion mit einbezieht. Der Park soll etwa 30'000 Quadratmeter groß werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 23. Juli 2026.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. März 2026, abgerufen am 23. Juli 2026.</ref>

Familie[Bearbeiten]

Die Familie Cailler stammt ursprünglich aus Daillens und Vevey, wo sie 1683 erstmals im Bürgerbuch Erwähnung fand.<ref name=":0" /> Ab 1920 haben die Caillers in Broc Bürgerrecht. François-Louis Cailler begann ab 1819 in Corsier-sur-Vevey mit der industriellen Schokoladeherstellung, seine Söhne Auguste und François-Alexandre verlegten das väterliche Geschäft in die Rue des Bosquets in Vevey. Die Tochter Fanny-Louise heiratete 1863 Daniel Peter, der in der Folge ebenfalls in das Schokoladengeschäft einstieg. Der Enkel des Gründers, Alexandre-François-Louis Cailler übersiedelte 1898 die Fabrik nach Broc im Greyerzerland.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 7. März 2023.</ref> Sein Sohn Noël übernahm sie von ihm. Nach der Fusion mit Nestlé blieben die Söhne Georges und Claude zwar im Verwaltungsrat, aber die Familie Cailler hatte keinen Einfluss mehr auf die Marke Cailler.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 14. Dezember 2018, abgerufen am 7. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean Heer: Nestlé – Hundertfünfundzwanzig Jahre von 1866 bis 1991, Nestlé AG, Vevey; 1991

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />