Calciumcyanid
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Cyanid-Ion <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_2}</math> | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Calciumcyanid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | Ca(CN)2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiße, hygroskopische, rhomboedrische Kristalle<ref name="GESTIS">Eintrag zu CAS-Nr. 592-01-8 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref><ref name="crc">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. CRC Press, 2009, ISBN 978-1-4200-9084-0.</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 92,11 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,853 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
>300 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
leicht löslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> und Ethanol<ref name="crc" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||||||
| ΔHf0 |
−184,5 kJ/mol<ref name="CRC90_5_20">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-20.</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Calciumcyanid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Cyanide.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Calciumcyanid lässt sich durch exotherme Azotierung von Calciumcarbid bei 1000 °C herstellen.<ref name=roempp>Eintrag zu Calciumcyanamid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Es entsteht dabei als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Calciumcyanamid.<ref name=roempp />
- <math>\mathrm{CaC_2 + N_2 \longrightarrow \ Ca(CN)_2}</math>
In wässriger Lösung wird Calciumcyanid auch durch Umsetzung von Blausäure mit Calciumhydroxid hergestellt:<ref name="ullmann">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
- <math>\mathrm{Ca(OH)_2 + 2 \ HCN \longrightarrow \ Ca(CN)_2 + 2 \ H_2O}</math>
Eine Isolation des Feststoffs ist aber auf Grund der geringen Stabilität aus der Lösung nicht möglich.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Calciumcyanid ist ein weißer, nicht brennbarer Feststoff, welcher unter Zersetzung leicht löslich in Wasser ist. Bei Einwirkung von feuchter Luft und bei Temperaturen über 300 °C zersetzt sich die Verbindung, wobei Cyanwasserstoff und Stickoxide entstehen.<ref name="GESTIS" />
Auf Grund der schlechten Stabilität gegenüber feuchter Luft wird Calciumcyanid üblicherweise als Mischung mit 45–50 % Natriumcyanid als sogenanntes Black Cyanide verwendet. Dieser Name ist auf die Färbung durch Verunreinigung mit ca. 1–2 % Kohlenstoff zurückzuführen. Kommerziell sind auch Lösungen mit weniger als 17 % Calciumcyanid erhältlich, da höherkonzentrierte Lösungen stark zu Hydrolyse neigen.<ref name="ullmann" />
Verwendung[Bearbeiten]
Calciumcyanid wird bei der Gewinnung von Gold und Silber aus ihren Erzen verwendet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Use of Cyanide in the Gold Industry.] International Cyanide Management Institute, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Weltweit wird es ausschließlich in Südafrika hergestellt.<ref name="ullmann" /> Es dient weiterhin als Rodentizid.<ref name="buch">Pradyot Patnaik: A Comprehensive Guide to the Hazardous Properties of Chemical Substances. Wiley, 2008, ISBN 978-0-470-13494-8 (Seite 325 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Calciumverbindung
- Cyanid