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Calciumsulfit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Calciumsulfit
Allgemeines
Name Calciumsulfit
Andere Namen
Summenformel CaSO3
Kurzbeschreibung

weißes Pulver (Dihydrat)<ref name="slac" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 233-596-8
ECHA-InfoCard 100.030.529
PubChem 10154041
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 120,17 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

3,33 g·cm−3<ref name="Jeans">Jean DAns, Ellen Lax; Taschenbuch für Chemiker und Physiker Vols. 1–3: Elemente, anorganische Verbindungen und Materialien, Minerale: Bd. III; ISBN 978-3540600350</ref>

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser und wenig löslich in Ethanol (Dihydrat)<ref name="slac" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Calciumsulfit in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Calciumsulfit ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfite. Es ist ein Salz der Schwefligen Säure und liegt meist in Form eines Hydrates (Halbhydrat, Dihydrat) vor.<ref name="slac">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Physical constants of inorganic compounds (Memento vom 5. Dezember 2020 im Internet Archive) (PDF; 391 kB)</ref>

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Calciumsulfit kann wie Calciumhydrogensulfit durch Einwirkung von Schwefeldioxid auf in Wasser gelöstes Calciumcarbonat oder Calciumlauge gewonnen werden (Kalkwasserprobe). Die Lösung wird anschließend durch Trocknen oder Eindampfen in Kristalle überführt.

<math>\mathrm{CaCO_3 + SO_2 \longrightarrow CaSO_3 + CO_2}</math>
<math>\mathrm{Ca(OH)_2 + SO_2 \longrightarrow CaSO_3 + H_2O}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Calciumsulfit kann durch Oxidation in Calciumsulfat umgewandelt werden.<ref>Patentanmeldung DE4138866A1: Verfahren zur Oxidierung von Calciumsulfit zu Calciumsulfat in wässrigen Suspensionen. Angemeldet am 26. November 1991, veröffentlicht am 4. Juni 1992, Anmelder: Polska Akademia Nauk Instytut Chemii Fizycznej, Erfinder: Wanda Pasiuk-Bronikowska et al.‌</ref>

<math>\mathrm{2 \ CaSO_3 + O_2 \longrightarrow 2 \ CaSO_4}</math>

Es besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur.<ref name="Jeans" />

Verwendung[Bearbeiten]

Calciumsulfit dient in Form des Lebensmittelzusatzstoffes E 226 als Konservierungsstoff, Farbstabilisator und Antioxidationsmittel.<ref name="von Wolf-Eckhard Gudemann">von Wolf-Eckhard Gudemann: Ich sag dir alles - Wolf-Eckhard Gudemann. wissenmedia Verlag, 2007, ISBN 3-577-10292-6, S. 304 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Bei der Papierherstellung wird Calciumsulfit als Aufschlusschemikalie beim Sulfitverfahren genutzt.<ref name="von Werner Baumann, Bettina Herberg-Liedtke">von Werner Baumann, Bettina Herberg-Liedtke: Papierchemikalien: Daten Und Fakten Zum Umweltschutz - Werner Baumann, Bettina Herberg-Liedtke. Springer DE, 1994, ISBN 3-540-57593-6, S. 503 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />