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Camp Grohn

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Koordinaten: 53° 10′ 0″ N, 8° 39′ 0″ O

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Camp Grohn war ein Standort der United States Army in Bremen-Nord nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1954.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Luftwaffe der Wehrmacht hatte 1936 begonnen, in Grohn auf dem Gelände eine Flak-Kaserne zu errichten. 1937 bezogen die ersten Soldaten der I. Abteilung des Flakregiments 26 die Kaserne, die 1938 fertiggestellt war.<ref>Flakkaserne – Bremen-Grohn auf www.historic.de</ref>

Ab 1945[Bearbeiten]

Datei:Camp Grohn - 1.JPG
Camp Grohn, Bremen

Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht übernahm die U.S. Army 1945 den Standort und benannte ihn in Camp Grohn um, nach dem Ortsteil Grohn in Bremen, in dem die Kaserne lag. Bremen bildete eine Enklave der US-Besatzungszone innerhalb der britisch besetzten Zone, auf Englisch Bremen Enclave.<ref>www.usarmygermany.com Bremen Port Command</ref>

Verschiedene Einheiten der US Army waren im Camp Grohn stationiert, darunter:

Die Amerikanische Kapelle wurde 1947 errichtet.

DP-Lager[Bearbeiten]

Camp Grohn wurde bis 1951 eins der größten Lager für Displaced Persons (DPs), in dem bis zu 5000 Displaced Persons vor ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten oder andere Länder untergebracht waren.<ref>Fotografien des United States Holocaust Memorial Museum</ref><ref>Infos auf www.dpcamps.org</ref> Das Camp Grohn wurde von der Internationalen Flüchtlingsorganisation (International Relief Organization IRO) betrieben.<ref>Informationen zu Grohn auf den Seiten des Internationalen Suchdiensts</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kirchenzeitung der Kirchengemeinde St. Martini zu Bremen-Lesum, Dezember 2016 – Februar 2017, „Von hier aus ging es nach Übersee ...“ (pdf) (Memento vom 27. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref> Ab 1952 wurden Auswanderungswillige über das Sammellager Camp Lesum verschifft und nicht mehr über Camp Grohn.

Spätere Nutzung[Bearbeiten]

Kurz nach Gründung der Bundeswehr wurde Camp Grohn 1955 an die Bundesrepublik Deutschland übergeben und in Roland-Kaserne umbenannt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Infos auf http://www.kasernen-und-gebaeude.de (Memento vom 27. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref> Die Kaserne bestand bis 1999, als das Gelände von der damaligen International University Bremen, heute Constructor University, gekauft wurde. Sie nahm dort 2001 ihren Studienbetrieb auf.<ref>Senatspressestelle Bremen: International University Bremen kauft Roland-Kaserne in Bremen-Grohn</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]