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Canthaxanthin

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Strukturformel
Strukturformel von Canthaxanthin
Allgemeines
Name Canthaxanthin
Andere Namen
Summenformel C40H52O2
Kurzbeschreibung

violettes bis rotes Pulver<ref name="Sigma">Datenblatt Canthaxanthin ≥ 95.0% (HPLC) bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 208-187-2
ECHA-InfoCard 100.007.444
PubChem 5281227
ChemSpider 4447582
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 564,84 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

205–207 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
  • praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />
  • löslich in Fetten und organischen Lösemitteln<ref>Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0211-4, S. 681.</ref>
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Canthaxanthin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

10.000 mg·kg−1 (LD50, Maus, oral)<ref name="Sigma" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Canthaxanthin (E 161g) ist ein roter Farbstoff aus der Gruppe der Xanthophylle (Carotinoide), der in Krabben, Flamingofedern und Pfifferlingen sichtbar wird und heute technisch hergestellt wird.

Datei:Cantharellus cibarius 20090717-02.jpg
Pfifferling (Cantharellus cibarius)

Canthaxanthin ist eines der Hauptcarotinoide in der menschlichen Ernährung sowie im Humanplasma.<ref>F. U. Daubrawa: Effekte von Astaxanthin und Canthaxanthin auf die Zell-Zell-Kommunikation über gap junctions. Düsseldorf 2005, DNB 979445736, S. 13, urn:nbn:de:hbz:061-20060323-001358-2 (Dissertation, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).</ref>

Physiologie[Bearbeiten]

Canthaxanthin wird im Gegensatz zu einigen anderen Carotinoiden im Körper nicht in Vitamin A umgewandelt und setzt sich im Körper in den Augen ab.

Verwendung[Bearbeiten]

Er wird beispielsweise zur Färbung von Lachsforellen an diese verfüttert, ist aber vielfach auch Futtermitteln für Geflügel beigesetzt, um Haut und Eidotter eine rötlichere Farbe zu geben.<ref>Lachs: Augenschmaus auf Kosten des Augenlichts? EU-Kommission beschließt neue Vorschriften für Farbstoff als Futtermittelzusatz. Pressemitteilung IP/03/123 der Europäischen Union, Brüssel, 27. Januar 2003.</ref>

Hautbräunungspillen, die Canthaxanthin als Wirkstoff enthalten, wurden von den Pharmaunternehmen zurückgerufen, da laut dem Bundesgesundheitsamt Ablagerungen in der Netzhaut befürchtet wurden.<ref>Gefährliche Bräunungspillen werden zurückgezogen. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 153, 5. Juli 1985, S. 28 (abendblatt.de [abgerufen am 15. Februar 2017]).</ref> Inzwischen zeigte eine Langzeitstudie, dass der Konsum von Canthaxanthin keine funktionelle Langzeitschädigung verursacht.<ref>Klinische Studie (Phase -): Canthaxanthin Retinopathy: A Long-term Observation bei {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).</ref><ref>A. Hueber, A. Rosentreter, M. Severin: Canthaxanthin Retinopathy: Long-Term Observations. In: Ophthalmic Research. Band 46, Nr. 2, 2011, S. 103–106, doi:10.1159/000323813.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />