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Carl-Goerdeler-Preis

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Der Carl-Goerdeler-Preis wird für innovative Arbeiten und Leistungen auf dem Gebiet der Kommunalwissenschaft und der Kommunalpolitik vergeben.

Stiftung[Bearbeiten]

Leipzigs Oberbürgermeister Hinrich Lehmann-Grube regte Ende der 1990er Jahre die Schaffung von Carl-Goerdeler-Preisen in Würdigung an den ehemaligen OB-Kollegen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus an. Seit 1999 wird der Kommunalwissenschaftliche Preis ausgelobt, mit dem Soziologen, Volkswirtschaftler, Philosophen und Juristen ausgezeichnet werden.

Der Carl-Goerdeler-Preis wird an junge Nachwuchsakademiker für herausragende Dissertationen bzw. Ph.D.-Arbeiten auf dem Gebiet der Kommunalwissenschaft vergeben. Damit soll die Demokratie auf örtlicher und regionaler Ebene in der deutschen Gesellschaft gestärkt werden.

Seit 2016 wird alle zwei Jahre zusätzlich der praxisorientierte Preis für Kommunalpolitik und Völkerverständigung vergeben. Mit ihm werden herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltungspraxis in Europa ausgezeichnet. Die Auszeichnung soll der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Gebietskörperschaften in Europa dienen und ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohner fördern.<ref name="cgpabb">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Carl-Goerdeler-Preis (Memento vom 12. Februar 2018 im Internet Archive), Website des Instituts für den öffentlichen Sektor, aufgerufen am 12. Februar 2018.</ref>

Auf die jeweils im Sommer erfolgenden Ausschreibungen können sich Personen und Institutionen bzw. Projekte bewerben.

Die Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung vergibt die Preise jährlich in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig und namhaften öffentlichen Institutionen und Universitäten,<ref name="gkpweb">| Website der Goerdeler-Stiftung aufgerufen 30. Januar 2018</ref> darunter z. B.:

Der Preis wird in Leipzig jeweils um den 2. Februar, dem Todestag von Carl Goerdeler, verliehen (2018 vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Herrn Burkhard Jung, und dem Kuratoriumssprecher der Stiftung, Rainer Goerdeler)<ref name="cgppm"/>.<ref>| OB-Galerie von Leipzig mit Hinweis auf Goerdeler-Preis 2018.</ref>

Beide Preise sind 2018 mit 2000 Euro dotiert.<ref name="gkpmoz">MOZ: Doppelstadt wird ausgezeichnet in Märkische Oderzeitung vom 30. Januar 2018, S. 13 bzw. auf @1@2Vorlage:Toter Link/www.moz.deMOZ-Artikel online (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive)</ref>

Die Preisträger werden von einer überregionalen Jury unter Mitwirkung je eines Mitglieds der Stiftung und der Stadt Leipzig ausgewählt.<ref name="gkplei">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Goerdeler-Preis (Memento vom 12. Februar 2018 im Internet Archive), Website der Stadt Leipzig, aufgerufen 12. Februar 2018</ref>

Preisgegenstand[Bearbeiten]

Der Bildhauer Stephan Voigtländer und Sabine Epple, Kuratorin im Grassi Museum für Angewandte Kunst, gestalteten den Preis als aufrecht stehendes aufgeschlagenes Buch (Abbildung siehe auf<ref name="cgpabb" />),

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Preisträger (Kommunalwissenschaft)[Bearbeiten]

Preisträger (Kommunalpolitik und Völkerverständigung)[Bearbeiten]

Preis für kommunale Kooperationen in der Corona-Krise[Bearbeiten]

Mit diesem Preis werden vorbildliche kommunale Kooperationsprojekte, die zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen, gewürdigt.<ref>Aktuelle Mitteilungen des SKEW vom 29. Juni 2020, abgerufen am 18. Februar 2021</ref>

2021 wurden unter 19 Bewerbungen sechs ausgezeichnet, darunter Frankfurt (Oder) und Słubice (Polen).<ref>Auszeichnung für die Doppelstadt in "Märkischer Markt" vom 3./4. Februar 2021</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />