Zum Inhalt springen

Carl Arend

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Carl Arend<ref name="DTBD">Hans-Herbert Möller (Hrsg.): Carl Arend (siehe Literatur)</ref>, auch Karl Arend<ref>Vergleiche die „eingedeutschte“ Schreibweise in den Architektonischen Charakterbildern trotz erkennbarer Signatur mit Carl Aren</ref>, (* 12. September<ref name="archthek">Eintrag zu Carl Arend im Historischen Architektenregister „archthek“, Abschnitt Aman – Arft, zuletzt abgerufen am 4. August 2015</ref> 1870<ref name="DTBD"/> in Hannoversch Münden<ref name="archthek"/>; † 1938) war ein deutscher Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Architektonische Charakterbilder, Jahrgang 3, Tafel 051, Ausgestaltung der westl. Seite der Beethovenstrasse, Hannover-Linden, Architekt Karl Arend (Carl Arend).jpg
Entwurf für die Humboldtschule und angrenzende Wohnhäuser, signiert Carl Arend
Datei:Jüdisches Krankenhaus - Gesamtansicht.jpg
Jüdisches Krankenhaus in Hannover

Carl Arend war in der bis 1920 selbständigen Industriestadt Linden freiberuflich als Architekt tätig. Arend erhielt – ebenso wie z. B. der Lindener Architekt Alfred Sasse<ref name="DTBD"/> – außerdem auch Aufträge der kommunalen Bauverwaltung der Stadt Linden. Er war an städtischen Schulbauten beteiligt, bei denen er mit dem Lindener Stadtbaurat Georg Fröhlich kooperierte.

Arend war Mitglied im 1903 gegründeten Bund Deutscher Architekten.<ref name="archthek"/>

Das 1925 von der Loge Zum schwarzen Bär in Hannover veröffentlichte Buch „Die Zauberflöte, das Hohelied der Freimaurerei“ enthält einen Vortrag von Oskar Schütte und einen „Ergänzungsvortrag“ von Carl Arend – dass beide Autoren Freimaurer waren, ist allerdings nicht eindeutig belegt.<ref>Publikations-Datensatz im OPAC der Deutschen Nationalbibliothek</ref>

Bauten und Entwürfe[Bearbeiten]

  • 1900: Entwurf für die Humboldtschule und beiderseits anschließende Wohnhäuser in (Hannover-) Linden, Beethovenstraße (nicht ausgeführt)
  • 1901: Jüdisches Krankenhaus für den Israelitischen Verein für Altersvorsorge und Krankenpflege in Hannover-Zoo, Ellernstraße / Vereinstraße (unter Denkmalschutz)<ref name="Commons">Vergleiche die Dokumentation bei Commons (siehe unter dem Abschnitt Weblinks)</ref>
  • 1901: Villa Osmers für den Rektor der Mittelschule am Lindener Berg in (Hannover-) Linden, Am Lindener Berge 36 („aufwendigste einer Reihe von Villen in der Straße“<ref>Helmut Knocke, Hugo Thielen: Am Lindener Berge. In: Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, S. 81</ref>; unter Denkmalschutz)
  • 1909: Entwürfe für die Ostfront des Bethlehemplatzes an der Bethlehemkirche in (Hannover-) Linden<ref name="DTBD"/>
  • 1907: Wettbewerbsentwurf für den neuen Lindener Hauptfriedhof (nach 1920 genannt Stadtfriedhof Ricklingen; gemeinsam mit Paul Kubach; prämiert und zur Ausführung beauftragt)<ref>Deutsche Bauzeitung, 41. Jahrgang 1907, Nr. 15 (vom 20. Februar 1907), S. 108. (Notiz zum Wettbewerbsergebnis)</ref>
  • 1910–1912: Fassaden der Höheren Mädchenschule (Friederikenschule, später Ihme-Schule) in (Hannover-) Linden, Badenstedter Straße 14 (Grundrisse von Georg Fröhlich; unter Denkmalschutz)<ref name="DTBD"/>
  • um 1918: Entwurf für das Familienbad Weißer Berg in Mardorf (im Auftrag von Hermann Bahlsen; vermutlich wegen des Todes von Bahlsen 1919 nicht ausgeführt)<ref>Horst Kohlmann, Friedrich Dankenbring (Hrsg.): A - Chronik für Mardorf am Steinhuder Meer (von dort über Unterabschnitt A7 im Download des PDF-Dokuments A7 Die Zeit 1918 – 1932), zuletzt abgerufen am 9. Dezember 2013</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Carl Arend (architect) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein