Carl Conradi
Vorlage:Hinweisbaustein Carl Conradi (* 30. Dezember 1874 in Barmen; † 17. November 1959 in Baden AG) war ein deutscher Architekt.<ref>Udo Garweg: Wuppertaler Künstlerverzeichnis. Von der Heydt-Museum, Wuppertal 2000, ISBN 3-89202-042-6.</ref>
Leben[Bearbeiten]
Carl Conradi entstammte einer Barmen-Elberfelder Architektenfamilie. Bereits Vater und Onkel waren bekannte Bauunternehmer; die Tätigkeit von Carl und seinem älteren Bruder Ludwig ist in Wuppertal und Umgebung von der Kaiserzeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen. Neben repräsentativen Villen für bedeutende Unternehmer der Region errichtete er ab Ende der 1920er Jahre Großbauten, die in den DARI-Bänden der Reihe Deutschlands Städtebau zu Barmen und Elberfeld angeführt sind. Conradi war Regierungsbaumeister und Mitglied im Verband deutscher Architekten und im Deutschen Werkbund. Während seines Studiums in Bonn wurde er Mitglied im Corps Hansea.<ref>Kösener Korpslisten</ref>
Obwohl viele überlieferte Bauten inzwischen unter Denkmalschutz stehen, ist das Werk der Architektenfamilie noch nicht wissenschaftlich aufbereitet.
Bauten[Bearbeiten]
- 1913: Villa Dr. Richard Bayer, Leverkusen, Siedlung Eigenheim, Schenkendorfstraße 6<ref name ="DSB-R" />
- 1913: Villa, Leverkusen, Beamtensiedlung, Carl-Rumpff-Straße 77
- 1913: Landhaus Noellenhof am Solling, Boffzen
- 1913–1924: Haus Höhe mit Pavillon und Gartenhaus im Briller Viertel (Wuppertal-Elberfeld), Am Buschhäuschen 37<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Haus Höhe. Eintrag im DDA-Architekturführer Wuppertal ( vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)</ref><ref>Manuel Praest: Leben im Denkmal (25): Ein wahrer Wohntraum auf der Kaiserhöhe. In: Westdeutsche Zeitung. 17. April 2014, abgerufen am 17. Januar 2025.</ref>
- 1921: Haus Lembach, Viersen – Dülken, Heinz-Luhnen-Straße 15,<ref>Haus Lembach | Stadt Viersen. Abgerufen am 17. Januar 2025.</ref>
- 1921–1923: Beamtensiedlung der Firma Kronprinz, Solingen-Ohligs, Weyerstrasse 50–58
- 1924: Villa Springorum, Wuppertal-Elberfeld, Bismarckstraße 90
- 1924: Kindererholungsheim Harzeck bei Schwelm
- vor 1925: Landhaus Dr. W. am Starnberger See<ref name ="DSB-R">Hermann Ehlgoetz (Hrsg.): Deutschlands Städtebau – Ruhrland. DARI, Berlin-Halensee 1925, DNB 361655169.</ref>
- vor 1925: Gut Feldershof im Rheinland<ref name ="DSB-R" />
- vor 1925: Herrenhaus K.<ref name ="DSB-R" />
- vor 1925: Herrenhaus Qu.<ref name ="DSB-R" />
- vor 1925: Landhaus Carl-Ernst Meyer-Leverkus, Elberfeld<ref name ="DSB-R" />
- 1927–1928: Lukaskirche in Wuppertal
- 1929: Bethesda-Krankenhaus in Wuppertal-Elberfeld<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bethesda-Krankenhaus. Eintrag im DDA-Architekturführer Wuppertal ( vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>
- 1934–1936: Spital der Huyssens-Stiftung in Essen-Huttrop, Henricistraße (mit Paul Dietzsch)<ref>Helmut Weihsmann: Bauen unterm Hakenkreuz. Promedia, Wien 1998, ISBN 3-85371-113-8.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Hans Joachim de Bruyn-Ouboter: Die vier Conradis. In: ders. (Hrsg.): Die Barmer Südstadt. 2. Auflage. Müller + Busmann, Wuppertal 1996, ISBN 3-928766-09-0.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Conradi, Carl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 30. Dezember 1874 |
| GEBURTSORT | Barmen |
| STERBEDATUM | 17. November 1959 |
| STERBEORT | Baden AG |