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Carl Henschen

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Datei:(UAZ) AB.1.0408 Henschen.tif
Carl Henschen (1914)

Carl Wilhelm Eugen Henschen (* 9. Juli 1877 in Geislingen an der Steige, Württemberg; † 6. April 1957 in Basel) war ein Schweizer Chirurg.

Leben[Bearbeiten]

Henschen absolvierte die Matura in Zürich, wo er 1894 eingebürgert worden war. Von 1896 bis 1901 studierte er Medizin an den Universitäten Zürich und Kiel.<ref name="ma" /> Er arbeitete als Assistent an den Pathologischen Instituten der Universitäten Zürich (Direktor: Paul Ernst) und Heidelberg. Ab 1903 war er Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Zürich.<ref name="rr">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kurzbiografie mit Foto (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. August 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unigeschichte.unibas.ch, Website der Universität Basel, abgerufen am 1. Juli 2013.</ref><ref name="kk">Katalogkarte der Dissertation, Dissertationenkatalog, Universitätsbibliothek Basel, abgerufen am 30. Juni 2013.</ref> Im Wintersemester 1904/05 wurde er an der Universität Zürich promoviert<ref name="kk" />, 1908 wurde er an der Universität Tübingen habilitiert<ref name="rr" />. 1909/10 war er an der Chirurgischen Klinik in Tübingen tätig. Ab 1910 war er als Oberarzt unter Rudolf Ulrich Krönlein und später Ferdinand Sauerbruch am Kantonsspital Zürich tätig<ref>Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 132.</ref> und lehrte als Privatdozent an der Universität Zürich. Im Jahr 1914 wurde er (Sauerbruch nach dessen Teilnahme als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg vertretend<ref>Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. (1951) 1956, S. 171.</ref>) zum Titularprofessor ernannt. Ab 1917 war Henschen Chefarzt des Kantonsspitals St. Gallen.<ref name="rr" /> Von 1926 bis 1948 war er ordentlicher Professor für Chirurgie an der Universität Basel.<ref name="ma">Henschen Karl (Wilh.Eugen), Matrikeledition der Universität Zürich, abgerufen am 30. Juni 2013.</ref> 1932 Dekan der Medizinischen Fakultät<ref>Henschen, Carl, Normdatensatz, Gemeinsame Normdatei, abgerufen am 30. Juni 2013.</ref> und von 1944 bis 1945 Rektor der Universität Basel<ref>Rektoren der Universität Basel, Website der Universität Basel, abgerufen am 30. Juni 2013.</ref>.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Beiträge zur Geschwulstpathologie des Chylusgefässystems. Dissertation, Universität Zürich, 1904/05.
  • Die Extensionsbehandlung der Ober- und Unterschenkelbrüche auf physiologisch-mechanischer Grundlage. In: Beiträge zur klinischen Chirurgie. Bd. 57 (1908), H. 3, S. 616–719 (Habilitationsschrift, Universität Tübingen, 1908).
  • Die postoperativen Pneumopathien postoperative Lungenreaktionen, Pseudopneumonien und Pneumonien. Schwabe, Basel 1934.

Literatur[Bearbeiten]

  • Festschrift Herrn Prof. Dr. C. Henschen, Basel, zum 60. Geburtstag gewidmet. Basel 1937.
  • Festschrift zur Feier des 70.Geburtstages von Herrn Prof. Dr. Carl Henschen, Vorsteher der Chirurgischen Universitätsklinik Basel, 9. Juli 1947. Schwabe, Basel 1947.
  • Alfred Gigon: Prof. Dr. Carl Henschen (1877-1957). In: Basler Jahrbuch 1958, S. 57–61.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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