Zum Inhalt springen

Carl Rumpff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Carl Rumpff im Naturkundemuseum Berlin - IMAG5061-cropped.jpg
Marie Beyme-Golien: Porträt Carl Rumpf in Pelzmantel, Gehrock und Glacéhandschuhen
Datei:Mineraliensaal (Alice Chodura).JPG
Mineraliensaal des Museums für Naturkunde in Berlin mit den Porträts von Carl Rumpff (links) und Stefan Franz Viktor von Österreich (rechts) im Hintergrund
Datei:Grab Bayer.jpg
Grab von Carl Rumpff im Familiengrab seiner Schwiegereltern Friedrich und Julie Bayer auf dem Lutherischen Friedhof Hochstraße in Wuppertal-Elberfeld

Carl Rumpff, häufig auch Karl Rumpff geschrieben, (* 30. April 1839<ref name="Anmerkung" /> in Pyrmont; † 2. Juni 1889 in Berlin<ref name="Verg" /> oder auf Schloss Aprath<ref name="luise-berlin" />; vollständiger Name: Carl Heinrich Christian Ludwig Rumpff) war ein deutscher Unternehmer und Mäzen. Nachdem er 1871 Friedrich Bayers älteste Tochter Clara geheiratet hatte<ref name="Stammbaum" />, wurde er 1872 Teilhaber der Farbenfabriken Friedrich Bayer & Co. und nach deren Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1881 erster Aufsichtsratsvorsitzender.

Leben[Bearbeiten]

In der Mineraliensammlung des Museums für Naturkunde in Berlin befinden sich ein Porträt von Carl Rumpff, gemalt von Marie Beyme-Golien (* 1844)<ref>Dresslers Kunsthandbuch, 10. Ausgabe, Band 2, Berlin 1930, S. 80. (In dem kurzen Eintrag zu Marie Beyme-Golien ist nur ein Werk erwähnt, das Bildnis „Geheimrat Rumpf“ [sic!].)</ref>, sowie eine Gedenktafel.<ref name="luise-berlin" /> Carl Rumpff hatte dem Mineralogischen Museum der Berliner Universität testamentarisch seine umfangreiche Mineralien-Sammlung vermacht. Er war selbst begeisterter Mineraliensammler und erwarb in den 1860er Jahren die sehr große Sammlung von Erzherzog Stephan Victor von Österreich bzw. vom Haus Oldenburg als dessen Erben<ref name="mineralogicalrecord.com" />, da der Verkauf in das Ausland drohte. In Leverkusen ist die Carl-Rumpff-Straße nach ihm benannt.<ref name="leverkusen.com" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Verg: Meilensteine. Geschichte der Bayer AG 1863 bis 1988. Selbstverlag, Leverkusen 1988.
  • Christian Nieske: Haus und Schloss Aprath. Ein mittelalterlicher Herrensitz im niederbergischen Land. Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-539-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Carl Rumpff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Anmerkung">In einer Quelle ist als Sterbejahr 1838 erwähnt; auf seinem Grabstein steht 1839.</ref> <ref name="leverkusen.com">Leverkusener Straßenverzeichnis</ref> <ref name="luise-berlin">Rumpff, Karl. In: Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsvereins</ref> <ref name="mineralogicalrecord.com">Stephan von Habsburg-Lothringen (1817–1867). In: mineralogicalrecord.com. The Mineralogical Record, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2015; abgerufen am 13. März 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mineralogicalrecord.com</ref> <ref name="Stammbaum">Stammbaumeintrag</ref> <ref name="Verg">Erich Verg: Meilensteine. Die Geschichte der Bayer AG 1863 bis 1988. Selbstverlag, Leverkusen 1988.</ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein