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Carl Skoda

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Vorlage:Hinweisbaustein Carl Ludwig Skoda, auch Karl Skoda, (* 1. Jänner 1884 in Wien; † 28. Oktober 1918 ebenda) war ein österreichischer Hofschauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Carl Skoda Döblinger Friedhof.jpg
Grabstätte auf dem Döblinger Friedhof

Skoda, gebürtiger Wiener,<ref name="Nachruf">Burgschauspieler Karl Skoda; Nachruf in: Deutsches Volksblatt; Band 30 (1918), Seite 43; teilweise einsehbar bei Google Books.</ref> hatte unter anderem Theaterengagements in München, so in der Spielzeit 1907/1908 am Staatstheater am Gärtnerplatz, und am Lobe-Theater in Breslau.<ref>F.A. Günther: Neuer Theater Almanach für das Jahr 1909. Seite 330.</ref><ref>F.A.Günther & Sohn: Deutsches Bühnen-Jahrbuch: Theatergeschichtliches Jahr- und Adressenbuch. Ausgabe 1912. Seite 226. Bühnenverlag Ahn & Simrock.</ref>

Skoda spielte im Verlaufe seiner Karriere hauptsächlich das Rollenfach des „jugendlichen Helden und Liebhabers“.<ref>Karl Skoda in: Othmar Rudan: Das alte Stadttheater in Klagenfurt, 1868-1910. Verlag des Landesmuseums für Kärnten. 1968. Seite 181; teilweise einsehbar bei Google Books.</ref> Zu seinen Bühnenrollen gehörten u. a. Sigismund in Das Leben ein Traum und Claudio in Viel Lärm um nichts.<ref>Das Theater. Band 1. Ausgabe von 1910; Seite 503.</ref><ref>Illustrirte Zeitung. Band 137 (1911), Seite 247.</ref> In der Spielzeit 1911/12 gastierte er am Alten Stadttheater Klagenfurt als Mortimer in Maria Stuart.<ref>MARIA STUART in: Helmar Rudan/Othmar Rudan: Das Stadttheater in Klagenfurt: Vorgeschichte und Entwicklung. Verlag des Landesmuseums für Kärnten. 1960. Seite 229; teilweise einsehbar bei Google Books.</ref> 1913 wurde er, aus Breslau kommend, von Hugo Thimig an das Wiener Hofburgtheater, das spätere Burgtheater, engagiert.<ref name="Nachruf" /> Er war dort im Rollenfach des „Ersten Helden“ bis zu seinem Tod 1918 fest engagiert. Er war ein Onkel des Burgtheaterschauspielers Albin Skoda.<ref name="grave">Skoda, Carl Kurzbiografie und Foto der Grabstelle. Abgerufen am 12. Juli 2015</ref><ref>Karl Skoda in: Oskar Maurus Fontana: Albin Skoda: Genius zwischen Licht und Schatten. Helmut Deutsch Verlag 1962; Seite 14f; insbesondere Seite 18; teilweise einsehbar bei Google Books.</ref>

Carl Skoda starb am 28. Oktober 1918 im Alter von 34 Jahren nach kurzer Krankheit an den Folgen einer Grippe.<ref name="Nachruf" /> Kurz vor seinem Tode heiratete er in einer Nottrauung die Hofschauspielerin Aurelia Jaul aus Dresden; er hatte Jaul 1912 während ihres Gastspiels am Wiener Burgtheater kennengelernt.<ref name="Nachruf" /> Er wurde auf dem Döblinger Friedhof (Gruppe 4, Reihe 1, Nummer 5) in Wien beigesetzt.<ref name="grave" /><ref>Neuer Döblinger Friedhof im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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