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Carlo Jagmetti

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Carlo Siro Franco Jagmetti (* 14. Juli 1932 in Zürich) ist ein Schweizer Jurist und ehemaliger Diplomat.

Leben[Bearbeiten]

Carlo Jagmetti besuchte die Primarschule und das Literargymnasium in Zürich. Nach einem Jus-Studium in Zürich, Genf und Paris wurde er 1958 an der Universität Zürich promoviert. 1961 erlangte er das zürcherische Rechtsanwalts-Patent. Jagmetti ist Oberstleutnant im Generalstab a D. Er begann seine Karriere im diplomatischen Dienst 1962. 1963 war er an der Botschaft in Rom, 1964–1969 an der Politischen Direktion in Bern, von 1969 bis 1973 an der Botschaft in London und 1972 als Vertretung des Geschäftsträgers in Saigon.

An den Beziehungen der Schweiz zu Europa arbeitete er in leitender Funktion mit: zunächst als stellvertretender Chef und dann als Leiter der Schweizer Delegation bei EFTA und GATT in Genf (1973–1980), zuletzt auch bei der ECE/UNO und UNCTAD, vor allem aber als Chef der schweizerischen Mission bei der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel (1982–1987). Er war Schweizer Botschafter in Südkorea (1980–1982), Frankreich (1987–1993) und zuletzt in den Vereinigten Staaten (1993–1997). Während seiner Botschaftertätigkeit in den USA geriet er in den Konflikt um die nachrichtenlosen Vermögen, der die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA belastete. Die Veröffentlichung eines vertraulichen Lageberichtes aus seiner Feder in der SonntagsZeitung führte 1997 zu Jagmettis Rücktritt. Seither ist er publizistisch tätig.

Jagmetti ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist der Bruder von Riccardo Jagmetti.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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