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Catalina Homar

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Datei:Catalina Homar 1.jpg
Catalina Homar (ca. 1890)

Catalina Homar (* 1868 in Valldemossa; † 1905 ebenda)<ref>Juan Ramón Pons Bibiloni: Catalina Homar: „Sa madona de s'estaca“. In: Revista Plural. Juni 2021, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war eine langjährige Geliebte des Erzherzogs Ludwig Salvator von Österreich-Toskana und erfolgreiche Verwalterin seiner landwirtschaftlichen Güter auf Mallorca.

Leben[Bearbeiten]

Catalina Homar wurde in einfachen Verhältnissen als Tochter eines mallorquinischen Tischlers geboren und erhielt – wie damals üblich – kaum Schulbildung. Sie wurde die Geliebte des österreichischen Erzherzogs Ludwig Salvator, der sich ab 1867 auf Mallorca niedergelassen hatte und im Laufe der nächsten Jahrzehnte einen 16 Kilometer langen Küstenstrich zwischen den Orten Valldemossa und Deià erwarb. Ludwig Salvator unterstützte die Ausbildung der talentierten Frau, unter anderem lernte sie mehrere Sprachen. Infolgedessen wurde sie auch zu einer wichtigen Mitarbeiterin und verwaltete schließlich eigenverantwortlich die Landgüter von Son Marroig, Son Moragues und Son Miramar. Catalina begleitete Ludwig Salvator auf mehreren seiner Forschungsreisen im Mittelmeerraum. Während einer dieser Reisen soll sie an Lepra, anderen Quellen zufolge am Denguefieber erkrankt sein, woran sie im Jahr 1905 starb. Ihr Grab befindet sich am Ortsfriedhof von Valldemossa.

Homars Leben wurde mehrfach literarisch oder künstlerisch rezipiert. 2002 wurde die Oper Catalina Homar des Komponisten Paul Walter Fürst uraufgeführt. Im 2003 erschienenen Roman Die Nebeldame von Gabriel Janer Manila wird die Beziehung Homars mit dem Erzherzog thematisiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Haderer: Luigi and Catalina. A love story on Mallorca. Royalty Digest Quarterly 2025, Vol. 4, Rosvall Royal Books, Falköping 2025, ISSN 1653-5219 (englisch).
  • Axel Thorer: Mallorca – Lexikon der Inselgeheimnisse. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 978-3-455-50006-6, S. 172.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Catalina Homar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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