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Ceffonds

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Ceffonds
Datei:Blason ville fr Ceffonds 52.svg
Ceffonds (Frankreich)
Ceffonds (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haute-Marne (52)
Arrondissement Saint-Dizier
Kanton Wassy
Gemeindeverband Le Grand Saint-Dizier, Der et Vallées
Koordinaten 48° 28′ N, 4° 46′ OKoordinaten: 48° 28′ N, 4° 46′ O
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Höhe 119–173 m
Fläche –
Einwohner 665 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 52220
INSEE-Code 52088
Website ceffonds.fr
Datei:Maison a colombages a Ceffonds DSC 0155.JPG
Denkmalgeschütztes Fachwerkhaus in Ceffonds

Ceffonds ist eine französische Gemeinde mit 665 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Haute-Marne in der Region Grand Est (bis 2015 Champagne-Ardenne). Sie gehört zum Arrondissement Saint-Dizier und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Grand Saint-Dizier, Der et Vallées. Die Bewohner werden Ceffondais und Ceffondaises genannt.

Geografie[Bearbeiten]

Ceffonds liegt in der dünn besiedelten südlichen Champagne, etwa 25 Kilometer südwestlich von Saint-Dizier, 28 Kilometer nördlich von Bar-sur-Aube und acht Kilometer südlich des Lac du Der-Chantecoq, des größten französischen Stausees. Der Oberlauf der Voire und der parallel verlaufende Ceffondet trennen Ceffonds von der gegenüberliegenden Kleinstadt Montier-en-Der. Umgeben wird Ceffonds von den Nachbargemeinden Montier-en-Der im Nordosten, Tilleux und Sommevoire im Südosten, Nully und Soulaines-Dhuys im Süden, Ville-aux-Bois und Louze im Südwesten, Longeville-sur-la-Laines im Westen sowie Puellemontier im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Dorfes geht auf den gleichnamigen schmalen Flusslauf (le Ceffondet) zurück, der in Ceffonds in die Voire mündet. Seine Entstehung hat Ceffonds den Mönchen zu verdanken, die hier im Wald von Der ab dem 7. Jahrhundert siedelten. Ein Dorf namens Ceffonds wurde erstmals im Jahr 1020 erwähnt. Der Bischof von Troyes initiierte von der nahegelegenen Abtei Montier-en-Der aus den Bau einer ersten Kirche in Ceffonds im Jahr 1030, die dem Heiligen Remigius geweiht wurde. Die Äbte des Klosters Montier-en-Der waren lange Zeit die Herren von Ceffonds.

Nach Verheerungen im späten Mittelalter setzte durch das Anwerben von Migranten durch Mönche ein langsames Bevölkerungswachstum ein und ein bescheidener Wohlstand ergab sich aus den landwirtschaftlichen Erträgen der Dörfer Jagée, Flancourt und La Grève, die alle zur Gemeinde Ceffonds gehörten. Erfolgreich waren die zahlreichen Gerbereien in Ceffonds, von denen einige bis ins 19. Jahrhundert existierten.

Die vormals selbständigen Gemeinden Anglus und Sauvage-Magny wurden 1972 nach Ceffonds eingemeindet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichtsabriss auf www.paysduder.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saint-dizier.fr (französisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2021
Einwohner 571 546 618 619 608 586 636 659
Quellen: Cassini und INSEE

Im Jahr 1806 wurde mit 860 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess<ref>Ceffonds auf cassini.ehess</ref> und INSEE<ref>Ceffonds auf INSEE</ref>.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Organ ist ländlich geprägt. In der Gemeinde Ceffonds sind drei Landwirtschaftsbetriebe ansässig (hauptsächlich Getreideanbau).<ref>Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)</ref>

Durch die Gemeinde Ceffonds führt die Fernstraße D 400 (frühere Route nationale 400) von Saint-Dizier nach Brienne-le-Château. Im 50 Kilometer entfernten Saint-Dizier besteht ein Anschluss an die autobahnartig ausgebaute Route nationale 4 von Paris nach Nancy. In Saint-Dizier befindet sich auch der nächstgelegene Bahnhof.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ceffonds – Sammlung von Bildern

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