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Cendrieux

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Cendrieux
Cendrieux (Frankreich)
Cendrieux (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Périgueux
Gemeinde Val de Louyre et Caudeau
Koordinaten 45° 0′ N, 0° 49′ OKoordinaten: 45° 0′ N, 0° 49′ O
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Postleitzahl 24380
Ehemaliger INSEE-Code 24092
Eingemeindung 1. Januar 2017
Status Commune déléguée
Datei:Cendrieux mairie.JPG
Ehemaliges Bürgermeisteramt (Mairie)

Cendrieux (Aussprache [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.sɑ̃dʁiˈjø], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft und ehemalige französische Gemeinde mit 591 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehörte zum Arrondissement Périgueux. Die Einwohner werden Cendrieucois und Cendrieucoises genannt.

Der Erlass der Präfektin vom 26. September 2016 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2017 die Eingliederung von Cendrieux als Commune déléguée zusammen mit der früheren Gemeinde und Commune nouvelle Sainte-Alvère-Saint-Laurent Les Bâtons zur neuen Commune nouvelle Val de Louyre et Caudeau fest. Die beiden bisherigen Communes déléguées von Sainte-Alvère-Saint-Laurent Les Bâtons, Sainte-Alvère und Saint-Laurent-des-Bâtons behalten dabei ihren Status auch in der neuen Commune nouvelle.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recueil des actes administratifs N°24-2016-026.] (PDF) Département Dordogne, , S. 139–143, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Vorlage:BildFloat Cendrieux liegt etwa 23 Kilometer südsüdöstlich von Périgueux, etwa 33 Kilometer westnordwestlich von Sarlat-la-Canéda und etwa 31 Kilometer nordöstlich von Bergerac am Übergang der Région naturelle des Périgord central zur Région naturelle des Périgord noir. Der Ort liegt im Einzugsgebiet der Dordogne und wird entwässert vom Flüsschen Louyre, das im Süden zum Teich Le Moulin Durestal aufgestaut wird, vom Flüsschen Vern sowie von verschiedenen kleineren Fließgewässern.

Das Relief des Ortes zeigt eine im Norden und Nordosten bewaldete Hügellandschaft mit Erhebungen von über 260 m Höhe südlich des Ortszentrums. Der topografisch tiefste Punkt befindet sich im Nordwesten beim Austritt des Vern aus dem Ortsgebiet. Das Ortszentrum liegt auf etwa 230 m Höhe.

Umgeben wird Cendrieux von sechs Nachbargemeinden und einer weiteren Commune déléguée von Val de Louyre et Caudeau:

Salon Lacropte Saint-Félix-de-Reillac-et-Mortemart
Veyrines-de-Vergt Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Sainte-Alvère
(Val de Louyre et Caudeau)
Journiac
Saint-Avit-de-Vialard

Etymologie und Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Dorfes erschien vor dem Bau der befestigten Kirche im 12. Jahrhundert in der Form Sendreux bereits im 11. Jahrhundert. In der Folge wurde er in den Schreibweisen Sendreos (1276) und Sendreus (1370) und mehreren anderen ähnlichen Formen bis zum 19. Jahrhundert erwähnt. Cendrieux könnte vom Namen einer Person germanischen Ursprungs, Sendarius, gefolgt von einem Suffix stammen, der von Sind- ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) abgeleitet ist. Jedoch ist es möglich, den Namen im Zusammenhang mit dem okzitanischen sendièr ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zu sehen, im Altfranzösischen sendier, das in der Sprache des Périgord das Diminutiv sendareù lieferte. Sendièr ist das Ergebnis des vulgärlateinischen °semitarius, entwickelt aus dem klassischen lateinischen semita ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), das dem Französischen das sente ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) gab.<ref>Tanet, Hordé, Seiten 90–91</ref>

Die Geschichte des Orts ist eng verwoben mit der ereignisreichen Geschichte des Périgord und mit der der Kirche, die unter dem Schutz des heiligen Johannes des Täufers steht und deren Umgebung zum Mittelpunkt der Gemeinde wurde. Aus der Luft betrachtet, bilden sie ein perfektes Rechteck um das Gotteshaus, und man erkennt Strukturen, die die Überreste einer Burg oder eines Festen Hauses sein könnten. Das südlich an die Kirche angrenzende Gebäude besitzt einen Turm mit zwei Meter dicken Mauern, die von Schießscharten durchbrochen sind. Die Kirche von Cendrieux gilt als Wehrkirche. Das romanische Gotteshaus ziert ein Flachrelief auf seinem Vorplatz, das einen Pilger mit seinem Stab oder einen Tempelritter mit Schwert darstellt. Während des Hundertjährigen Krieges wurde Cendrieux Opfer schrecklicher Massaker. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts spaltete der von Pierre Grellety angeführte Rebellion der Croquants des Vernois, der Region um Vergt, bis 1642, als Kardinal Richelieu, der beim Bestreben, den Aufstand niederzuschlagen, die Ordnung wiederherstellte.

Die folgenden Jahrhunderte verliefen für den Landstrich relativ friedlich. In dem kreisförmig angelegten Ort Cendrieux entstanden zahlreiche Bürgerhäuser, die sich entlang von Straßen gruppieren, die alle auf die Kirche aus dem 12. Jahrhundert zulaufen.

Im Jahr 1943 siedelten sich Widerstandsgruppen unter dem Kommando von Marc Goldman, alias „Mireille“, in den Wäldern von Durestal an. Es handelt sich um eine der wichtigsten Maquis-Gruppen im Périgord.<ref name="visite">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cendrieux (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Histoire du village de Cendrieux.] Gemeinde Val de Louyre et Caudeau, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Romanische Kirche Saint-Jean-Baptiste, Wehrkirche mit zwei Seitenkapellen aus dem 16. Jahrhundert, seit 1925 als Monument historique eingeschrieben
  • Das Schloss La Pommerie wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut (Nordfassade). 1999 wurde ein Museum eröffnet, das der napoleonischen Zeit gewidmet ist. Es ist seit 2002 als Monument historique eingeschrieben.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Cendrieux – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />