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Cercamon

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Datei:Cercamon - BN MS fr 12473.jpg
Cercamon – Darstellung aus Bibliothèque Nationale, MS cod. fr. 12473, 13. Jahrhundert

Cercamon (* vor 1130; † nach 1149) war einer der ersten Trobadors.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Université de Strasbourg; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Seine dichterische Tätigkeit, soweit sie datierbar ist, fällt in die Jahre 1137 bis 1149. Vermutlich aus der Gascogne stammend schrieb er seine Lieder in altprovenzalischer Sprache.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Er verbrachte seine meiste Zeit am Hof von Wilhelm X. (Aquitanien), dessen Tod am 9. April 1137 er einen Planh widmete, den er vermutlich im selben Jahr verfasste.<ref name=":1" /><ref name=":0" /> Dieses Klagelied ließ er Eble II. de Ventadour, der an seinem Hof wie Wilhelm X. Trobadors um sich scharte und diese förderte, zukommen.<ref name=":0" /> In einem italienischen Manuskript aus dem 13. Jahrhundert ist eine Cercamon betreffende Vida überliefert. In dieser wird er als ein aus der Gascogne stammender Minnesänger bezeichnet, der Lieder und Pastoralen im alten Stil schrieb. Seinen Namen betreffend wird hier erläutert, dass er Cercamon genannt werde, weil er die ganze Welt (mon) durchsuchte (cerca).<ref name=":0" /> In einer weiteren Vida, Marcabru, betreffend, liest man, dass dieser sich so lange beim Minnesänger Cercamon aufhielt, bis er selbst begann, Lieder zu schreiben.<ref name=":0" /> Daher war er möglicherweise Mentor von Marcabru.

Sein achtes Gedicht verbindet ihn mit dem Zweiten Kreuzzug. Hier fordert er dazu auf, nach Edessa zu gehen. Wahrscheinlich ging er nach dem Tod Wilhelms X. mit dessen Tochter Eleonore an den Hof Ludwigs VII. (Frankreich) und folgt diesem ins Heilige Land.<ref name=":0" />

Werke[Bearbeiten]

Von Cercamon sind sieben Dichtungen erhalten, dazu eine, die ihm nicht sicher zuzuordnen ist.<ref name=":1" /><ref name=":0" /> Gedicht 1 und 8 wurden in einem Abstand von ungefähr zehn Jahren geschrieben.<ref name=":0" />

  • Quant l'aura doussa s'amarzis
  • Ab lo temps qe fai refreschar
  • Assatz es or' oimai q'eu chan;
  • Ab lo pascor m'es bel qu'eu chan
  • Puois nostre temps comens'a brunezir
  • Lo plaing comenz iradamen
  • Car vei finir a tot dia
  • Per fin'Amor m'esjauzira

Literatur[Bearbeiten]

  • Les Poésies de Cercamon, herausgegeben von Alfred Jeanroy. Libraries ancienne Honoraire Champion Edouard Champion, Paris, 1922 (Digitalisat beim Internet ArchiveVorlage:WartungsURL)
  • Dietmar Rieger (Hrsg., Übers.): Mittelalterliche Lyrik Frankreichs I. Lieder der Trobadors. Zweisprachig Provençalisch & Deutsch. Reclams Universal-Bibliothek, Stuttgart 1980, ISBN 3-15-007620-X (darin on Cercamon: Da unser Himmel sich zu bedecken beginnt …, kommentiert vom Herausgeber).
  • Valeria Tortoreto (Hrsg.): Il trovatore Cercamon, S.T.E.M.-Mucchi, 1981, ISBN 978-88-7000-044-3 (italienisch)
  • George Wolf, Roy Rosenstein: The Poetry of Cercamon and Jaufre Rudel, 1983, als E-Book 2019 be Routledge veröffentlicht ISBN 978-0-429-02984-4 (englisch)
  • Luciano Rossi (Hrsg.): Cercamon - Oeuvre poétique, Champion, 2009, ISBN 978-2-7453-1822-0 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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