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Cerchezu

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Cerchezu
Tscherkess
Cerchezu (Rumänien)
Cerchezu (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Dobrudscha
Kreis: Constanța
Gemeinde: Gemeinde
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1256) 43° 50′ N, 28° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1256) 43° 49′ 30″ N, 28° 5′ 53″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 131 m
Fläche: 69,20 km²
Einwohner: 1.256 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km²
Postleitzahl: 907045
Telefonvorwahl: (+40) 02 41
Kfz-Kennzeichen: CT
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 13. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gliederung: Cerchezu, Căscioarele, Măgura, Viroaga
Bürgermeister : Dumitru Chelaru (PSD)
Postanschrift: Str. General Cerchez nr. 28
loc. Cerchezu, jud. Constanța, RO–907045
Website:

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Cerchezu [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈt͡ʃercezu] (veraltet Cerchez-Chioi)<ref name="Marele dicționar">George Ioan Lahovari: Marele dicționar geografic al Romîniei. J. V. Socecŭ, București, 1899, abgerufen am 4. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine Gemeinde im Kreis Constanța in Rumänien. Zu der Gemeinde Cerchezu gehören auch die Dörfer Căscioarele, Măgura und Viroaga.

Lage[Bearbeiten]

Datei:Cerchezu jud Constanta.jpg
Lage der Gemeinde Cerchezu im Kreis Constanța

Die Gemeinde Cerchezu liegt in der historischen Region Dobrudscha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Süden des Kreises Constanța unweit der Grenze zu Bulgarien. Am Bach Cerchez, ein linker Zufluss der Donau, liegt das Gemeindezentrum zehn Kilometer westlich von der nächstgelegenen Kleinstadt Negru Vodă.

Hier bei Cerchezu fließt der Bach Cerchez in einem felsigen Flussbett. Östlich vom Ort befindet sich der Berg Bair-Mezarlîc mit dem 187 m hohen von den Einheimischen genannten Gipfel Cerchez-Iuc.<ref name="Marele dicționar" />

Geschichte[Bearbeiten]

Ende des 19ten Anfang des 20ten Jahrhunderts erstreckte sich der Ort Cerchezu auf etwa 1750 Hektar. In 33 Anwesen lebten 360 Menschen in 104 Familien, bulgarischer Ethnie.<ref name="Marele dicționar" />

Nachbarorte[Bearbeiten]

Măgura Viroaga Chirogeni
Izvorovo (BG) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Negru Vodă
Kapinovo (BG) Kardam (BG) Yovkovo (BG)

Etymologie[Bearbeiten]

Cerchezu (historischer Name: Cerchezchioi, türkisch: Çerkezköy, deutsch: Tscherkess). Die Namensgebung geht auf die Minderheit der Tscherkessen zurück, die in der Gegend siedelte.

Căscioarele (Historischer Name: Mamuşlia, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))

Măgura (Historischer Name: Docuzaci, türkisch Dokuzağaç)

Viroaga (Historischer Name: Calfachioi, türkisch Kalfaköy)

Das Gemeindegebiet enthält auch das Gebiet der früheren Ortschaft Căciulați (historischer Name: Cealmagea) das bei der administrativen Reform 1968 Viroaga zugeordnet wurde.

Demographie[Bearbeiten]

1930 werden in Cerchezu 1221 Menschen registriert.<ref>Cerchezul in der Volkszählung von 1930.</ref> Bei der Volkszählung im Jahre 2011 hatte Cerchezu 1287 Einwohner rumänischer Herkunft (99,84 %) und 2 andere (0,16 %). Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Gemeinde eine kleine deutsche Minorität, die im Norden des Ortes angesiedelt war, eine kleine türkische Minderheit siedelte im Süden des Ortes. Paul Traeger gibt die deutschsprachige Personenzahl in Cerchezu zum Zeitpunkt seines Besuches im Jahre 1917 mit 5 Personen an.<ref name="Paul Traeger">Paul Traeger: Die Deutschen in der Dobrudscha, 1922, S. 119.</ref> Laut Traeger war es auch typisch, dass die örtliche Mühle in vielen Orten in der Dobrudscha von Deutschen geführt wurde.<ref name="Paul Traeger" /> Mühlenbesitzer in Cerchezu von 1918 bis zu seinem Tod im Jahre 1938 war Christian Trautwein. Eine deutsche Schule befand sich in Mamuslia.

Nach der Karte basierend auf den amtlichen rumänischen Unterlagen zur Volkszugehörigkeit von 1930 werden für Cerchezu keine deutschen Einwohner angegeben, es waren jedoch ca. 15. Für das 3 km nördlich liegende Mamuslia (jetzt Ortsteil von Cerchezu) wurden überwiegend Deutsche (350 Einwohner) neben ca. 50 Rumänen gezählt.<ref>Datei:Constanta_(ethnic).JPG.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Cerchezu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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