Chadera
| Chadera | ||||||
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| Chadera | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | |||||
| arabisch: | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | |||||
| Staat: | ||||||
| Bezirk: | Haifa | |||||
| Gegründet: | 1890 | |||||
| Koordinaten: | 32° 27′ N, 34° 54′ O
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| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m | |||||
| Fläche: | 53 km² | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Str replace (Stand: )<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl IL </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km² | |||||
| Gemeindecode: | 6500 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | 38001 – 38134 | |||||
| Gemeindeart: | Stadtverwaltung | |||||
| Bürgermeister: | Nir Ben Chaim<ref name="Local_elections2024_marker">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 3. März 2024 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> | |||||
| Website: | ||||||
Chadera (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. [xa'dɛra], arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; in Sprachen ohne den Laut ch (IPA χ) auch Hadera) ist eine Stadt in Nordisrael (Bezirk Haifa) am Mittelmeer.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde im Jahr 1891<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> als Moschawa<ref name=":0" /> gegründet. Chadera ist damit eine der ältesten Jischuwim in Israel. Der Name geht auf die vorherige arabische Siedlung H'dera<ref name=":0" />/Al-Khadra<ref name=":1" />/Al-Khdeira<ref name=":1" /> („Die Grüne“<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>) zurück. Osmanische Bauherren errichteten in dem Ort einen Chan (arabisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.),<ref name=":0" /> eine Karawanserei, deren Haupthaus eine Seitenlänge von 60 × 40 m<ref name=":0" /> und 26<ref name=":0" /> Zimmer aufwies. Es bestand aus gepressten Steinen aus den Ruinen der Römerstadt Caesarea Maritima.<ref name=":0" /> Nachdem 1890 in Osteuropa mehrere Pogrome gewütet hatten, erwarben Olim der Bewegung Chibbat Zion<ref name=":0" /> aus Kovno,<ref name=":0" /> Riga<ref name=":0" /> und Vilnius<ref name=":0" /> von einem arabischen Großgrundbesitzer 30.000<ref name=":0" /> Dunam sumpfiges Land. 1905 hatte der Ort 173<ref name=":0" /> Einwohner, bis 1914 stieg die Zahl auf 410.<ref name=":0" /> Der Schriftsteller Josef Chaim Brenner<ref name=":0" /> lebte zeitweise hier. 1912 bis 1914 finanzierte der Kölner Jüdische Nationalfonds<ref name=":2" /> mit Hilfe des Palestine Office<ref name=":2" /> den Bau der Häusergruppe Nachliʾel,<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> eine von Chadera abgetrennte Arbeiterwohnsiedlung für die jemenitischen Juden.
Die Siedler kämpften in den ersten Jahren gegen die Malaria und versuchten, die umliegenden Sumpfgebiete trockenzulegen; dafür wurden erstmals die heute weit verbreiteten Eukalyptusbäume eingeführt und angepflanzt. Unterstützung erhielten die ersten Siedler von Baron Edmond de Rothschild, der auch viele weitere Siedlungsprojekte förderte. Bei einem großen Anteil der angebauten Produkte handelt es sich um Zitrusfrüchte. Das Stadtwappen besagt: „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.“ (Psalm 126,5)
Bis in die 1950er Jahre war Chadera der Hauptort der Scharonebene. Chadera hat seit dem Jahr 1952 den Status einer Stadtverwaltung. Allerdings wuchsen nach der Staatsgründung andere Städte in der Umgebung, vor allem Netanja, wesentlich schneller und haben heute eine größere Bedeutung. In Chadera wurde 1987 die erste Demokratische Schule Israels gegründet, die Democratic School in Hadera.
Terroranschläge[Bearbeiten]
- Am 28. Oktober 2001 haben in Chadera zum ersten Mal von der Palästinensischen Autonomiebehörde angestellte Sicherheitskräfte ein Attentat auf Israelis verübt. Die beiden Attentäter fuhren mit ihrem Fahrzeug durch die Stadt und schossen mit M-16-Schnellfeuergewehren wahllos auf Passanten auf dem Bürgersteig. Sie töteten vier Frauen: Lidia Marco (63 Jahre), Ayala Levy (39 Jahre), Sima Menachem (30 Jahre) und Smadar Levy (23 Jahre) und verletzten 44 Menschen zum Teil schwer, bevor sie von der Polizei getötet werden konnten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 29. Oktober 2001 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Am 29. November 2001 zündete ein palästinensischer Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Linienbus, als dieser ein Ausbildungscamp der israelischen Armee nahe Chadera passierte. Dabei wurden drei Israelis, darunter Inbal Weiss (22 Jahre) und Ichiav Alshayd (28 Jahre), getötet und mindestens neun teils schwer verletzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. November 2001 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Am 17. Januar 2002 überfiel ein bewaffneter Palästinenser eine Bat-Mizwa-Gesellschaft in einem Tanzsaal der Stadt Chadera. Er tötete sechs Menschen und verletzte 33. Bei dem Attentat starben Aharon Ben Yisrael-Alis (32), Dina Binayaw (48), Edward (48) und Antoli Bakschayaw (63), Avi Yazadi (25) und Boris Melihow (56). Die al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bekannten sich zu dem Anschlag.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. Januar 2002 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Am 27. März 2022 wurden zwei Polizisten an einer Bushaltestelle getötet. Vier weitere Personen wurden verletzt, die beiden Täter, arabische Israelis,<ref name=":3">Judith Poppe: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 6. April 2022 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> wurden erschossen.<ref>Redaktion/Keystone-SDA: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 27. März 2022 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Der sogenannte Islamische Staat<ref name=":3" /> beansprucht, für die Tat verantwortlich zu sein.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Ergebnisse der Volkszählungen siehe unter: Tabelle der Stadtverwaltungen.
Wirtschaft[Bearbeiten]
An der Mittelmeerküste Chaderas liegt das wichtige Elektrizitätswerk Orot Rabin (hebräisch für „Rabins Lichter“), benannt nach dem ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin. Das Kraftwerk verbrennt Importkohle, die direkt an einem anliegenden Pier von den Schiffen gelöscht wird. Es ist wegen der vier hohen Schornsteine von weither sichtbar und gilt deswegen als ein bekannter Orientierungspunkt im nördlichen Zentralisrael.
Für Touristen sind vor allem das nahe Karmelgebirge und die ausgegrabenen Ruinen des wenige Kilometer nordwestlich liegenden Caesarea mit vielen Überresten aus römischer Zeit interessant. Noch heute befindet sich südlich von Chadera ein größeres sumpfiges Waldgebiet.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Saint Paul, Vereinigte Staaten seit 1981
Tomar, Portugal seit 1983
Nürnberg, Deutschland seit 1995<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. August 2015 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Haren, Niederlande
Charlotte, Vereinigte Staaten seit 2008
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Ora Namir (1930–2019), Politikerin und Diplomatin
- Israel Hame’iri (* 1948), Schriftsteller und Hochschullehrer<ref>geboren im fünf Kilometer entfernten Kibbuz Givat Chaim</ref>
- Schimon Stein (* 1948), Diplomat und Botschafter Israels in Deutschland
- Orna Grumberg (* 1952), Computerwissenschaftlerin und Informatik-Professorin
- Omer Bartov (* 1954), Historiker und Professor für Holocaust- und Völkermordstudien
- Yaacov Hecht (* 1958), Pädagoge und Begründer der Demokratischen Schule
- Gal Uchovsky (* 1958), Drehbuchautor, Journalist und Filmproduzent
- Mosche Kachlon (* 1960), Politiker
- Ofra Harnoy (* 1965), Cellistin
- Revital Swid (* 1967), Politikerin und Rechtsanwältin
- Ifat Reshef (* 1968), Diplomatin, ehemalige Botschafterin Israels in der Schweiz
- Emanuel Gat (* 1969), Tänzer und Choreograf
- Sarit Hadad (* 1978), Sängerin
- Alon Stein (* 1978), Basketballspieler
- Tal (* 1989), israelisch-französische Sängerin
- Alon Turgeman (* 1991), Fußballspieler
- Ziv Morgan (* 2000), israelisch-portugiesischer Fußballspieler
- Ron Unger (* 2001), israelisch-rumänischer Fußballspieler
- Rotem Keller (* 2002), Fußballspieler
- Irena Kusnezow (* 2004), Fußballspielerin
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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