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Charlotte Fritz

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Datei:Charlotte Fritz, Becher-1943.jpg
Charlotte Fritz, 1943
Datei:Medaille Gerechter unter den Völkern.png
Vorder- und Rückseite der Medaille Gerechter unter den Völkern.
Die Inschrift ist ein Zitat aus dem Mischnatraktat Sanhedrin: „Wer immer ein Menschenleben rettet, hat damit gleichsam eine ganze Welt gerettet.“

Charlotte Fritz (geborene Becher) (* 4. Juli 1918 in Baden bei Wien;<ref name="myheritage">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gamber - Ortwin Gamber und Charlotte Franzi Lydia Becher - Website der Familie Bartik - MyHeritage.] In: www.myheritage.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> † 23. September 2003 in Wien) war eine österreichische „Gerechte unter den Völkern“.<ref>Charlotte Fritz auf der Website von Yad Vashem (englisch)</ref>

Wirken[Bearbeiten]

Charlotte Becher war Souffleuse am Deutschen Volkstheater in Wien. Sie lebte mit ihrer Schwester Edeltrud Becher zusammen, die mit einem Juden verlobt war, als zwei Gestapoleute erschienen und nach dem Verlobten von Edeltrud fragten. Auf die Frage, ob ein Nicht-Arier mit ihr in derselben Wohnung leben würde, stritt sie jegliche Anwesenheit von Edeltruds Verlobtem, der zu dieser Zeit mit seinen Brüdern in Prag wohnte, ab. Als die Brüder des Verlobten ihrer Schwester aus Prag nach Wien kamen, ließ Charlotte mit Hilfe eines Wiener Polizeibeamten die Akte, die den Verlobten ihrer Schwester belastete, vernichten. Des Weiteren organisierte Charlotte für die drei Brüder in Wien Unterkünfte, unter anderem in der Wohnung ihres Verlobten Friedrich Kuntz, dem durch seine Urlaube vom Militärdienst bei der Wehrmacht bewusst war, dass Juden in seiner Wohnung lebten.<ref name="Meisels">Rassenschande. In: Mosche Meisels: Die Gerechten Österreichs – Eine Dokumentation der Menschlichkeit. Herausgegeben von der Österreichischen Botschaft in Tel Aviv, 1996, S. 17–21.</ref>

Nach dem Krieg heiratete Charlotte Becher einen Mann mit Nachnamen Fritz.

Zuletzt war sie mit Ortwin Gamber verehelicht und lebte in Wien, 9. Bezirk.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />