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Chema Rodríguez

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Chema Rodríguez
Chema Rodríguez
Chema Rodríguez 2024
Spielerinformationen
Voller Name José María Rodríguez Vaquero
Geburtstag 5. Januar 1980
Geburtsort Palencia, Spanien
Staatsbürgerschaft SpanierSpanien spanisch
Körpergröße 1,85 m
Spielposition Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1999–2007 SpanienSpanien BM Valladolid
2007–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2011–2012 SpanienSpanien BM Atlético de Madrid
2012–2017 Ungarn Telekom Veszprém
2017–2020 FrankreichFrankreich Saran Loiret Handball
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
Spanien Spanien 127 (159)<ref>resultadosbalonmano.isquad.es: José María Rodríguez Vaquero, abgerufen am 3. November 2025</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2019–2022 Ungarn Ungarn (Co-Trainer)
2020–2023 PortugalPortugal Benfica Lissabon
2022–2026 Ungarn Ungarn
Stand: 16. Juni 2026

José María „Chema“ Rodríguez Vaquero (* 5. Januar 1980 in Palencia) ist ein spanischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler. Als Spieler wurde er in der Regel auf der Position Rückraum Mitte eingesetzt.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Chema Rodríguez bestritt seine ersten Ligaspiele in der spanischen Liga Asobal 1999 für BM Valladolid. Hier gewann er 2003 die Copa Asobal sowie 2005 und 2006 die Copa del Rey. Mit Valladolid stieß er 2007 bis ins Halbfinale der EHF Champions League vor, wo sein Team aber an der SG Flensburg-Handewitt scheiterte. Gerade wegen seiner Auftritte in der Champions League geriet Rodriguez ins Visier des Spitzenclubs BM Ciudad Real, der Rodriguez im Sommer 2007 für ca. 800.000 €<ref>E. Eggers: Die Zeit des großen Bettelns ist vorbei... In: Kölner Stadt-Anzeiger vom 30. Juli 2007</ref> verpflichtete. Der Transfer war der bis dato teuerste in der Geschichte des Profi-Handballs<ref>E. Eggers: Millionen für den Weltmeister. In Spiegel Online vom 2. Februar 2009</ref>.

Bei BM Ciudad Real teilte er sich die Position des Spielmachers mit Joan Cañellas. Mit Ciudad Real gewann er 2008 die spanische Meisterschaft, die Copa del Rey, den Supercup, die Copa Asobal und die EHF Champions League. Auch 2009 gewann er mit Ciudad Real die Meisterschaft und die EHF Champions League, 2010 folgte eine weitere spanische Meisterschaft. Ab 2011 spielte Rodríguez für BM Atlético de Madrid, der die Erstligalizenz von Ciudad Real übernahm. Ein Jahr später verließ er Madrid und schloss sich dem ungarischen Erstligisten MKB Veszprém an,<ref>Nächster Spanien-Import für Veszprem</ref> mit dem er 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 Meister sowie 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 Pokalsieger wurde. Im Sommer 2017 wechselte er zum französischen Verein Saran Loiret Handball,<ref>handball-world.com: LNH-Aufsteiger holt Spielmacher aus Veszprem, abgerufen am 20. Februar 2017</ref> wo er 2020 seine Spielerlaufbahn beendete.

Auswahlmannschaften[Bearbeiten]

Chema Rodríguez bestritt 127 Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft, bei denen er 159 Tore warf. Er gewann mit Spanien Gold bei der Weltmeisterschaft 2005 sowie Silber bei der Europameisterschaft 2006. Bei der Weltmeisterschaft 2007 belegte er den siebten Platz. Er gewann mit dem Nationalteam bei der Weltmeisterschaft 2011 die Bronzemedaille.

Als Trainer[Bearbeiten]

Ab Mitte 2019 war Rodríguez zusätzlich als Co-Trainer bei der ungarischen Nationalmannschaft tätig.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.handball-world.news: Chema Rodriguez: "Haben Sie den Eindruck die Spieler wären verwirrt?" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handball-world.news, abgerufen am 21. Januar 2020</ref> Ab der Saison 2020/21 trainierte er den portugiesischen Erstligisten Benfica Lissabon.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.handball-world.news: Benfica Lissabon mit Trainerwechsel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handball-world.news, abgerufen am 21. Mai 2020</ref> Im März 2022 übernahm er das Traineramt bei der ungarischen Nationalmannschaft.<ref>www.ihf.info, „HUNGARY NAME CHEMA RODRIGUEZ AS MEN’S NATIONAL TEAM HEAD COACH“, 14. März 2022, abgerufen am 16. März 2022</ref> Mit Benfica gewann er die EHF European League 2021/22. Nach der Saison 2022/23 beendete er seine Tätigkeit bei Benfica Lissabon.<ref>handball-world.news: Chema Rodriguez mit Abschied von Benfica Lissabon, abgerufen am 12. Juni 2023</ref> Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 wurde er im Juni 2026 vom ungarischen Verband entlassen.<ref>Chema Rodriguez távozik. In: mksz.hu. 16. Juni 2026, abgerufen am 16. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name[Bearbeiten]

Rodríguez’ Spitzname „Chema“ entstand aus seinem schnell gesprochenen Vornamen (José María) und stand auch auf seinen Trikots.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Chema Rodríguez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />