Chitinophagaceae
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| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Chitinophagaceae | ||||||||||
| P. Kämpfer et al. 2011 |
Die Chitinophagaceae sind eine Familie von Bakterien. Die Typusgattung ist Chitinophaga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sangkhobol und Skerman 1981. Sie zählen zu der Abteilung Bacteroidota. Das Genom von Chitinophaga pinensis wurde 2010 komplett analysiert.<ref>Glavina Del Rio Tijana et al.: Complete genome sequence of Chitinophaga pinensis type strain (UQM 2034). In: Standards in Genomic Sciences. Band 2(1), 2010, S. 87–95.</ref>
Erscheinungsbild[Bearbeiten]
Die Zellen sind Stäbchen mit abgerundeten Ecken. Teilweise werden Ruhestadien, sogenannte Mikrocysten gebildet. Einige Arten sind durch Gleiten beweglich. Der Gram-Test ist negativ. Die Kolonien sind gelb gefärbt.
Wachstum und Stoffwechsel[Bearbeiten]
Die Arten sind aerob oder fakultativ anaerob. Der Stoffwechsel ist meist oxidativ (Atmung), bei einigen Arten kann er auch fermentativ sein. Sie enthalten das Menachinon Typ 7. Einige Arten können Chitin hydrolysieren, wie z. B. Chitinophaga pinensis, auch die Hydrolyse von Cellulose ist bei einigen Arten bekannt, z. B. Chitinophaga oryziterrae.<ref name=oryziterrae>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Vorkommen[Bearbeiten]
Das Vorkommen der Arten ist vielseitig. So wurde z. B. die Art Chitinophaga skermanii vom Kot des Tausendfüßlers Arthrosphaera magna isoliert, Chitinophaga japonensis und Terrimonas von Böden. Chitinophaga arvensicola wurde vom Moos Sphagnum isoliert. Balneola wurde im Meerwasser gefunden<ref name=Balneola>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>.
Systematik[Bearbeiten]
Die Familie der Chitinophagaceae wurde aufgrund von 16S-rRNA-Sequenzen 2011 beschrieben.<ref name=Kämpfer>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Es folgt eine Auswahl von Gattungen:<ref>Systematik nach Euzéby: List of Prokaryotica: Chitinophagaceae (Stand: 28. November 2018)</ref>
- Balneola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Urios et al. 2006
- Chitinophaga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sangkhobol and Skerman 1981
- Filimonas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Shiratori et al. 2009
- Flavisolibacter Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Yoon and Im 2007
- Gracilimonas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Choi et al. 2009
- Lacibacter Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Qu et al. 2009
- Niastella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Weon et al. 2006
- Terrimonas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Xie and Yokota 2006
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Literatur[Bearbeiten]
- Krieg, N.R.; Ludwig, W.; Whitman, W.B.; Hedlund, B.P.; Paster, B.J.; Staley, J.T.; Ward, N.; Brown, D.; Parte, A.: Bergey’s Manual of Systematic Bacteriology. Volume 4: The Bacteroidetes, Spirochaetes, Tenericutes (Mollicutes), Acidobacteria, Fibrobacteres, Fusobacteria, Dictyoglomi, Gemmatimonadetes, Lentisphaerae, Verrucomicrobia, Chlamydiae, and Planctomycetes. Springer, 2010, ISBN 978-0-387-68572-4, S. 351–358.