Chlorate
Chlorate sind Salze der Chlorsäure HClO3. Sie enthalten als Anion das Chlorat-Ion (ClO3−).<ref name="ABC Chemie">Brockhaus ABC Chemie. VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 242.</ref> Chlor weist dabei die Oxidationszahl +5 auf. Wichtige Chlorate sind Natriumchlorat, Aluminiumchlorat und Kaliumchlorat.
Die meisten Chlorate sind starke und spontan reagierende Oxidationsmittel. Gemische von Chloraten mit Reduktionsmitteln wurden früher auch als Explosivstoffe und Zündmittel (siehe Chloratsprengstoffe) verwendet. Heute werden sie hierzu wegen ihrer Reibungsempfindlichkeit und der Tendenz zur Spontanreaktion nicht mehr eingesetzt.<ref name="RÖMPP">Otto-Albrecht Neumüller (Hrsg.): Römpps Chemie-Lexikon. Band 1: A–Cl. 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1979, ISBN 3-440-04511-0, S. 714.</ref>
Natrium- und Kaliumchlorat wurden in der Vergangenheit als Unkrautbekämpfungsmittel eingesetzt<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesinstitut für Risikobewertung ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>. Die Rückstands-Höchstgehalte in Lebensmitteln/Erzeugnissen sind europaweit in der geänderten Verordnung (EG) Nr. 396/2005 geregelt<ref>Verordnung (EU) 2020/749 der Kommission vom 4. Juni 2020 zur Änderung des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte an Rückständen von Chlorat in oder auf bestimmten Erzeugnissen</ref>.
Bindungsstruktur[Bearbeiten]
Durch die Lewisschreibweise wird meist nur eine mesomere Grenzstruktur des Chlorat-Ions dargestellt. Tatsächlich sind alle Cl-O Bindungen identisch, was durch die gleiche Länge aller Bindungen zum Ausdruck kommt (für Kaliumchlorat beispielsweise 1,49 Å<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>)
Resonanzstrukturen des Chlorat-Ions
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />