Chlorose-Index
Der Chlorose-Index ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), IPC) gibt Auskunft über die Fähigkeit des Bodens, Chlorose bei Kulturpflanzen zu induzieren. Die Untersuchungsmethode ergibt nur bei sehr kalkhaltigen Böden brauchbare Ergebnisse. Der Chlorose-Index wurde speziell für den Weinbau in Frankreich entwickelt.<ref>C. Juste, R. Pouget: Appréciation du pouvoir chlorosant des sols par un nouvel indice faisant intervenir le calcaire actif et le fer facilement extractible. Application au choix des porte-greffe de la vigne. In: C.R. Acad. Agric. de France. 58, 1972, S. 352–354.</ref> Der Indexwert ist eine zusätzliche Entscheidungshilfe für die Wahl der Unterlage bei Reben auf sehr kalkhaltigen Böden.
Berechnung[Bearbeiten]
Zu Berechnung des Chlorose-Indexes nach Juste und Pouget wird der aktive Kalkanteil des Bodens (Aktivkalk) mit dem leicht extrahierbaren (mit Ammoniumoxalat) Eisen herangezogen:
Chlorose-Index (IPC) nach Juste und Pouget:
- <math> \text{IPC}= \frac{\text{Aktivkalk in}\;\%\;\cdot\;10000}{(\text{Eisen in mg/kg})^2}</math>
Kalkgehalt[Bearbeiten]
Der Kalkgehalt im Boden ist für das Auftreten von Chlorose von Bedeutung. Bei der Angabe des Bodenkalkgehaltes wird zwischen dem Gesamtkalk und Aktivkalk unterschieden.
- Aktivkalk
- Ist der von der Rebe aufnehmbare Kalkanteil (der Anteil der Kalkteilchen unter 0,002 mm) des Bodens in Prozent.
- Gesamtkalk
- Ist der im Boden vorhandene, durch Salzsäure extrahierbare Kalk (CaCO3) in Prozent.
Literatur[Bearbeiten]
- Karl Bauer, Ferdinand Regner, Barbara Schildberger: Weinbau. 9. Auflage, avBuch im Cadmos Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4, S. 121.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />