Chong Hyon-jong
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Chong Hyon-jong<ref>Korean Literature Authors Name Authority Database: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.정현종 ( vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) (englisch)</ref> (* 17. Dezember 1939 in Seoul) ist ein südkoreanischer Lyriker.
Leben[Bearbeiten]
Chong Hyon-jong wurde 1939 geboren. Wie die meisten seiner Generation wurde sein Leben sehr stark durch die Nachkriegszeit und die Ereignisse der Demokratiebewegung geprägt. Ab der Mittel- und Oberschule beschäftigte er sich mit Literatur, Musik, Ballett, Philosophie und studierte anschließend Philosophie an der Yonsei-Universität. 1965 erschienen seine Erstlingswerke Solo Tanz und Lied des Sommers und des Winters. Ein Treffen mit dem Literaturkritiker Kim Hyŏn gab seinen Werken, die bis dahin auf den schmerzvollen Tod nach dem Leben fokussiert waren, eine entscheidende Wende.<ref name="LTI">LTI Korea: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Literaturdatenbank: Jeong Hyeon-jong ( vom 7. November 2014 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Mit Anfang 30 begann Chong Hyon-jong als Journalist für eine Tageszeitung zu schreiben. Aus dieser Zeit stammen die Gedichtbände Traum von einem Gegenstand (1972) und Festival des Schmerzes (1974). Im Alter von 38 Jahren wurde Chong als Professor für Kreatives Schreiben an der Seouler Hochschule für Künste berufen. Gegenwärtig ist er Professor für Koreanische Literatur an der Yonsei-Universität. Basierend auf seinen Schuldgefühlen im Zusammenhang mit dem Kwangju-Aufstand entstand 1984 sein Gedichtband Wie ein Ball, der wieder hochspringt. Seinen vierten Gedichtband veröffentlichte er 1989 zusammen mit der Essaysammlung Entzückung des Lebens. Im gleichen Jahr erschien auch der von ihm übersetzte Gedichtband Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung von Pablo Neruda. Für seine Übersetzungsarbeit erhielt er die Pablo Neruda-Medaille.<ref>list.or.kr: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Chong Hyon-jong, A Poet Who Steals the Air ( vom 10. Oktober 2014 im Internet Archive) (englisch)</ref>
1992 im Alter von 53 Jahren erschien sein fünfter Gedichtband Eine Blume, sieben Jahre später Durst und Quelle zugleich. 2002 erschien Festival der Schmerzen und 2003 Fliege Bus, fliege!.
Chong zählt zu den repräsentativsten Dichtern der so genannten Han'gŭl-Generation, jener Literaten, denen der Gebrauch der eigenen Sprache nach der Befreiung von der japanischen Kolonialherrschaft noch nicht vertraut war und die Koreanisch erst systematisch erlernen mussten. Seine Gedichte überwanden die in der Kolonialzeit gängigen lyrischen Sprachstile und Emotionen, wodurch er die koreanische Lyrik reformierte.<ref name="LTI" />
Arbeiten[Bearbeiten]
Koreanisch[Bearbeiten]
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Der Traum der Dinge) Seoul: Munhak-kwa chisŏngsa, 1972
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Ich bin der Sternenonkel) Seoul: Munhak-kwa chisŏngsa, 1978
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Wie ein Ball, der wieder hochspringt) Seoul: Munhak-kwa chisŏngsa, 1984
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Es gibt nicht viel Zeit zu lieben) Seoul: Segyesa, 1989
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Die Bäume dieser Erde) Seoul: Munhak-kwa chisŏngsa, 1995
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Durst und Quelle zugleich) Seoul: Munhak-kwa chisŏngsa, 1998
Übersetzungen[Bearbeiten]
Deutsch[Bearbeiten]
- Unter den Menschen ist eine Insel Konstanz: Am Hockgraben Verlag 1996
- Mystik der Wege / Schnecke auf dem Gesicht eines Löwen / Was denkt? / Hegemonie in: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, 41. Jg., 4/96
Englisch[Bearbeiten]
- Day-Shine: Poems by Chong Hyon-jong N.Y.: Cornell East Asia Program 1998
- Trees of the World: Collected Poems of Hyonjong Chong Columbia University Press 2005
- Cracking the shell: Three Korean Ecopoets Homa & Sekey Books 2006 ISBN 978-1931907408
Spanisch[Bearbeiten]
- El tiempo transparente: cuatro poetas coreanos contemporaneos Lima: Pontificia Universidad Catolica del Peru 1996
- El tiempo transparente Lima: Pontificia Universidad Catolica Del Peru 2000
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2006 – Wissenschaftspreis der Provinz Süd-Kyŏngsang in der Kategorie Kunst
- 2004 – Pablo Neruda Medaille
- 2004 – Kongch'o Literaturpreis
- 2001 – Midang Literaturpreis
- 1996 – Taesan Literaturpreis
- 1995 – Preis für zeitgenössische Literatur
- 1992 – Isan Literaturpreis
- 1978 – Autorenpreis für koreanische Literatur
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chong, Hyon-jong |
| ALTERNATIVNAMEN | 정현종 (koreanisch, Hangeul); 尹大寧 (koreanisch, Hanja); Jeong, Hyeon-jong (Revidierte Romanisierung); Chŏng, Hyŏnjong (McCune-Reischauer) |
| KURZBESCHREIBUNG | südkoreanischer Lyriker |
| GEBURTSDATUM | 17. Dezember 1939 |
| GEBURTSORT | Seoul |