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Christian Ehring

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Christian Ehring beim Deutschen Fernsehpreis (2018)

Christian Ehring (* 18. September 1972 in Rheinhausen) ist ein deutscher Fernsehmoderator, Kabarettist, Autor und Musiker. Seit 2011 moderiert er das Satiremagazin Extra 3.

Werdegang[Bearbeiten]

Christian Ehring wurde 1972 in Rheinhausen als einer von vier Söhnen eines Ärzteehepaars geboren<ref name="rp-onlin-288421">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 14. Mai 2009; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/rp-online.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und wuchs in Krefeld auf, wo er das Ricarda-Huch-Gymnasium besuchte, an dem er das Abitur ablegte. Nach dem Zivildienst in Köln studierte er ab 1992 zunächst Jura, wechselte aber bald zum Germanistikstudium, das er aufgrund seines Engagements als Kabarettist ebenfalls nicht abschloss.<ref>Christian Oscar Gazsi Laki: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 26. Mai 2019; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wz.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="munziger">Christian Ehring Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 11/2017 vom 14. März 2017, im Munzinger-Archiv, abgerufen am 18. April 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Bereits im Jahr 1989 hatte er mit Volker Diefes, Ulrich Kaiser und Christian Belting das Kabarett Die Scheinheiligen gegründet, zu dem bald Eva Bitterlich, Steffi Donder und Christina van Laack stießen. Vor allem in der Besetzung Bitterlich/Diefes/Ehring erspielte sich das Ensemble diverse Kleinkunstpreise, darunter die St. Ingberter Pfanne und den Obernburger Mühlstein.

Im Jahr 1998 wechselte er zusammen mit Diefes zum Ensemble des Düsseldorfer Kom(m)ödchens. In den Jahren 1998 bis 2002 war Ehring in den Kom(m)ödchen-Produktionen Die letzten Tage von Erkrath, Amok und Big News zu sehen, an denen er auch als Autor und Komponist beteiligt war. Von 2002 bis 2006 trat Ehring überwiegend als Solokünstler auf und arbeitete als Autor unter anderem für Dieter Hallervorden, Distel (Berlin), Herkuleskeule (Dresden), Leipziger Pfeffermühle und die Kölner Stunksitzung sowie für Käpt’n Blaubär und Freitag Nacht News.

Im Jahr 2006 kehrte Ehring ans Kom(m)ödchen zurück, diesmal als Ensemblemitglied, Autor, Komponist und künstlerischer Leiter. Zusammen mit Maike Kühl und Heiko Seidel ist er dort in den Stücken Couch. Ein Heimatabend sowie Sushi. Ein Requiem und Freaks. Eine Abrechnung zu sehen. Seit Mai 2009 gehört er zum Team der heute-show. Im Juli 2011 übernahm er die Moderation von Extra 3. Während der Sommerpause 2011 der heute-show moderierte er die Kurzversion heute-show xxs.<ref>Alexander Krei: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DWDL, 10. Juni 2011; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.dwdl.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Ehring lebt in Düsseldorf, ist verheiratet und hat zwei Töchter sowie einen Sohn.<ref name="augsburg-357247">Tobias Giegerich: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 31. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.augsburger-allgemeine.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="vita">christianehring.de: Vita, abgerufen am 7. September 2026</ref><ref>tvinfo.de: Interview Christian Ehring – „Meine Schmerzgrenze ist wahrscheinlich etwas unnatürlich weit verschoben.“, Düsseldorf, Markus Pins, 1. Dezember 2017</ref> Seit seinem achten Lebensjahr spielt er Klavier.<ref name="vita" /><ref name="munziger" /><ref>NDR: Alle Songs von Moderator Christian Ehring, abgerufen am 7. September 2026</ref>

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Zusammenhang mit dem in der Satireshow Extra 3 am 17. März 2016 ausgestrahlten Video Erdowie, Erdowo, Erdogan kam es zu diplomatischen Verstimmungen mit der Türkei. Insbesondere der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erregte sich über den seiner Meinung nach respektlosen Umgang mit seiner Person.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 29. März 2016, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2016;.</ref> Der deutsche Botschafter in Ankara wurde einbestellt und die deutsche Regierung zu einer Stellungnahme veranlasst. Sowohl der Botschafter als auch die stellvertretende Regierungssprecherin distanzierten sich von den Vorwürfen der Türkei und verteidigten die Presse- und Meinungsfreiheit. Auch EU-Kommissionspräsident Juncker schaltete sich ein. „Er begrüßt es nicht, dass der deutsche Botschafter nur wegen eines satirischen Lieds einberufen wurde“, sagte eine Sprecherin Junckers. Er glaube, dass dies „die Türkei weiter von der EU entfernt, anstatt sie näher an uns heranzuführen“.<ref name="SPON-1084654">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.spiegel.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Am 30. März 2016 legte Moderator Ehring nach und kürte in ironischer Weise den türkischen Präsidenten zum „Mitarbeiter des Monats“. In der Sendung wurde das Video<ref name="ndr-311112">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (Video) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.ndr.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> erneut gezeigt, in welchem Bilder von Erdogan mit satirischem Songtext verschnitten sind – diesmal auch mit türkischen Untertiteln. „Vielleicht hat Erdogan den Beitrag nicht verstanden?“ fragte Moderator Christian Ehring.<ref name="SPON-1084750">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 31. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.spiegel.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

In einer Extra 3-Sendung vom 27. April 2017 bezeichnete Ehring Alice Weidel als „Nazischlampe“, da Weidel auf dem AfD-Parteitag sagte, dass die politische Korrektheit auf den „Müllhaufen der Geschichte“ gehöre. Alice Weidel stellte danach eine Strafanzeige gegen Ehring, die jedoch abgewiesen wurde, da es sich „in klar erkennbarer Weise um Satire [handle], die von der Meinungsfreiheit gedeckt sei“, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.<ref name="zeit-2017-05-17">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Mai 2017; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.zeit.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Soloprogramme[Bearbeiten]

  • 2001: Zypressen bei Sonnenaufgang
  • 2003: Anchorman. Ein Nachrichtensprecher sieht rot
  • 2015: Keine weiteren Fragen
  • 2020: Antikörper
  • 2023: Stand jetzt
  • 2025: Versöhnung

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1998: Generation XXL. (Die Scheinheiligen) CD, Con Anima
  • 2004: Anchorman. Ein Nachrichtensprecher sieht rot. CD, Con Anima
  • 2007: Couch. Ein Heimatabend. (Das Kom(m)ödchen) DVD mit Heiko Seidel, Maike Kühl und Christian Ehring
  • 2010: Sushi. Ein Requiem. (Das Kom(m)ödchen) DVD mit Heiko Seidel, Maike Kühl und Christian Ehring
  • 2013: Freaks. Eine Abrechnung. (Das Kom(m)ödchen) DVD mit Heiko Seidel, Maike Kühl und Christian Ehring
  • 2016: Keine weiteren Fragen CD, Con Anima
  • 2017: Keine weiteren Fragen Doppel-CD, Con Anima

Bühnenstücke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2006: Couch – Ein Heimatabend (Co-Autor Dietmar Jacobs)
  • 2009: Sushi – Ein Requiem (Co-Autor Dietmar Jacobs)
  • 2011: Proseccopack (Co-Autor Dietmar Jacobs)
  • 2011: Freaks (Co-Autor Dietmar Jacobs)
  • 2014: Deutschland gucken (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2017: Irgendwas mit Menschen (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2021: Crash (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2022: Bulli (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2024: Don’t Look Back (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2025: Nö. Eine Entgleisung (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)
  • 2025: Zoom! Überarbeitete Fassung von Crash (Co-Autoren Dietmar Jacobs, Martin Maier-Bode)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Christian Ehring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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