Christian Iseli
Vorlage:Hinweisbaustein Christian Iseli (* 1957 in Uetendorf) ist ein Schweizer Filmemacher. Seit 1995 lehrt und forscht er an der Zürcher Hochschule der Künste.
Biografie[Bearbeiten]
Iseli studierte Geschichte, Germanistik und Anglistik an der Universität Bern. Nach Abschluss des Studiums realisierte er Dokumentarfilme und arbeitete in den Bereichen Schnitt und Kamera bei Spiel- und Dokumentarfilmen.
An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) war Iseli als Professor für Filmgestaltung von 2009 bis 2012 stellvertretender Leiter des Bachelor Films (Leiter: Bernhard Lehner). Von 2012 bis 2019 verantwortete er den Masterstudiengang Dokumentarfilm. 2010 übernahm er am Institute for the Performing Arts and Film die Leitung des Forschungsschwerpunkts Film (bis 2019). Ab 2018 leitete er das Art&Tech-Lab der ZHdK mit Namen Immersive Arts Space. Von 2019 bis 2022 war er Inhaber der zugehörigen Professorenstelle «Immersive Arts». Seit August 2022 ist Iseli emeritiert. Er unterrichtet weiterhin im Master Dokumentarfilm, ist Redaktionsmitglied der Zürcher Dokumentarfilmtagung ZDOK,<ref>ZDOK Info, auf blog.zhdk.ch, abgerufen am 3. Dezember 2023.</ref> und betreut Projekte im Studiengang Film sowie im Immersive Arts Space.
Christian Iseli ist Mitglied der Schweizer Filmakademie.
Sonstige Tätigkeiten[Bearbeiten]
Seit 1988 ist Iseli Mitglied des Schweizerischen Regieverbandes FDS (1996–1998 Vorstandsmitglied). Ab 1996 bis 1998 war er Chefredaktor der Zeitschrift DOX Documentary Film Magazine. Ausserdem war er von 1998 bis 2004 Mitglied der Filmkommission der Stadt Bern. Von der Stadt Bern bekam er ein New-York-Stipendium. Iseli war von 1998 bis 1999 Co-Leiter des internationalen «Independent Video-Workshop» der Pro Helvetia in Kairo, Gaza und Ramallah (zusammen mit Gitta Gsell). 1999 stellte er eine thematische Gruppenausstellung des Kunstmuseums Bern und des Museums für Kommunikation, Bern, aus, die Themen waren Pixel, Prints und Prigmente. Von 2001 bis 2008 war er Seminarleiter und Dozent für die Stiftung Focal (Weiterbildungsinstitution der Schweizer Filmbranche).
Filmografie[Bearbeiten]
Filme als Regisseur[Bearbeiten]
- 1988 Le Terroriste Suisse<ref>Le Terroriste Suisse, auf ifilm.ch, abgerufen am 3. Dezember 2023</ref> (Kinodokumentarfilm)
- 1991 Grauholz<ref>Grauholz (1991), auf ifilm.ch</ref><ref>Grauholz oder Über die Verteidigung der Heimat. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 13. Juni 2021.</ref> (Kinodokumentarfilm)
- 1995 Der Stand der Bauern<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Stand der Bauern ( des Vorlage:IconExternal vom 29. November 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> (Kinodokumentarfilm)
- 2006 Bauern zum Trotz<ref>Bauern zum Trotz</ref> (Fernsehdokumentarfilm)
- 2011 Das Album meiner Mutter<ref>Das Album meiner Mutter</ref> (Kinodokumentarfilm)
Filmische Mitarbeit[Bearbeiten]
- 1995: Ruhe und Unordnung, Dokumentarfilm von Andreas Berger: Kamera<ref>Ruhe und Unordnung. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 22. August 2024.</ref>
- 1996: Reizendes Gift, Dokumentarfilm von Priska Forter: Schnitt<ref>Reizendes Gift, auf famafilm.ch</ref>
- 2000: Chaos, TV-Spielfilm der Sendereihe Tatort von Christof Schertenleib: Schnitt
- 2000: The Worlds of Mei Lang Fang, Dokumentarfilm von Mei Juin Chen: Kamera
- 2003: Lücken im Gesetz, Spielfilm von Christof Schertenleib: Schnitt<ref>Lücken im Gesetz, auf swissfilms.ch</ref>
- 2004: Das Paar im Kahn, Spielfilm von Marie-Louise Bless: Schnitt<ref>Das Paar im Kahn, auf swissfilms.ch</ref>
- 2006: Flanke ins All, Spielfilm von Marie-Louise Bless: Schnitt<ref>Flanke ins All, auf cobrafilm.ch</ref>
- 2007: Hunkeler macht Sachen, Spielfilm von Markus Fischer, 2007: Schnitt
- 2010: Zwerge Sprengen, Spielfilm von Christof Schertenleib: Schnitt / zweite Kamera<ref>Zwerge Sprengen, auf swissfilms.ch</ref>
- 2013: Stachel im Fleisch, TV-Spielfilm aus der Serie DER BESTATTER (S1/E4) von Markus Fischer: Schnitt<ref>4. Stachel im Fleisch, auf fernsehserien.de</ref>
- 2023: Gretas Geburt, Dokumentarfilm von Katja Baumgarten: Schnitt
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1995: Dokumentarfilmpreis des Kantons Bern (Der Stand der Bauern)
- 1995: Qualitätsprämie EDI (Der Stand der Bauern)
- 1995: Zweiter Preis am Internationalen Dokumentarfilmfestival Pärnu, Estland (Der Stand der Bauern)
- 1991: Dokumentarfilmpreis des Kantons Bern (Grauholz)
- 1991: Qualitätsprämie EDI (Grauholz)
- 1988: Filmpreis des Kantons Bern (Le Terroriste Suisse)
- 1988: Studienprämie EDI (Le Terroriste Suisse)
Weblinks[Bearbeiten]
- Christian Iseli bei der ZHdK
- Vorlage:IMDb/1
- Christian Iseli bei Swiss Films
- Interview mit Christian Iseli in der Sonntagszeitung'
- Interview mit Christian Iseli in der Zeitung 'Der Bund'
- Artikel zur Forschungstätigkeit in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Iseli, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Filmemacher |
| GEBURTSDATUM | 1957 |
| GEBURTSORT | Uetendorf |