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Christian Ries

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Christian Ries (* 20. Jänner 1972 in Eisenstadt<ref name="parlament"/><ref name="ma">meineabgeordneten.at: Christian Ries. Abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref><ref>Nationlratswahl 2017: Bundeswalvorschlag Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ). Abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref>) ist ein österreichischer Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Vom 20. Dezember 2017 bis zum 24. Mai 2019 war er Abgeordneter zum Nationalrat, vom 23. Oktober 2019 bis zum 23. Oktober 2024 war er erneut Abgeordneter.<ref name="parlament"/> Seit dem 6. Februar 2025 ist er Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag.<ref name="ma" />

Leben[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Christian Ries besuchte nach der Volksschule in Rust und dem Realgymnasium in Eisenstadt 1986/87 die HTBLA Eisenstadt. Anschließend absolvierte er einer Lehre zum Lüftungsbauer und Spengler/Blechschlosser. Von 1991 bis 1993 machte er eine Ausbildung an der Polizeischule Wien. Seit 1991 ist er Kriminalbeamter bei der Landespolizeidirektion Burgenland.<ref name="parlament"/><ref name="ma"/> Als Kriminalbeamter war er unter anderem im Bereich der Prävention tätig, als stellvertretender Landesvorsitzender der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) ist er Personalvertreter der Polizei Burgenland.<ref>derStandard.at: FPÖ Burgenland tauschte im Sommer Geschäftsführer aus. Artikel vom 11. September 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref><ref>AUF Polizei Burgenland. Abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref>

Politik[Bearbeiten]

In der Stadt Rust ist er seit 1997 Mitglied des Gemeinderates, wo er auch als FPÖ-Stadtparteiobmann fungiert. 2013 wurde er Landesparteisekretär der FPÖ Burgenland.<ref name="orf2586904">orf.at: FPÖ präsentiert neues Team. Artikel vom 2. Juni 2013, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref> Im Juli 2017 übernahm er von Petra Wagner interimistisch zusätzlich die Funktion des Landesgeschäftsführers.<ref>orf.at: FPÖ: Rückzug von Petra Wagner auf Landesebene. Artikel vom 1. August 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref><ref>BVZ: Neuer FPÖ-Abgeordneter: Ries zieht in den Nationalrat ein. Artikel vom 18. Dezember 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref> Im Burgenländischen Landtag fungierte er seit November 2017 außerdem interimistisch als Nachfolger von Stefanie Karlovits als FPÖ-Klubdirektor.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.FPÖ-Klub Mitarbeiter (Memento vom 21. Dezember 2017 im Internet Archive). Abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref><ref>BVZ: SPÖ und FPÖ: Noch mehr Polit-Rochaden. Artikel vom 15. November 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref>

Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte er im Landeswahlkreis Burgenland hinter Norbert Hofer an zweiter Stelle.<ref>orf.at: FPÖ: Hofer führt Landesliste an. Artikel vom 8. Juli 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref> Am 20. Dezember 2017 wurde er als Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat angelobt. Er folgte damit Norbert Hofer nach, der Infrastrukturminister in der Bundesregierung Kurz I wurde. In der XXVI. Gesetzgebungsperiode war er seit Februar 2018 Mitglied im Ausschuss für Konsumentenschutz, im Ausschuss für Menschenrechte, im Sportausschuss und im Volksanwaltschaftsausschuss, von April bis September 2018 war er Mitglied im BVT-Untersuchungsausschuss.<ref name="parlament">Christian Ries auf der Website des österreichischen Parlaments</ref>

Im April 2018 folgte ihm Markus Wiesler als Landesgeschäftsführer der FPÖ-Burgenland nach.<ref>Personalrochaden: Neue Posten in der FPÖ Burgenland. Artikel vom 5. April 2018, abgerufen am 5. April 2018.</ref> Mit 1. September 2018 folgte ihm Patrick Hamedl als FPÖ-Klubdirektor im Landtag nach.<ref>Ries-Nachfolger: Patrick Hamedl wird FPÖ-Klubdirektor. Artikel vom 27. Juli 2018, abgerufen am 28. Juli 2018.</ref><ref>orf.at: Patrick Hamedl neuer FPÖ-Klubdirektor. Artikel vom 27. Juli 2018, abgerufen am 28. Juli 2018.</ref>

Nach dem Rücktritt von Norbert Hofer als Infrastrukturminister im Zuge der Ibiza-Affäre nahm dieser sein Nationalratsmandat wieder an, Christian Ries schied aus dem Nationalrat aus.<ref>Kurier: Christian Ries (FPÖ) muss Platz im Nationalrat wieder räumen. Artikel vom 24. Mai 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref> Bei der Nationalratswahl 2019 kandidierte Ries erneut hinter Norbert Hofer auf dem zweiten Listenplatz im Landeswahlkreis Burgenland<ref>Nationalratswahl 2019: Sie führen die Landeslisten im Burgenland an. 23. Juli 2019, abgerufen am 24. Juli 2019.</ref> und zog am 23. Oktober 2019 zu Beginn der 27. Gesetzgebungsperiode wieder als Abgeordneter in den Nationalrat ein. Im FPÖ-Parlamentsklub fungiert er in der 27. Gesetzgebungsperiode als Bereichssprecher für Petitionen und Bürgerinitiativen.<ref>Klubs. In: parlament.gv.at. Parlamentsdirektion, abgerufen am 11. November 2019.</ref><ref name="orf3143948">NR: Freiheitliche legten Sprecherrollen fest. In: ORF.at. 12. November 2019, abgerufen am 12. November 2019.</ref> Im Juni 2023 wurde Ries als Bezirksparteiobmann der FPÖ Eisenstadt-Umgebung bestätigt.<ref>Christian Ries bleibt Bezirksparteiobmann der FPÖ. In: meinbezirk.at. 13. Juni 2023, abgerufen am 21. Juni 2023.</ref> Am Landesparteitag im September 2023 wurde er zu einem der Stellvertreter von Landesparteiobmann Alexander Petschnig gewählt.<ref>Petschnig wieder zum Obmann der FPÖ Burgenland gewählt. In: DerStandard.at/APA. 16. September 2023, abgerufen am 17. September 2023.</ref> Für die Landtagswahl im Burgenland 2025 wurde er hinter Norbert Hofer, Johann Tschürtz und Markus Wiesler auf Platz vier der FPÖ-Landesliste gereiht.<ref>FPÖ Burgenland geht mit Petschnig in Landtagswahl 2025. In: Kurier.at. 8. Mai 2024, abgerufen am 8. Mai 2024.</ref><ref>Wolfgang Millendorfer: FPÖ fixiert die Wahl-Liste mit Petschnig und Tschürtz an der Spitze. In: bvz.at. 8. Mai 2024, abgerufen am 8. Mai 2024.</ref>

Im FC Nationalrat, der Fußballmannschaft des österreichischen Parlaments, spielt er Fußball.<ref>Österreichs Politiker kicken sich zum Vize-"Europameister". In: puls24.at. 23. Mai 2023, abgerufen am 23. Mai 2023.</ref> Nach der Nationalratswahl 2024 schied er mit 23. Oktober 2024 aus dem Nationalrat aus.<ref name="parlament" /> Nach der Landtagswahl 2025 wurde er in der konstituierenden Sitzung der XXIII. Gesetzgebungsperiode am 6. Februar 2025 als Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag angelobt.<ref name="orf3292148">Landtag konstituierte sich. In: ORF.at. 6. Februar 2025, abgerufen am 6. Februar 2025.</ref> Nach dem Rückzug von Norbert Hofer als FPÖ-Klubobmann im Landtagsklub wurde im Jänner 2026 zunächst Sandro Waldmann zu dessen Nachfolger gewählt. Nachdem dieser die Wahl nicht annahm, wurde Ries Klubobmann.<ref>Guido Gluschitsch: FPÖ: Hofers Nachfolger lehnt Wahl ab, nimmt Diversion aber an. In: DerStandard.at. 14. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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