Christiane Kuhlmann wurde 1967 in Essen geboren. Nach dem Abitur 1987 schrieb sie sich an der Universität Mainz in den Fächern Kunstgeschichte, Alte und Neuere Geschichte ein. Sie führte ihr Studium an der Universität Bochum in Kunstgeschichte – u. a. bei Max Imdahl, Geschichte und Romanistik fort und machte dort 1997 ihren Magister zum Thema „Tanzfotografie als Spiegel der Avantgarde“. 2001 wurde sie bei Katharina Sykora im Fach Kunstgeschichte als Stipendiatin des Cusanuswerk zur „Medialen Verschränkung von Fotografie und Tanz in den 1920er Jahren“ promoviert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Magister und Promotion (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Januar 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arttheses.net</ref>
Emslandmuseum Schloss Clemenswerth
Seitdem arbeitete sie als Journalistin beim Westdeutschen Rundfunk und als freie Kuratorin für Fotografie und zeitgenössische Kunst in Museen und Ausstellungshäusern Europas. Darüber hinaus ist Kuhlmann Autorin für Publikationen und Vorträge zur Theorie und Geschichte der Fotografie. Nach einem Lehrauftrag zur Geschichte der Fotografie an der Universität Bochum wurde sie 2011 als Mitglied des Expertenteams zur Errichtung des Studiengangs „Camera Arts“ an der Hochschule Design und Kunst in Luzern berufen.
2007 – heute Recherche und Konzeption des Fotobuchprojekts: Maria Aurora. Das private Bild und seine Widmung.
2005–2006 wissenschaftliche Recherchen zum kulturellen Gedächtnis des Ruhrgebiets im Zusammenhang der Neukonzeption des Ruhr Museums Essen
2005 Außenstellekunst No2, Forum Kunst und Architektur, Essen
2004 RWE AG Projekt mit Thomas Böing zur Ausstellung ‚Pool’ im RWE Turm
2001–2003 Organisation und Geschäftsführung des Fotofestivals: Folkwang Fest der Künste zur Fotografie, Essen
1991–1998 Ruhrlandmuseums Ausstellungsassistenz: Transit Brügge – Novgorod – Eine Straße durch die europäische Geschichte, Viel Vergnügen, Bärenlese und Schliemanns Troja
2004–2005 Rijksmuseum Amsterdam, Nationale Fotocollectie / Research Fellowship zum ersten Naturfotografen der Niederlande Richard Tepe
Fotografische Sammlung im Museum Folkwang, Essen[Bearbeiten]
2008–2010 A Star Is Born, Fotografie und Rock seit Elvis, Museum Folkwang, Kunstmuseum Leipzig, 2012.
Erich Salomon. Meister der Selbstinszenierung – BG Forschungsbericht 2, Thomas-Friedrich-Stipendium 2015, Herausgeber und Verlag: Berlinische Galerie und The Heiting Library Trust 2016, ISBN 978-3-940208-45-3.
Man muss sich für bestimmte Dinge entscheiden – Ute Eskildsen als Ausstellungsmacherin, hrsg. von Christiane Kuhlmann u. Museum Folkwang, Göttingen 2012, ISBN 978-3-86930-598-1.
A Star Is Born, Fotografie und Rock seit Elvis, hrsg. von Ute Eskildsen u. Christiane Kuhlmann, Göttingen 2010, ISBN 978-3-86930-192-1.
Johannes Gramm, Wenn ich in den Ohren bohre, riecht es noch bisschen nach Party, hrsg. von Christiane Kuhlmann, Essen 2009, ISBN 978-3-931201-31-9.
SehenZeigen, Ute Eskildsen zum 60. Geburtstag, hrsg. von Christiane Kuhlmann u. a., Göttingen 2007; hierin: Menschenbilder zu den Arbeiten von Koos Breukel
Richard Tepe, Photography of Nature in the Netherlands 1900–1940, hrsg. von Manfred Heiting / Rijksmuseum Amsterdam, Zwolle 2007, ISBN 978-90-8689-019-4.
Charlotte Rudolph, Fotografin des modernen Tanzes, Göttingen 2004, ISBN 3-86521-045-7.
Bewegter Körper – mechanischer Apparat. Zur medialen Verschränkung von Tanz und Fotografie in den 1920er Jahren, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-631-51669-X.
Aufsätze und Essays in Zeitschriften und Sammelbänden
Forever Young, in: Joseph Sterling. Adolescence Comedy, Berlin/Chicago 2015.
Manifeste. Fotografen als Schreiber, Katalog Rezension, in: Photonews Zeitschrift für Fotografie Dezember/14 – Januar/15
Neue Zeiten im Rijksmuseum. Das Amsterdamer Museum präsentiert seine Fotografiesammlung, in: Photonews Zeitschrift für Fotografie November 2014.
Almost Paradise, in: Kosuke Ohara, Almost Paradise, Berlin 2014.
Johan van der Keuken, in: Manifeste! Eine andere Geschichte der Fotografie, hrsg. von Museum Folkwang, Fotomuseum Winterthur, Göttingen 2014.
Missing Images, in: Wolfgang Kleber. Strange Beauty, Dortmund 2014.
Der Blick von außen, Zu den Arbeiten der Koblenzer Stadtfotografin Hanna Becker, Berlin 2014.
Paris Mortel Rétouché. Johan van der Keuken, in: Photonews. Zeitschrift für Fotografie, März 2014.
Ückendorf Scans von Kurt Hörbst, Pixelprojekt Ruhrgebiet, Dezember 2013.
Epilog zu: Marie Köhler – Mach Dir ein Bild, Fotografien von Kindern aus dem Operndorf von Christoph Schlingensief in Burkina Faso, Dortmund 2013.
Koos Breukel – Menschen der Zeit, in: Photonews. Zeitschrift für Fotografie, September 2013.
Hannes Schmid – Real Stories. Über die Ausstellung, in: gleichnamiger Monografie, hrsg. von Matthias Frehner / Kunstmuseum Bern u. a., Zürich März 2013, JPR-Ringier
Auge in Auge mit Gilian Waering, in: Cahiers, hrsg. von der FH Dortmund, April 2013.
Novembre tout l’année, in: Stéphane Duroy «Hüter der Zeit», hrsg. von Roland Angst, Berlin 2012, only-photography
Wer bist Du und wer willst Du sein? / Who are you and who do you want to be?/ Quien eres y quien querrias ser? In: «Exit» 46. En el Studio / In the Studio / im Studio, Mai 2012.
Die im Dunklen sieht man doch. Venustransit von Lorenz Schmid, in: Verso. Hinterglas zeitgenössischer Schweizer Kunstschaffender. hrsg. vom VitroMusée Romont, 2012.
Der Ton macht die Musik, in: Die Balz – Selbstinszenierung und Dokumentarkult, hrsg. von Balz Isler, Essen 2012.
Bücher an der Wand – eine Vogelperspektive, in: Photonews. Zeitschrift für Fotografie, Mai 2012.
Eleven to Liverpool Street – Katja Stuke, hrsg. von BöhmKobayashi, 2012.
Wie still kann ein Stillleben sein? Zu den Arbeiten von Felix Dobbert, (dt./eng.) in: Flächen, hrsg. vom Museum am Ostwall, Bielefeld 2012.
Lieber Robert Knodt, in: Photonews. Zeitschrift für Fotografie, Dez./Jan. 2011.
Paul Kooiker – Sunday, in: Photonews. Zeitschrift für Fotografie, Juni 2011.
Interviews mit Jill Furmanovsky und Kevin Westenberg in: A Star Is Born. Fotografie und Rock seit Elvis, hg.v. Ute Eskildsen u. Christiane Kuhlmann, Göttingen 2010
Hellen van Meene, in: Geschiedenis van de Nederlandse Fotografie, hrsg. vom Prentenkabinet Leiden, 2010.
Richard Tepe, in: Geschiedenis van de Nederlandse Fotografie, hrsg. vom Prentenkabinet Leiden, 2009 (zusammen mit Mattie Boom)
Neeltje Flipse-Roelse en de documentaire fotografie in Nederland, in: Voor Later. Neeltje Flipse-Roelse – fotografe 1921–2008, Vlissingen 2008
Einmal Spanien und zurück, Als Kurier mit wertvollen Fotografien auf Reisen, in: Themenbeilage Fotografie als Objekt, Photonews. Zeitschrift für Fotografie, Oktober 2008.
Grete Stern, in: Neue Deutsche Biografie, hg. v. Bayrische Akademie der Wissenschaften, München (erscheint 2013)
New Visions – Photographic Strategies in the 1920’s and 1930’s, in: On the Human Being. International Photography 1900–1950, hrsg. vom Museo Picasso, Málaga 2008.
So lebt man im Ruhrgebiet, Nicht nur – aber auch, in: Photonews. Zeitung für Fotografie, April 2008
Das neue Flaggschiff der niederländischen Fotomuseen, Nederlands Fotomuseum im Las Palmas Gebäude, in: Photonews. Zeitung für Fotografie, Juni 2007.
Jacob Holdt, United States 1970–1975, in: Photonews. Zeitung für Fotografie, Mai 2007
Hellen van Meene – Porträts, Interview, in: Photonews. Zeitung für Fotografie, Dezember 2006.
Ich irre durch Wald, Zu Hilde Doepps Publikation ‚Träume und Masken’ 1926, in: Fotografische Leidenschaften, hrsg. von Katharina Sykora, Ludger Derenthal, Marburg 2006.
Darren Almond – Das Unheimliche, in: Begleitschrift zur Ausstellung im Museum Folkwang, Oktober 2006.
Blind Date, Ein Blick auf die Serien ‚Cosmetic View’ von Koos Breukel und ‚Die Blinden’ von Oliver Sieber, in: Photonews. Zeitung für Fotografie, September 2006.
Ausstellungsbegleiter: Speaking with Hands. The Buhl Collection, Museum Folkwang, Mai 2006.
Die Frau hinter der Kamera, in: Kunstbulletin des Bureau des Arts Plastique, n° 20, Berlin, Sommer 2006.
Das moderne Stilleben – gerupftes Geflügel geköpfter Wirsing, Irving Penn und James Ensor, in: Museumsführer Museum Folkwang, München 2005
Diane Arbus – Revelations, in: Schwarzweiss 47, Das Magazin für Fotografie, August 2005.
Museumshandbuch Ruhrgebiet, Kunst, Kultur und Geschichte, hrsg. von Heinrich Theodor Grütter, Essen 2003.
Avantgarde und Tradition, Folkwang und die Anfänge des Tanztheaters in Essen, in: Tanz-Lese. Eine Geschichte des Tanzes in Essen, Essen 2000.
Foto-Synthese, Zu den 'tänzerischen Lichtbildern' von Charlotte Rudolph, in: Tanzdrama, Nr. 49, 1999.