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Christine Haberlander

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Christine Haberlander (2022)

Christine Haberlander (* 18. Oktober 1981<ref name="orf2824881">orf.at: Gesundheitsexpertin wird neue ÖVP-Landesrätin. Artikel vom 9. Februar 2017, abgerufen am 10. Februar 2017.</ref> in Linz) ist eine österreichische Politikerin (ÖVP). Ab dem 6. April 2017 war sie oberösterreichische Landesrätin in der Landesregierung Stelzer I, seit dem 6. Dezember 2018 ist sie Landeshauptmann-Stellvertreterin in der Landesregierung Stelzer I bzw. Stelzer II.<ref name="orf2951618">orf.at: Personalrochade in Landesregierung. Artikel vom 6. Dezember 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Christine Haberlander wuchs in Enns in Oberösterreich auf. Nach der Matura an der Körnerschule Linz studierte sie Wirtschaftswissenschaft an der Universität Linz, das Studium schloss sie 2012 als Magistra ab.<ref>Verbundkatalog: Das Ausschreibungsverfahren - ein Leitfaden für den Auftraggeber unter besonderer Berücksichtigung der Auswahl-, Beurteilungs-, Eignungs- und Zuschlagskriterien. Diplomarbeit 2012, Universität Linz.</ref> 2009 kandidierte sie für die ÖVP bei der Europawahl. Sie arbeitete mehrere Jahre im ÖVP-Landtagsklub und war beim Landesspitalsträger Gespag für den Bereich Gesundheitsorganisation und für die Leitung des Vorstandsbüros zuständig. Ab Februar 2015 war sie im Büro von Landeshauptmann Josef Pühringer als Referentin für Gesundheitsagenden tätig.<ref name="orf2824881"/><ref name="standard2000052350065"/>

Am 9. Februar 2017 wurde bekannt, dass sie ab 6. April 2017 nach dem Rückzug von Josef Pühringer als Landesrätin in der oberösterreichischen Landesregierung für die Ressorts Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheit und Frauen verantwortlich sein soll.<ref name="standard2000052350065">derStandard.at: Oberösterreich: VP-Vorstand segnet Stelzer als Landeshauptmann ab. Artikel vom 9. Februar 2017, abgerufen am 10. Februar 2017.</ref> Am 6. April 2017 wurde sie zur Landesrätin gewählt und angelobt.

Haberlander lebt in Enns, wo sie seit 2009 auch Mitglied des Gemeinderates ist und gehört dem ÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB, den OÖVP-Frauen und dem Wirtschaftsbund an.<ref name="orf2824881"/><ref name="standard2000052350065"/>

Im Zuge der Regierungsbildung der Bundesregierung Kurz I nach der Nationalratswahl 2017 verhandelte sie auf ÖVP-Seite in den Fachgruppen Bildung und Gesundheit.<ref>Addendum: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wer die Koalition verhandelt (Memento vom 18. Juni 2020 im Internet Archive). Artikel vom 9. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.</ref><ref>Koalition: Wer verhandelt da?. Artikel vom 10. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.</ref> Die geplante Rücknahme des generellen Rauchverbots bezeichnete sie als ein völlig unbefriedigendes Ergebnis und einen großen gesundheitspolitischen Rückschritt.<ref>Gekipptes Rauchverbot: Kurz erntet Ärger der eigenen Partei. Artikel vom 13. Dezember 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.</ref>

Am 14. Juni 2018 wurde bekanntgegeben, dass Haberlander aufgrund des Wechsels von Michael Strugl in den Vorstand des Stromkonzerns Verbund AG Strugl als Landeshauptmann-Stellvertreterin nachfolgen soll.<ref>Oberösterreichische Nachrichten: Thermen-Chef Achleitner wird Nachfolger von Strugl. Artikel vom 14. Juni 2018, abgerufen am 14. Juni 2018.</ref> Der Wechsel wurde am 6. Dezember 2018 vollzogen.<ref name="orf2951618"/>

Seit April 2019 ist sie Obfrau des Think Tanks ACADEMIA SUPERIOR – Gesellschaft für Zukunftsforschung.<ref>Academia Superior - Verein & Vorstand. Abgerufen am 29. Juli 2019</ref> Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung 2019 verhandelt sie in den beiden Hauptgruppen Soziale Sicherheit, neue Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung sowie Bildung, Wissenschaft, Forschung und Digitalisierung.<ref>Namen von mehr als 100 türkis-grünen Verhandlern stehen fest. In: DerStandard.at. 15. November 2019, abgerufen am 16. November 2019.</ref><ref>Mehr als 100 Verhandler in 30 Fachgruppen starten „ab sofort“. In: Oberösterreichische Nachrichten. 16. November 2019, abgerufen am 16. November 2019.</ref>

Im August 2020 wurde Haberlander im ÖAAB-Landesvorstand zur geschäftsführenden Landesobfrau gewählt. Bis zum Landestag im Frühjahr 2021 führte sie die Organisation gemeinsam mit Obmann August Wöginger.<ref>Neue Landeschefin für den ÖAAB: Haberlander löst Wöginger ab. In: Oberösterreichische Nachrichten. 25. August 2020, abgerufen am 26. August 2020.</ref> Im März 2021 wurde sie als Nachfolgerin von Wöginger zur ÖAAB-Landesobfrau gewählt,<ref name="kurier401334099">Josef Ertl: Haberlander neue ÖAAB-Obfrau. In: Kurier.at. 27. März 2021, abgerufen am 28. März 2021.</ref> im April 2021 wurde sie auch Stellvertreterin von Bundesobmann Wöginger.<ref name="tips532433">Wöginger als ÖAAB-Obmann bestätigt, Haberlander Stellvertreterin. In: tips.at. 25. April 2021, abgerufen am 25. April 2021.</ref> Bei der Landtagswahl 2021 kandidiert sie für die Oberösterreichische Volkspartei als Spitzenkandidatin im Landtagswahlkreis Linz und Umgebung.<ref>Anna Stadler: ÖVP präsentiert Kandidaten aus Linz-Land für Landtagswahl. In: tips.at. 13. Juli 2021, abgerufen am 13. Juli 2021.</ref><ref>Christian Diabl: OÖVP will im Wahlkreis Linz Umgebung wieder Nummer eins werden. In: meinbezirk.at. 13. Juli 2021, abgerufen am 13. Juli 2021.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Christine Haberlander – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Landeshauptmann: Thomas Stelzer (ÖVP)

Landeshauptmann-Stellvertreter: Christine Haberlander (ÖVP) | Manfred Haimbuchner (FPÖ)

Landesräte: Markus Achleitner (ÖVP) | Christian Dörfel (ÖVP) | Stefan Kaineder (Grüne) | Michaela Langer-Weninger (ÖVP) | Günther Steinkellner (FPÖ) | Martin Winkler (SPÖ) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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