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Christoph Rehage

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Christoph Rehage (* 9. November 1981 in Hannover) ist ein deutscher Autor mit ungarischen Wurzeln.<ref>Eigene Homepage. Abgerufen am 15. April 2022.</ref> Er erlangte große Bekanntheit mit dem Internetvideo The Longest Way, welches er über seine Wanderung von Peking nach Ürümtschi drehte.

Leben[Bearbeiten]

Rehage wuchs in Bad Nenndorf auf und hat zwei Geschwister. Ein Jahr seiner Schulausbildung verbrachte er an der High-School in Wichita, Kansas.<ref>Get the Funk Out!: Christoph Rehage joined me Monday on KUCI 88.9fm! check out his video highlighting his journey! In: getthefunkoutshow.kuci.org. 6. April 2014, abgerufen am 1. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem er in Paris gejobbt hatte, wanderte er von Paris zu Fuß nach Hause zurück.

Er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Sinologie und an der Filmhochschule Peking Kinematographie. Dort nahm er sich vor, von Peking nach Deutschland zu Fuß zurückzulaufen; er musste aber nach 4.646 km die Reise unterbrechen. Zu seiner Wanderung erstellte er das Internetvideo The Longest Way. Das Video wurde mehrfach ausgezeichnet und wurde vom Time Magazine auf Platz 8 der Top 10 Viral Videos 2009 gesetzt.<ref name="Duff">Craig Duff: Time: The Top 10 Everything of 2009. Abgerufen am 15. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Über diese Wanderung und seine Erlebnisse schrieb er das Buch The Longest Way: 4646 Kilometer zu Fuß durch China<ref>ASBE – Asian Studies in Business and Economics:The Longest Way 4646 Kilometer zu Fuß durch China von Christoph Rehage. Abgerufen am 15. April 2022.</ref> und erstellte einen Bildband dazu: China zu Fuß: The Longest Way.<ref>Eigene Homepage zum Bildband. Abgerufen am 15. April 2022.</ref> Unter seinem chinesischen Namen Lei Ke (chinesisch 雷克, Pinyin Léi Kè) veröffentlichte er das Buch über diese Wanderung sowie eine Sammlung kürzere Kommentare in der Volksrepublik China und kurze Zeit später auch in Taiwan. Bis zur unfreiwilligen Löschung seines Weibo-Accounts durch die chinesische Internetzensur im Sommer 2015 folgten ihm mehr als 800 000 Nutzer auf dieser Plattform.<ref>Maximilian Kalkhof: Der böse Deutsche. In: Spiegel Online. 15. Februar 2016, abgerufen am 4. März 2022.</ref>

Mit Unterbrechungen setzte er seine Reise durch Zentralasien fort, lebte einige Zeit in Georgien und überquerte schließlich Ende 2021 dank einer Ausnahmegenehmigung die Brücke der Märtyrer des 15. Juli in Istanbul.<ref>How To Get Permission To Walk Over The Bosphorus Bridge. 24. Dezember 2021, abgerufen am 4. März 2022.</ref> Am 12. Dezember 2023 legte er die letzte Strecke seiner Reise zurück und kam in Bad Nenndorf am Haus seines Vaters an<ref>Christoph Rehage: The Longest Way - the last day. 12. Dezember 2023, abgerufen am 29. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Rehage spricht fließend Chinesisch, Russisch, Französisch und Englisch.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Neuschweinstein: Mit zwölf Chinesen durch Europa. München: Piper/Malik, 2016, ISBN 978-3-89029-435-3
  • The Longest Way: 4646 Kilometer zu Fuß durch China. München: Piper/Malik 2012, ISBN 978-3-89029-386-8
  • China zu Fuß: The Longest Way. München: National Geographic 2012, ISBN 978-3-86690-271-8

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein