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Christoph Wigelbeyer

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Datei:MAINSTREET 'beim Selitsch' 20081202 132 Christoph Wigelbeyer.jpg
Christoph Wigelbeyer, 2008

Christoph Wigelbeyer<ref>in der Auflistung der Mitwirkenden am Album Vol. IV. von Nancy Van de Vate fälschlicherweise oft als Christoph Wigelberger bezeichnet</ref> (* 1973 in Wels, Oberösterreich) ist ein österreichischer Chorleiter, Dirigent, Sänger und Musikpädagoge.

Leben[Bearbeiten]

Wigelbeyer absolvierte im Rahmen der oberösterreichischen Nachwuchsförderung Singschule, Klavier und Violine in seiner Heimatstadt und am Linzer Bruckner-Konservatorium. Danach folgte ein Lehramtsstudium für Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung mit Schwerpunkt Gesang und Chorleitung, sowie eine dreijährige Sologesangs-Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), daneben absolvierte er Meisterkurse und Privatunterricht. In seiner Diplomarbeit porträtierte er 1998 den ebenfalls in Wels geborenen Ernst Ludwig Leitner.<ref>Christoph Wigelbeyer: Ernst Ludwig Leitner. Ein Portrait. Diplomarbeit aus Musikgeschichte, Universität für Musik Wien, 1998.</ref> Ein Jahr darauf verfasste er über Leitner auch einen Aufsatz in der Österreichischen Musikzeitschrift.<ref>Christoph Wigelbeyer: @1@2Vorlage:Toter Link/www.degruyter.comErnst Ludwig Leitner: „So weiß wie Schnee, so rot wie Blut.“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive) In: Österreichische Musikzeitschrift, Band 54, Heft 7–8, 1999, S. 40–41.</ref>

Er sang unter anderem im Wiener Kammerchor und im Wiener Singverein (geleitet von Johannes Prinz) und im Vokalensemble Company of Music (geleitet von Johannes Hiemetsberger).<ref name="Neue Wiener Stimmen">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Christoph Wigelbeyer. (Memento vom 16. Januar 2018 im Internet Archive) Neue Wiener Stimmen; abgerufen am 16. Januar 2018.</ref> Am Piano ist er unter anderem auf Nancy Van de Vates 1998 erschienenem Album Vol. IV zusammen mit Elke Eckerstorfer und Sybille Bouda mit dem Stück Contrasts for two Pianos, six Hands (1984) zu hören.<ref>Chamber Music, Vol. IV. bei Rate Your Music.</ref><ref>William Thornton. In: Pan Pipes. Sigma Alpha Iota Quarterly, Bände 87–88, Wayside Press, 1994, S. 43. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Mit Eckerstorfer spielte er auch die Kleine Suite für zwanzig Finger op. 61b von Iván Eröd auf einer 1997 veröffentlichten CD der Abteilung Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien.<ref>Tonträger mit einzelnen Werken von Iván Eröd. In: Diskographie. Iván Eröd; abgerufen am 17. Januar 2018.</ref>

Von 2006 bis 2008 war er Mitglied des Vokalensembles Mainstreet und war unter anderem beim Abschiedskonzert am 21. Dezember 2008 im Wiener Metropol Teil des Ensembles.<ref>Die Mainstreet-Zeit, Willi Dussmann; abgerufen am 17. Januar 2018.</ref> 2010 gründete er den Jugendchor pro.vocant, den er bis 2013 leitete.

Seit Mitte 2013 leitet er den von Johannes Hiemetsberger und Jürgen Partaj gegründeten Jugendchor „Neue Wiener Stimmen“ mit rund 80 Sängerinnen und Sängern, welcher ein Projekt der Jeunesse Österreich darstellt.<ref name="Neue Wiener Stimmen" /> Zusammen mit Hiemetsberger zeichnete er bereits zuvor für die Choreinstudierung anlässlich der Begleitung des Frühjahrsprogramm 2013 des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters (SJSO) durch die „Neuen Wiener Stimmen“ verantwortlich.<ref>SJSO Schweizer Jugend-Sinfonie Orchester - Frühjahrstournee 2013 mit Auslandkonzerten. Pressemitteilung des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters auf presseportal.ch, 24. April 2013.</ref> Die „Neuen Wiener Stimmen“ traten unter anderem auch von 2012 bis 2016 beim Filmmusik-Festival Hollywood in Vienna auf<ref>Jelena Pantić: „Das Leid ist überall das Gleiche, egal ob du an Gott glaubst oder an Allah.“ (mit einem Auszug aus dem Interview von Julia Ritter mit dem Chorleiter der Neuen Wiener Stimmen, Christoph Wigelbeyer); In: biber 11/17, 23. Dezember 2017.</ref> und wurden unter Wigelbeyers und Jürgen Partajs Leitung im Januar 2017 beim Chorforum Wien mit dem Programm „Österreich: große Töchter, große Söhne!“ als Chor des Jahres 2016 ausgezeichnet.<ref>Wolfgang Steiger: Neue Wiener Stimmen – Chor des Jahres 2016! Neue Wiener Stimmen, 26. Januar 2017.</ref> Weitere Projekte des Chores unter Wigelbeyers Leitung beinhalten Auftritte bei der Eröffnung des Wiener Life Balls (2014 und 2015), bei der Expo 2015 in Mailand, bei der Eröffnung des Carinthischen Sommers 2016 und beim Liszt Festival 2017 in Raiding.<ref>Neue Wiener Stimmen: Termine im Überblick; abgerufen am 17. Januar 2018.</ref>

Wigelbeyer ist hauptberuflich Lehrer und Chorleiter am BG & BRG Wien III (Boerhaavegasse). Der Oberstufenchor erhielt unter seiner Leitung beim Bundesjugendsingen 2007 das Prädikat „sehr gut“ und durfte in Folge beim Abschlusskonzert im Festspielhaus Bregenz an der Aufführung des Pflichtstückes mitwirken, einer eigens von Herwig Reiter für diesen Anlass komponierten Kantate.<ref>Toller Erfolg für den HIB-Oberstufenchor. In: Kunst und Können. BG & BRG Wien 3 (HIB) Boerhaavegasse.</ref>

Zudem ist er Lehrbeauftragter am Institut für Musikpädagogische Forschung, Musikdidaktik und elementares Musizieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Schriften[Bearbeiten]

  • Ernst Ludwig Leitner. Ein Portrait. Diplomarbeit aus Musikgeschichte, Universität für Musik Wien, 1998.
  • Ernst Ludwig Leitner: „So weiß wie Schnee, so rot wie Blut.“ In: Österreichische Musikzeitschrift, Band 54, Heft 7–8, 1999, S. 40–41.

Tonaufnahmen[Bearbeiten]

Filmaufnahmen[Bearbeiten]

(entstanden während seiner Zeit als künstlerischer Leiter mit dem Chor „Neue Wiener Stimmen“)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Christoph Wigelbeyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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