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Chromrot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
BleikationChromatanion.svgPunktXKlammer aufBleikationSauerstoffanionKlammerZu
Allgemeines
Name Chromrot
Andere Namen
Summenformel PbCrO4 · x PbO bzw. PbCrO4·Pb(OH)x
Kurzbeschreibung

roter, amorpher oder kristalliner Feststoff<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 242-339-9
ECHA-InfoCard 100.038.476
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 546,4 g/mol (x = 1)
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-GefahrstoffkennzeichnungVorlage:CLH-ECHA<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
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Gefahr

H- und P-Sätze H: 350​‐​360Df​‐​373​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Chromrot, PbCrO4 · 𝑥 PbO, ist ein basisches Bleisalz der Chromsäure bzw. dessen Hydrate (PbCrO4 · Pb(OH)𝑥). Dieses hat eine leuchtend rote Farbe und wird auch Türkischrot, Wiener Rot, Chromzinnober und als Mineral Phönikochroit genannt, ist aber gesundheitsschädlich. Ein ähnlich aufgebautes Pigment ist Chromorange.

In seinen Eigenschaften ähnelt es stark dem Blei(II)-chromat PbCrO4 (Chromgelb).

Herstellung[Bearbeiten]

Verwendet man zur Fällung einer Bleisalzlösung (Blei(II)-acetat) – wie zur Herstellung von Chromgelb – nicht saure, sondern neutrale oder schwach alkalische Chromatlösungen, oder behandelt Bleichromat direkt mit einer alkalischen Lösung (z. B. Natronlauge), so entsteht ein rotes basisches Bleichromat mit der Zusammensetzung PbCrO4 · 𝑥 PbO (bzw. seine Hydrate PbCrO4 · Pb(OH)𝑥).

Orangefarbige Sorten, Chromorange genannt, enthalten Bleihydroxide Pb(OH)2, und werden bei der Herstellung speziell beschichtet, sodass sie weitgehend stabil werden.

Datei:Chromorange 2.jpg
Chromorange

Verwendung[Bearbeiten]

Chromrot wurde seit Anfang des 19. Jahrhunderts in der Ölmalerei verwendet. Wie das verwandte Chromgelb ist es gesundheitsschädlich und darf heute nicht mehr verwendet werden.

Die stabileren Chromorangetöne werden vereinzelt noch verwendet.

Im Gegensatz zum Chromgelb sind Chromrot sowie die meisten Chromorangetöne kalkecht.<ref>Karteikarte Chrompigmente im Materialarchiv.ch</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung von Chromgelb (Memento vom 8. März 2017 im Internet Archive) bei Kremer Pigmente</ref><ref name="eibner" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>