Goldpflaumengewächse
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Goldpflaumengewächse | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Maranthes polyandra MS3969.jpg
Tribus Couepieae: Maranthes polyandra, Zweige mit einfachen, ledrigen Blättern und Steinfrüchten | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Chrysobalanaceae | ||||||||||||
| R.Br. |
Die Goldpflaumengewächse (Chrysobalanaceae) sind eine Familie in der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen.<ref name="APWebsite" /><ref name="Neotropikey2009" /> Die 16<ref name="Sothers2016" /> bis 18 Gattungen mit 400 bis 525 Arten sind besonders in den Tropen weitverbreitet.<ref name="WCSP" /> Einige Arten werden vielseitig genutzt.<ref name="FloraMalesiana" />
Beschreibung[Bearbeiten]
Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]
Es sind immer verholzende Pflanzen, die selten als Sträucher oder meist Bäume wachsen.<ref name="Neotropikey2009" /> Nur wenige Arten bilden Brettwurzeln aus.<ref name="FloraMalesiana" /> Der relativ schlanke, reich verzweigte Stamm besitzt festes Holz (leptocaul). Es ist ein superfiziales Korkkambium vorhanden. Das Sekundäre Dickenwachstum geht von einem konventionellen Kambiumring aus. Bei vielen Arten enthält der Hauptstamm rotes Harz.<ref name="Neotropikey2009" />
Die wechselständig und schraubig oder zweizeilig angeordneten Laubblätter<ref name="FloraMalesiana" /> sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist kurzen Blattstiele sind meist an einem oder beiden Enden angeschwollen. Ein Paar Drüsen befinden sich an den Blattstielen oder an der Basis der Blattspreiten.<ref name="Neotropikey2009" /> Die einfache Blattspreite ist fiedernervig. Die Blattunterseiten kann kahl bis mit einfachen Haaren (Trichome) bedeckt sein.<ref name="Neotropikey2009" /> Die schwärzlich grauen Blattadern sind bei den meisten Arten besonders deutlich zu sehen. Es ist oft eine Schleimepidermis vorhanden. Die Stomata sind paracytisch. Es sind immer Nebenblätter vorhanden, die klein und früh abfallend bis groß und haltbar sind.<ref name="Neotropikey2009" />
Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]
Die Blüten sind meist zwittrig.<ref name="Neotropikey2009" /> Aber es gibt Arten, die andromonözisch oder gynodiözisch sind. Die Blüten stehen einzeln oder zu vielen in end- oder seitenständigen, einfachen oder verzweigten, zymosen, rispigen oder traubigen Blütenständen. Es sind Tragblätter und meist unter jeder Blüte zwei Deckblätter vorhanden.<ref name="Neotropikey2009" />
Die relativ kleinen, schwach bis stark zygomorphen oder radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig, meist mit doppelter Blütenhülle (Perianth).<ref name="Neotropikey2009" /> Es ist ein kurzer bis langer Blütenbecher (Hypanthium) vorhanden. Bei einigen Arten (hauptsächlich von Couepia, Hirtella, Maranthes) bildet der Blütenbecher eine kurze bis lange Röhre auf dessen „Mund“ sich der Fruchtknoten befindet.<ref name="Neotropikey2009" /> Es ist immer ein Diskus vorhanden.<ref name="Neotropikey2009" /> Die fünf Kelchblätter sind verwachsen mit aufrechten bis zurückgebogenen, oft ungleichen Kelchzähnen, die sich dachziegelartig überlappen.<ref name="Neotropikey2009" /> Die fünf kurz genagelten Kronblätter sind verwachsen mit meist ungleichen Kronlappen, die sich dachziegelartig überlappen; sie fallen früh ab oder selten fehlen sie.<ref name="Neotropikey2009" /> Es sind meist acht bis zahlreiche (20 bis 200 oder selten bis zu 300), selten nur zwei Staubblätter (bei Hirtella drei bis neun) vorhanden, die meist sehr ungleich sind. Die Staubfäden sind untereinander verwachsen oder frei<ref name="Neotropikey2009" /> und stehen manchmal in Bündeln zusammen. Die relativ kleinen Staubbeutel sind dorsifix und öffnen sich mit einem Längsschlitz.<ref name="Neotropikey2009" /> Die Pollenkörner besitzen meist drei, selten vier Aperturen und sind colpat oder colporat. Ein Teil der Staubblätter kann zu Staminodien umgewandelt sein. Es sind ein bis drei unter- bis oberständige Fruchtblätter vorhanden, die entweder unten, seitlich oder am oberen Rand (Mund) im Blütenbecher sitzen. Zwei sind meist mehr oder weniger reduziert; wenn mehr als ein Fruchtblatt vorhanden ist dann sind die Fruchtblätter zu einem synkarpen Fruchtknoten verwachsenen. Jedes Fruchtblatt besitzt zwei Samenanlagen in basaler Plazentation. Die Fruchtknoten sind manchmal durch eine falsche Scheidewand geteilt in zwei Fächer mit je nur einer Samenanlage. Der seitlich oder meist an der Basis des Fruchtknotens beginnende, dünne Griffel endet in einer einfachen oder mehr oder weniger deutlichen dreilappigen Narbe.<ref name="Neotropikey2009" />
Früchte und Samen[Bearbeiten]
Die meist relativ großen Steinfrüchte sind innen selten fleischig, aber meist trocken. Das dünne bis dicke Endokarp ist faserig oder hart und oft innen dicht behaart. Das Epikarp ist oft behaart. Es ist meist nur ein Steinkern vorhanden, selten sind es zwei.<ref name="Neotropikey2009" /> Der relativ große Embryo ist gut ausgebildet. Die beiden Keimblätter (Kotyledone) sind planokonvex und fleischig.<ref name="Neotropikey2009" />
Inhaltsstoffe und Chromosomensätze[Bearbeiten]
Es sind Proanthocyanidine: Cyanidin oder Delphinidin vorhanden. Es sind Flavonole: Kaempferol, Quercetin, oder/und Myricetin vorhanden. Es werden Silikate akkumuliert, besonders das Holz enthält viel davon<ref name="Neotropikey2009" />. Die Samen enthalten ungesättigte Fettsäuren.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 10 oder 11.
Ökologie[Bearbeiten]
Viele Arten wachsen als große Bäume und bilden das oberste Stockwerk der Wälder.<ref name="FloraMalesiana" /> Bei einigen Hirtella-Arten werden an der Blattspreitenbasis Domatien für Ameisen gebildet.<ref name="Neotropikey2009" />
Die Früchte werden oft durch Säugetiere, beispielsweise Fledertiere, Ratten, Affen ausgebreitet. An Fließgewässern gedeihende Arten werden über das Wasser verdriftet oder von Fischen gefressen und so ausgebreitet. Von wenigen Arten ist bekannt, dass sie durch Vögel ausgebreitet werden.<ref name="FloraMalesiana" /> Bei zwei Couepia-Arten erfolgt die Bestäubung durch Fledertiere.<ref name="Neotropikey2009" />
Systematik, botanische Geschichte und Verbreitung[Bearbeiten]
Taxonomie und botanische Geschichte[Bearbeiten]
Die Familie der Chrysobalanaceae wurde 1818 von Robert Brown aufgestellt<ref name="Tuckey1818" />. Typusgattung ist Chrysobalanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Chrysobalanaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. sind Hirtellaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Horan. und Licaniaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Martynov.
Diese Taxa wurden davor von beispielsweise von Augustin-Pyrame de Candolle in Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis 1825, Bentham und Hooker in Niger Flora 1849, Adolf Engler und Carl Prantl (Hrsg.) in Die natürlichen Pflanzenfamilien oder John Hutchinson als Unterfamilie Chrysobalanoideae oder Tribus Chrysobalaneae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. in die Familie der Rosaceae eingegliedert.<ref name="FloraMalesiana" /> Die Familie Chrysobalanaceae ist bei der Angiosperm Phylogeny Group eine eigenständige Familie in der Ordnung der Malpighiales.<ref name="Neotropikey2009" /><ref name="apgIII2009" /><ref name="apgIV2016" /> Die Familie Chrysobalanaceae ist mit den Familien Trigoniaceae, Euphroniaceae sowie Dichapetalaceae am nächsten verwandt.<ref name="Neotropikey2009" />
Nach Prance et al. 1969 und Prance & White 1988 wurde nach morphologischen Beobachtungen die Familie der Chrysobalanaceae in die vier Tribus Chrysobalaneae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br., Couepieae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance & F.White, Hirtelleae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance & F.White und Parinarieae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance & F.White gegliedert. Diese Gliederung wird von molekulargenetischen Untersuchungen nicht unterstützt.<ref name="APWebsite" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Die Arten haben ihre Areale in den Tropen, manchmal auch Subtropen, in weiten Teilen der Welt. Am artenreichsten ist die Neotropis; die größte Zahl an Gattungen verzeichnet Afrika inklusive Madagaskar. Von den etwa 456 Arten kommen 365 in der Neotropis, 57 in Afrika und 34 in Asien, Malesien sowie auf Pazifischen Inseln vor.<ref name="FloraMalesiana" /> Viele Arten gedeihen in Tiefland-Regenwäldern.
Gattungen und ihre Verbreitung[Bearbeiten]
Die Familie Chrysobalanaceae enthält 16 bis 18 Gattungen<ref name="GRIN" /> mit 400 bis 525 Arten:<ref name="WCSP" />
- Acioa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Griffonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f.): Die drei bis sechs Arten sind in der Neotropis verbreitet;<ref name="Neotropikey2009" /><ref name="WCSP" /> beispielsweise
- Acioa edulis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance
- Acioa longipendula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Pilg.) Sothers & Prance
- Afrolicania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mildbr.: Sie enthält nur eine Art:
- Niconußbaum (Afrolicania elaeosperma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mildbr.): Die Heimat ist das tropische Westafrika.<ref name="WCSP" />
- Angelesia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Korth. (Syn.: Trichocarya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Miq. nom. superfl., Licania subg. Angelesia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Korth.) Prance & F.White, Coccomelia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ridl.):<ref name="Sothers2014" /> Die etwa drei<ref name="Sothers2014" /> Arten kommen von Thailand bis Neuguinea vor.<ref name="WCSP" />
- Atuna Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. (Syn.: Cyclandrophora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hassk.): Die etwa acht Arten sind von Indien bis zu Pazifischen Inseln verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Atuna excelsa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Jack) Kosterm.: Aus Südostasien, Borneo bis nach Melanesien und Polynesien, Tonga, Samoa.
- Bafodeya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.White: Sie enthält nur eine Art:
- Bafodeya benna (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scott-Elliot) Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.White: Sie gedeiht in Höhenlagen von 700 bis 1000 Metern in Guinea und Sierra Leone.<ref name="WCSP" />
- Goldpflaumen (Chrysobalanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Die drei Arten kommen in der Neotropis<ref name="Neotropikey2009" /> und in Westafrika vor.<ref name="WCSP" /> Darunter:
- Kokospflaume (Chrysobalanus icaco Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Es gibt zwei Unterarten.
- Cordillera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Sothers & G.T.Prance: Die Gattung wurde 2016 aufgestellt<ref name="Sothers2016" /> und enthält nur eine Art:
- Cordillera platycalyx Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Cuatrec.) Sothers & Prance:<ref name="Sothers2016" /> Sie kommt von Costa Rica bis Venezuela und Ecuador vor.<ref name="WCSP" />
- Couepia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Dulacia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Neck., Pleragina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Arruda nom. nud.): Die 62 bis 71 Arten sind von Mexiko über Zentralamerika bis ins tropische Südamerika verbreitet.<ref name="WCSP" /><ref name="Neotropikey2009" />
- Dactyladenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Welw.: Die etwa 30 Arten sind Afrika verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Exellodendron Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance: Die etwa fünf Arten sind im nördlichen Südamerika verbreitet.<ref name="WCSP" /><ref name="Neotropikey2009" />
- Gaulettia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sothers & Prance: Die etwa neun Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet.<ref name="WCSP" /> (Nach Neotropikey 2009 gibt es keine Arten in der Neotropis, vielleicht ist es ein Synonym<ref name="Neotropikey2009" />)
- Geobalanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Small:<ref name="Sothers2016" /> Sie enthält nur eine Art:<ref name="WCSP" />
- Geobalanus oblongifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Michx.) Small: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Grangeria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Comm. ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss.: Von den nur zwei Arten kommt eine in Madagaskar und die andere auf Mauritius und Réunion vor.<ref name="WCSP" />
- Hirtella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (Syn.: Brya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vell., Causea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop., Salmasia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreb., Sphenista Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Tachibota Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl., Thelyra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thouars, Zamzela Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.): Die etwa 109 Arten sind in der Neotropis (105 Arten)<ref name="Neotropikey2009" />, in Afrika und in Madagaskar verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Hunga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pancher ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance: Die etwa elf Arten kommen in Neuguinea und Neukaledonien vor.<ref name="WCSP" />
- Hymenopus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Benth.) Sothers & Prance:<ref name="Sothers2016" /> Sie enthält seit 2016 27 Arten, die von Costa Rica bis Trinidad und dem tropischen Südamerika vorkommen. Sie waren früher fast alle zu Licania gestellt worden.<ref name="WCSP" /> Darunter:
- Hymenopus latifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Benth. ex Hook. f.) Sothers & Prance: Die Neukombination erfolgte 2016.<ref name="Sothers2016" /> Die Art kommt im tropischen Südamerika vor.<ref name="WCSP" />
- Kostermanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance: Es gibt etwa drei Arten; sie kommen in Malesien vor.<ref name="WCSP" />
- Leptobalanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Benth.) Sothers & Prance:<ref name="Sothers2016" /> Sie enthält seit 2016 31 Arten, die vom Mexiko bis ins tropische Südamerika und Trinidad vorkommen.<ref name="WCSP" /> Darunter:
- Leptobalanus sprucei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hook. f.) Sothers & Prance: Die Neukombination erfolgte 2016. Die Art kommt von Mexiko bis Panama und in Kolumbien vor.<ref name="Sothers2016" />
- Licania Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Coccomelia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ridl. nom. illeg., Hedycrea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreb.): Sie ist in der Neotropis verbreitet. Sie hat bis 2016 etwa 215<ref name="Neotropikey2009" /><ref name="WCSP" /> Arten enthalten, aber in diesem Umfang ist diese Gattung paraphyletisch. Über die Hälfte der Arten wurden 2016 in andere Gattungen ausgegliedert und es sind nur noch etwa 100 Arten enthalten;<ref name="Sothers2016" /> darunter:
- Licania caldasiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cuatrec.: Sie gilt als ausgestorben und kam in Kolumbien vor.
- Magnistipula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engl.: Die etwa 13 Arten sind im tropischen Afrika und in Madagaskar verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Maranthes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume (Syn.: Exitelia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume): Von den zwölf Arten kommen zehn im tropischen Afrika vor, eine ist von Thailand bis ins nördliche Australien verbreitet und eine Art kommt von Nicaragua bis Panama<ref name="Neotropikey2009" /> vor.<ref name="WCSP" />
- Maranthes goetzeniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Engl.) Prance: Sie kommt in Tansania, Mosambik und Simbabwe vor.<ref name="WCSP" />
- Microdesmia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Benth.) Sothers & Prance<ref name="Sothers2016" />: Sie enthält nur zwei Arten, die von Mexiko bis ins tropische Südamerika vorkommen.<ref name="WCSP" />
- Moquilea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Dahuronia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop. nom. superfl.): Einige Arten gehörten bis 2016 zu Licania.<ref name="Sothers2016" /> Die seit 2016 etwa 54 Arten sind von Mexiko über Zentralamerika und auf Karibischen Inseln bis ins tropische Südamerika verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Neocarya (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.DC.) Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.White: Sie enthält nur eine Art:
- Neocarya macrophylla (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sabine) Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Prance ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.White: Sie wächst in küstennahen Savannen in Westafrika und kommt auch im Sudan vor.<ref name="WCSP" />
- Parastemon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.DC. (Syn.: Diemenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Korth.): Die etwa drei Arten kommen von den Nikobaren bis Papuasien vor.<ref name="WCSP" />
- Parinari Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aubl. (Syn.: Balantium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv. ex Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ham., Dugortia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop., Lepidocarpa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Korth., Parinarium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss., orth. var., Petrocarya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schreb.): Die etwa 39 Arten sind in den Tropen verbreitet;<ref name="WCSP" /> etwa 18 Arten kommen in der Neotropis vor<ref name="Neotropikey2009" />.
- Parinariopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Huber) Sothers & Prance<ref name="Sothers2016" />: Sie enthält nur eine Art:
- Parinariopsis licaniiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Sagot) Sothers & Prance: Sie kommt im tropischen Südamerika vor.<ref name="WCSP" />
Nutzung[Bearbeiten]
Arten aus der Familie Chrysobalanaceae werden von der örtlichen Bevölkerung überall in den Heimatgebieten der Arten vielseitig genutzt; beispielsweise zum Hausbau, Brennholz, zur Holzkohlegewinnung, als Nahrungsmittel und in der Volksmedizin. Obwohl die meisten Arten der Chrysobalanaceae nur örtlich genutzt werden, gibt es Potential einige in der Holz-, Nahrungsmittelgewinnung und zur Herstellung von technischen Ölen stärker zu nutzen.<ref name="FloraMalesiana" />
Die Früchte und Samen dienen als Nahrungsmittel; manchmal auch nur während Hungerperioden. Einige Arten dienen der Erzeugung von alkoholischen Getränken. Die Früchte von Chrysobalanus icaco werden in Dosen gefüllt sowie Sirup abgefüllt und in Kolumbien sowie Venezuela unter dem Namen „Icacos“ verkauft. Die Früchte einiger neotropischer Arten der Gattungen Couepia sowie Parinari werden gegessen (beispielsweise werden die Früchte von Chrysobalanus icaco sowie Acioa edulis gegessen). In Amboina wird das Gericht „Koku koku“ aus gestampften Samen von Atuna excelsa gemischt und mit rohen oder frittierten kleinen Fischen, Ingwer, Zwiebeln, Chillies sowie Zitronensaft zubereitet.<ref name="FloraMalesiana" />
Im Gebiet von Malesien ist der Standardname des Holzes der verschiedenen Gattungen der Chrysobalanaceae „Merbatu“. Obwohl das Holz so vieler Arten der Chrysobalanaceae potential verfügbar ist, wird es nicht in größerem Umfang verwendet. Dies liegt am hohen Silikatgehalt, der die Sägen schnell stumpf werden lässt. Da das Holz vieler Arten gegenüber holzzersetzenden Tieren resistent ist, wird es in den ganzen Tropen für Pfeiler bei Konstruktionen im Meer verwendet.<ref name="FloraMalesiana" />
Quellen[Bearbeiten]
- Die Familie der Chrysobalanaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Systematik und Beschreibung)
- Die Familie der Chrysobalanaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz. (Abschnitt Beschreibung)
- Die Familie der Chrysobalanaceae in der Flora of Western Australia. (Abschnitt Beschreibung)
- Ghillean T. Prance, Cynthia A. Sothers: Chrysobalanaceae 1: Chrysobalanus to Parinari und Chrysobalanaceae 2: Acioa to Magnistipula in Species plantarum. Flora of the World., Teil 9 und 10, Australian Biological Resources, Canberra, 2003, ISBN 0-642-56832-4 und ISBN 0-642-56833-2.
- Ghillean T. Prance, D. J. Rogers, F. White A taximetric study of an Angiosperm family: generic delimitation in the Chrysobalanaceae. In: New Phytologist, Volume 68, Issue 4, 1969, S. 1203–1234: (Abschnitt Geschichte der Systematik)
- Cynthia Sothers, Ghillean T. Prance, M. Chase: Towards a monophyletic Licania: a new generic classification of the polyphyletic Neotropical genus Licania (Chrysobalanaceae). In: Kew Bulletin, Volume 71, Dezember 2016. doi:10.1007/s12225-016-9664-3
- Datenblatt Chrysobalanaceae bei Flora Malesiana.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts: World Checklist of Seed Plants 1 (1, 2), 1995, S. 1–483, 1–529, MIM, Deurne. In: Vorlage:WCSP </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos"> Chrysobalanaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Tuckey1818"> James Hingston Tuckey: Narrative of an expedition to explore the river Zaire: usually called the Congo, in South Africa, in 1816. 1818, APPENDIX No. 5, S. 433 (Robert Brown: Chrysobalanaceae auf S. 433 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="APWebsite"> Die Familie der Chrysobalanaceae bei der APWebsite. </ref> <ref name="apgIII2009"> The Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG III. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Volume 161, Issue 2, 2009, S. 105–121. doi:10.1111/j.1095-8339.2009.00996.x </ref> <ref name="apgIV2016"> The Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG IV. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Volume 181, Issue 1, 2016, S. 1–20. doi:10.1111/boj.12385 </ref> <ref name="Neotropikey2009"> Ghillean T. Prance, Cynthia Sothers, 2009: Neotropical Chrysobalanaceae. online. In: W. Milliken, B. Klitgĺrd, A. Baracat (2009 onwards): Neotropikey - Interactive key and information resources for flowering plants of the Neotropics. </ref> <ref name="FloraMalesiana"> Datenblatt Chrysobalanaceae bei Flora Malesiana. </ref> <ref name="Sothers2014">Cynthia Sothers, Ghillean T. Prance: Resurrection of Angelesia, a Southeast Asian genus of Chrysobalanaceae. In: Blumea, Volume 59, 2014, S. 103–105. doi:10.3767/000651914X684880 Volltext-PDF. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> <ref name="Sothers2016"> Cynthia Sothers, Ghillean T. Prance, M. Chase: Towards a monophyletic Licania: a new generic classification of the polyphyletic Neotropical genus Licania (Chrysobalanaceae). In: Kew Bulletin, Volume 71, Dezember 2016. doi:10.1007/s12225-016-9664-3 </ref> </references>
Weiterführende Literatur[Bearbeiten]
- Deepthi Yakandawala, Cynthia M. Morton, Ghillean T. Prance: Phylogenetic Relationships of the Chrysobalanaceae Inferred from Chloroplast, Nuclear, and Morphological Data. In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Volume 97, Issue 2, 2010, S. 259–281. doi:10.3417/2007175
- Ghillean T. Prance: Flora Neotropica, Volume 009: Supplement: Chrysobalanaceae, 1989.
- Ghillean T. Prance, F. White: The Genera of Chrysobalanaceae: A Study in Practical and Theoretical Taxonomy and Its Relevance to Evolutionary Biology. In: Philosophical Transactions of the Royal Society of London, Series B, Biological Sciences, Band 320, No. 1197, 1988, S. 1–184: Abstract - Online.
Weblinks[Bearbeiten]
- Chrysobalanaceae bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Die Familie der Chrysobalanaceae in der Flora of Zimbabwe.