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Claude Barras

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Datei:Claude Barras 2017.jpg
Claude Barras 2017

Claude Barras (* 19. Januar 1973 in Siders) ist ein Schweizer Animationsfilmer, der vor allem im Stop-Motion-Bereich arbeitet.

Leben[Bearbeiten]

Barras wuchs in der Nähe von Crans-Montana als Sohn von Weinbauern auf.<ref name="TAZ">Thomas Bodmer: Der nächste Schweizer Oscargewinner?. tagesanzeiger.ch, 19. Februar 2017.</ref> Er absolvierte zunächst eine Lehre als Tiefbauzeichner<ref name="TAZ" /> und studierte anschliessend an der École Emile Cohl in Lyon Illustration<ref>Deux anciens élèves de l'école Emile Cohl de Lyon nommés aux Oscars. 25. Februar 2017, abgerufen am 25. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Computergrafik; er schloss sein Studium mit dem Bachelor ab.<ref>Banquise. brooklynfilmfestival.org</ref> Es folgte ein Studium der Computergrafik an der École cantonale d’Art de Lausanne (ECAL). An der ECAL entstand 1999 auch sein Kurzfilm Mélanie. In Genf arbeitete Barras anschliessend freischaffend als Illustrator. Unter anderem war er am Film Max & Co beteiligt.<ref name="TAZ" />

Im Jahr 2005 veröffentlichte Barras seinen Kurzanimationsfilm Banquise. Die Geschichte eines Mädchens, das wegen seines Übergewichts ausgelacht wird, lief unter anderem auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2005. Der Film wurde in Cannes für eine Goldene Palme für den Besten Kurzfilm nominiert. Auch in den folgenden Filmen blieb Barras seinem Markenzeichen – seine Trickpuppen haben stets sehr grosse Köpfe<ref name="AM">Ana Matijašević: „Beim nächsten Film: bitte weniger Schwierigkeiten!“. srf.ch, 23. März 2017.</ref> – treu.

Im Jahr 2016 erschien Barras’ erster Langanimationsfilm Mein Leben als Zucchini. Er basiert auf dem Buch Autobiographie d’une courgette von Gilles Paris. Zwischen ersten Arbeiten am Film und der Veröffentlichung vergingen neun Jahre,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ma vie de Courgette: Ein neunjähriger Prozess unter der Lupe (Memento vom 11. Dezember 2017 im Internet Archive) focal.ch.</ref> wobei die Tonaufnahmen und die Animation jeweils ein Jahr in Anspruch nahmen.<ref>Heiko Latscha: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Claude Barras und sein Glücksbringer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Dezember 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/telebasel.ch. telebasel.ch, 16. Februar 2017.</ref> Mein Leben als Zucchini erhielt zahlreiche internationale Filmpreise und war 2017 für einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Spielfilm nominiert.

Barras lebt in Genf.<ref name="AM" />

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1997: Fantasmagories
  • 1998: Mélanie
  • 1999: Casting Queen
  • 2000: Les mots d‘antoine
  • 2002: Stigmates
  • 2005: Banquise
  • 2006: Le génie de la boîte de raviolis
  • 2007: Sainte barbe
  • 2009: Au pays des têtes
  • 2012: Chambre 69
  • 2016: Mein Leben als Zucchini (Ma vie de courgette)
  • 2024: Sauvages

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Datei:Césars 2017 6.jpg
Claude Barras beim César 2017 mit Céline Sciamma

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Claude Barras – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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