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Claude Closky

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Datei:Closky Manege Prix Duchamp opening artlibre jnl.jpg
„Manège“, 2006, sechzehn computergesteuerte Stereo-Flachbildschirme, Ausstellungsansicht im Centre national d'art et de culture Georges-Pompidou, Paris

Claude Closky (* 1963 in Paris) ist ein französischer Künstler.

Leben[Bearbeiten]

1980 erlangte Closky in seiner Heimatstadt Paris das Abitur. Danach besuchte er die Pariser École nationale supérieure des arts décoratifs, die er nach einem Jahr wieder verließ. 1984 gründete er mit anderen Künstlern das Kollektiv Les frères Ripoulin, das der Figuration Libre nahesteht. Er zeigte seine Kunst auf den Straßen von Paris und New York. 1989 schuf er erste Bücher und Zeichnungen. Später begann er den Computer einzusetzen. Er entwickelte sich zu einem Multimedia-Künstler, der neben seinen Zeichnungen und Büchern unter anderem mit Videos, Fotografien, Gegenständen und Materialien wie Tapete arbeitet.<ref>newmedia-art.org: Biographie. In: newmedia-art.org. Abgerufen am 25. Oktober 2022.</ref> Er lebt in Paris.<ref name="zkm">Claude Closky | ZKM. Abgerufen am 13. April 2023.</ref>

Er hat an mehreren Biennalen teilgenommen: Lyon (1995)<ref>Art contemporain 1995. Abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Sydney (1996), Taipeh (2000), Valencia (2001), Schardscha (2005), Venedig (2017)<ref>ArtFacts: Claude Closky | Artist. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref><ref name="zkm"/>, Mardin (2024)<ref>The 6th Mardin Biennial: Gazing “Further Away”! | Hitit Seramik. Abgerufen am 21. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Çağdaş sanatın rotası Mardin Bienali’ne çevrildi - Artam Antik A.Ş. Müzayede. Abgerufen am 21. Juni 2024.</ref>. Im Jahr 2000 beauftragte ihn das Mudam Luxemburg mit der Konzeption seiner Website, für die er ein Magazin und eine dem Internet gewidmete Galerie erstellte. Die Website wurde 2001 im Luxemburger Pavillon auf der Biennale von Venedig vorgestellt. Präsentiert wurden spezifische Werke unter anderem von Heath Bunting, Aleksandra Mir, Peter Kogler und David Shrigley. Seit 2005 unterrichtet er an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris.<ref>Fonderie Darling | Closky, Claude. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref> 2012 kuratierte er This & There, eine Ausstellung zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Pavillons im Palais de Tokyo Laboratory for Creation (Paris), die die Arbeiten von 74 Künstlern in 74 verschiedenen Räumen präsentierte<ref>ArtFacts: This & There (Ça & là) | Exhibition. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref>. Er hat 2020 X am Frac Pays de la Loire<ref>ArtFacts: X | Exhibition. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref> und 2023 Offset am Centre des livres d’artistes (CDLA)<ref>ArtFacts: Offset | Exhibition. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref> kuratiert.

Werk[Bearbeiten]

Die Arbeit von Claude Closky ist überwiegend immateriell. Die Sprache ist sein Modell zur Artikulation von Bildern, Texten, Zahlen und Tönen, die er in unserer Umgebung gesammelt oder in seinem Atelier gemacht hat.<ref>Marie Muracciole: Claude Closky. Climb at your own risk - Madre Napoli. Abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Obwohl Closky sich davor scheut, Objekte und spektakuläre Effekte zu produzieren, beschäftigt sich sein Werk dennoch mit Fragen der Sichtbarkeit und Raumaneignung.<ref>Dike Blair: OPENINGS: CLAUDE CLOSKY. Abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit seiner Arbeit emanzipiert er sich vom Kontext der Orte, an denen diese ausgestellt wird. Sein Ziel ist es, die Widersprüche unserer heutigen Gesellschaft und ihrer Darstellungen aufzuzeigen, aber auch die Rolle der Kunst als Produzentin eines kulturellen Konsenses und Wertesystems zu hinterfragen.<ref>deutschlandfunkkultur.de: Fundstück 205 - Claude Closky - Thumbs Up Thumbs Down. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref> Seine Arbeiten konfrontieren und hinterfragen unsere Umwelt, die Bedingungen und Vorteile künstlerischer Produktion, ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit.<ref>Pascal Beausse: Claude Closky. 22. Dezember 2016, abgerufen am 27. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Bücher[Bearbeiten]

Closky veröffentlicht seit 1989 Künstlerbücher.<ref>SPK - Bibliotheken der Staatlichen Museen - results/shortlist. Abgerufen am 18. August 2022.</ref><ref>Closky, Claude - Autor Suche. Abgerufen am 18. August 2022.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Öffentliche Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Permanent installierte Werke im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Holly Crawford Claude Closky Barking And Meowing. Ac Books, New York 2017, ISBN 978-1-939901-09-5.
  • ILUO. Centre des livres d'artistes, Saint-Yrieix 2017, ISBN 978-2-917393-08-6.
  • Ali Akay: Claude Closky, Yazı mı Tura mı. Akbank Art Center, Istanbul 2010.
  • Michel Gauthier: Claude Closky, 8002-9891. Mac/Val, Vitry 2008, ISBN 978-2-916324-37-1.
  • Eduardo Cicelyn, Katy Siegel & Paul Mattick, Marie Muracciole: 02, Claude Closky: Climb at your own risk. Electa, Milan 2007, ISBN 978-88-370-5154-9.
  • Jean-Pierre Bordaz, Marie Muracciole, François Piron, Katty Siegel, Paul Mattick: Claude Closky. Centre Georges Pompidou, Paris 2006, ISBN 978-2-84426-301-8.
  • Carole Boulbès, Lynne Cooke, Alexandra Midal, Frédéric Paul, François Piron, David Platzker, Eric Troncy: Hello and Welcome. Domaine Kergéhénec/Le Parvis, Bignan 2004, ISBN 978-2-906574-03-8.
  • Frédéric Paul: Claude Closky. Hazan, Paris 1999, ISBN 978-2-85025-680-6.
  • Olivier Zahm: Claude Closky - Magazines. Purple Books, Paris 1998, ISBN 978-2-912684-09-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Claude Closky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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