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Claus Pedersen

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Claus Pedersen (* 4. November 1948<ref name="Geb" />) ist ein ehemaliger dänischer Tischtennisspieler. Er gehörte von Mitte der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre zu den stärksten Spielern Dänemarks. In dieser Zeit nahm er an mehreren Europameisterschaften und zehn Weltmeisterschaften teil. Er spielte auch bei mehreren deutschen Vereinen.

Werdegang[Bearbeiten]

Claus Pedersen wurde viermal Jugendmeister von Dänemark. Bei den Erwachsenen stand er von 1967 bis 1984 bei den nationalen dänischen Meisterschaften stets im Endspiel des Einzelwettbewerbs. 15-mal wurde er dänischer Meister im Einzel, 8-mal im Doppel und 4-mal im Mixed.

Von 1967 bis 1985 nahm er an zehn Weltmeisterschaften teil, kam dabei jedoch nie in die Nähe von Medaillenrängen. Erfolgreicher war er bei den Nordischen Meisterschaften, bei denen er mehrfach auf vorderen Plätzen landete:

  • 1971 Zweiter im Einzel hinter Hans Alsér
  • 1973 Halbfinale im Einzel
  • 1979 Halbfinale im Einzel, Zweiter im Doppel mit Johnny Hansen
  • 1981 Zweiter im Doppel mit Johnny Hansen
  • 1983 Halbfinale im Einzel, Zweiter im Doppel mit Teis Jonasson

Nach der Weltmeisterschaft 1979 wurde Claus Pedersen unter den ersten 32 in der ITTF-Weltrangliste geführt. Bereits im November 1982 kam er auf 288 Länderspiele, damals ein Rekord für alle Sportarten in Dänemark.<ref name="dts-1982-22" /> 1985 wurde Claus Pedersen in Dänemark zum Tischtennisspieler des Jahres gewählt.<ref name="dts-1985-9" /> 1990 beendete er nach 357 Einsätzen in der Nationalmannschaft seine internationale Karriere.<ref name="Por" />

Später trat er häufig bei Europameisterschaften der Senioren an und gewann hier zahlreiche Titel, etwa

  • 2003 im Doppel mit Niels Ramberg (Ü50)
  • 2009 im Einzel (Ü60)
  • 2011 im Einzel und im Doppel mit Niels Ramberg (Ü60)
  • 2013 im Einzel und im Doppel mit Niels Ramberg (Ü65)
  • 2015 im Doppel mit Niels Ramberg (Ü65)
  • 2017 im Einzel (Ü65)

Auch bei den Senioren-Weltmeisterschaften holte er einige Titel, etwa 1996 im Ü40-Doppel mit Li Yuxiang, 2008 im Ü60-Doppel mit Niels Ramberg, 2016 im Ü65-Doppel mit Yao Changyuan (Belgien).

Aktivitäten in Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland spielte Claus Pedersen bei mehreren Vereinen. 1977 wechselte er von MBK Arhus zu TTC Grünweiß Bad Hamm in die Bundesliga.<ref name="dts-1977-13" /> Nach einem Zwischenspiel in der dänischen 2. Division beim Verein Bronderslev wurde er 1985 in Berlin beim TSV Rudow 1888 aktiv,<ref name="dts-1985-9" /> mit dem er 1986 Meister der 2. Bundesliga Nord wurde und wo er noch bis mindestens 1988 blieb.<ref name="dts-1988-8" /> Von 1995 bis 1999 verstärkte er – vom dänischen Esberg kommend – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.<ref name="dts-1995-6" /><ref name="dts-1999-8" /> Anfang der 2000er Jahre spielte er für den Hamburger SV, den er 2003 Richtung Aarhus verließ.<ref name="dts-2001-8" /><ref name="dts-2003-8" />

Privat[Bearbeiten]

Claus Pedersen ist verheiratet und hat eine Tochter.<ref name="dts-1982-10" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Geb">Zeitschrift DTS, 1988/8 Seite 30</ref> <ref name="dts-1982-10">Zeitschrift DTS, 1982/10 Seite 18</ref> <ref name="dts-1982-22">Olaf Brockmann: Jubiläum in Dänemark: Tischtennis = Sport, Spiel, Spaß, Zeitschrift DTS, 1982/22 Seite 5</ref> <ref name="dts-1977-13">Zeitschrift DTS, 1977/13 Seite 4</ref> <ref name="dts-1985-9">Zeitschrift DTS, 1985/9 Seite 33</ref> <ref name="dts-1988-8">Zeitschrift DTS, 1988/8 Seite 30</ref> <ref name="dts-1995-6">Zeitschrift DTS, 1995/6 Seite 47</ref> <ref name="dts-1999-8">Zeitschrift DTS, 1999/8 Seite 25</ref> <ref name="dts-2001-8">Zeitschrift DTS, 2001/8 Seite 28</ref> <ref name="dts-2003-8">Zeitschrift DTS, 2003/8 Seite 14</ref> <ref name="Por">Kurzporträt (dänisch) (abgerufen am 12. August 2017)</ref> </references>