Cogito-Preis
Der Cogito-Preis war ein Wissenschaftspreis der in Wollerau, Schweiz, ansässigen Cogito Foundation. Er wurde seit 2002 etwa alle zwei Jahre durch den Stiftungsrat der Cogito Foundation vergeben und war mit Fr. 50'000 dotiert. Der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, der Altrektor der Universität Zürich, Hans Weder, Christof Aegerter sowie der an der Universität Konstanz forschende Verhaltensökonom Urs Fischbacher waren Mitglieder des Stiftungsrates der Cogito Foundation (Stand 2016).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Mitglieder des Stiftungsrats. ( vom 15. Juli 2021 im Internet Archive) auf der Website der Cogito Foundation.</ref> Die 2002 ins Leben gerufene Cogito Foundation<ref>Stiftung gegen den Graben in der Wissenschaft. In: NZZ, 7. Februar 2002</ref> hat sich zum Ziel gesetzt, Natur- und Geisteswissenschaften einander näher zu bringen.
Die Preisverleihung war in der Regel öffentlich, fand an der Universität Zürich statt und wurde durch ein Referat der Preisträgerin oder des Preisträgers begleitet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Öffentliche Preisverleihung «cogito-Preis 2016» (PDF) ( vom 10. Dezember 2016 im Internet Archive), auf der Website der Cogito Foundation.</ref>
Preisträger[Bearbeiten]
- 2002: Manfred Spitzer
- 2004: Ernst Fehr und Alex Kacelnik<ref>Cogito-Preis für Ernst Fehr und Alex Kacelnik. In: NZZ, 30. Juni 2004</ref><ref>Cogito-Preis für interdisziplinäre Verhaltensforschung, auf der Website der Universität Zürich, abgerufen am 10. Dezember 2016</ref>
- 2006: Hans-Jörg Rheinberger
- 2008: Michael Esfeld
- 2010: Reto U. Schneider,<ref>Cogito-Preis für «NZZ-Folio». In: NZZ, 16. Juli 2010</ref> als Wissenschaftspublizist und stellvertretender Redaktionsleiter von NZZ Folio
- 2012: Rita Gautschy, «in Anerkennung ihrer herausragenden Arbeiten zur nahöstlichen Chronologie, in denen es ihr gelungen ist, ihre Kenntnisse der Himmelsmechanik und der Kultur Ägyptens und Mesopotamiens erfolgreich zu vereinen. Bei ihr ist nicht die Astronomie eine Hilfswissenschaft für die Altertumswissenschaften oder umgekehrt, sondern beide erfahren neue Impulse.»
- 2014: Donat Fäh,<ref>Das Beben von Basel, auf der Website der Universität Zürich, abgerufen am 10. Dezember 2016</ref><ref>Was Beben von gestern über Risiken von heute aussagen, auf der Website der ETH Zürich, abgerufen am 10. Dezember 2016</ref> «als Anerkennung für die Neubeurteilung des Erdbebens von Basel im Jahre 1356 und für dessen Bewertung im Kontext der regionalen seismischen Gefährdungs- und Risikoanalyse. Für diese Studien motivierte er eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe zur engen Zusammenarbeit.»
- 2016: Derek A. Muller,<ref>Physik, unterhaltsam verfilmt, auf der Website der Universität Zürich, abgerufen am 10. Dezember 2016</ref> «als Anerkennung für die jahrelange Auseinandersetzung mit der Frage, wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse einem breiten Publikum vermittelt werden können, sowie die konsequente Umsetzung der dabei gewonnenen Einsichten auf YouTube»
- 2018: Eduard Kaeser, «für seine brillanten Darstellungen der Wechselwirkungen zwischen Physik und Philosophie»
- 2021: Aargauische Naturforschende Gesellschaft und Naturwissenschaftliche Gesellschaft Winterthur<ref>Cogito-Preis 2021. In: ang.ch. Société argovienne des sciences naturelles, 14. September 2021, abgerufen am 26. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />