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Coitophobie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien
Tierphobien
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Coitophobie (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Koitophobie) bezeichnet die krankhafte Angst vor dem Geschlechtsverkehr und sonstigen sexuellen Handlungen, vgl. Sexualangst. Sie gehört zu den spezifischen Angststörungen. Betroffene versuchen daher den Geschlechtsverkehr oder auch die körperliche Annäherung zu vermeiden und fühlen sich bereits bei Gedanken daran oder Gespräche darüber bedrängt. Ursachen können zum Beispiel die Angst vor Verletzungen, Geschlechtskrankheiten, Körperflüssigkeiten oder Missbrauch oder negative Erfahrungen und Wahrnehmungen sein.<ref>Diplom-Psychologe Christian Hilscher: Coitophobie – PSYLEX.de. Abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref><ref>Diplom-Psychologe Christian Hilscher: Koitophobie – PSYLEX.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2017; abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref> Auslöser hierfür können beispielsweise Leistungsdruck, Aufschieben des ersten Mals, befürchtete Intoleranz und Verachtung, religiöse oder ideologische Überzeugungen sein, die Sex ganz verbieten oder nur unter bestimmten Voraussetzungen zulassen. Coitophobiker leiden oft unter körperlicher Anspannung, Depressionen, Schweißausbrüche, Panikattacken und einer panischen Angst vor körperlicher Nähe.<ref name=":0">Coitophobie – Angst vor Sex – Symptome & Behandlungen | Phobie-Wissen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 28. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Maria Poursaiadi: Kuriose Phobien – Teil 2: Die Sexangst. (gesuendernet.de [abgerufen am 28. Oktober 2017]).</ref> Spezielle Formen sind die Angst vor Nacktheit (Gymnophobie), vor Küssen (Philemaphobie), vor Jungfrauen (Parthenophobie), vor feuchten Träumen (Oneirogmophobie), vor weiblichen Genitalien (Eurotophobie), vor männlichen Geschlechtsorganen (Phallophobie), vor dem ersten Sexualakt (Esodophobie), vor Körpergerüchen (Osphresiophobie) und die Angst vor Sperma (Spermatophobie).<ref>NEON, Munich, Germany: NEON.de – Produkte – »Coitophobie« ist die Angst vor Geschlechtsverkehr. In: NEON.de. (neon.de [abgerufen am 28. Oktober 2017]).</ref> Als Therapie können unter anderem ein Sensualitätstraining, Verhaltenstherapien und Gesprächstherapien in Frage kommen.<ref name=":0" />

Literatur[Bearbeiten]

  • A. Auvard: Praktisches Lehrbuch der Gynäkologie. 2013

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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